Der lei­ses­te Luxus der Alpen

Der lei­ses­te Luxus der Alpen

Ers­ter Win­ter­weit­wan­der­weg am Hochkönig

Villach/Hochkönig (ots)

Vie­le Men­schen seh­nen sich im Win­ter nach bewuss­ter Abwechs­lung. Stil­le gewinnt dabei immer mehr an Wert. Ein neu­es Win­ter­er­leb­nis mit ver­schie­de­nen Bli­cken ins Hochkönig-Massiv.

Der Win­ter ver­liert für vie­le sei­ne Ein­deu­tig­keit. Er ist nicht mehr nur Sai­son für Pis­ten­ki­lo­me­ter, son­dern zuneh­mend ein Mög­lich­keits­raum: für Bewe­gung ohne Leis­tungs­druck, für Stil­le statt Dau­er­be­schal­lung, für Erho­lung, die aus dem eige­nen Rhyth­mus ent­steht. Je lau­ter der All­tag, des­to mehr gewinnt das Lei­se an Wert – und die Lang­sam­keit an Bedeutung.

Kei­ne Neu­erschlie­ßung, kei­ne Insze­nie­rung – nur bewusst genutz­te Infra­struk­tur: Vier Tage, drei Über­nach­tun­gen, 39 Kilo­me­ter – das sind die Eck­da­ten des Win­ter­weit­wan­der­we­ges. Das neue Ange­bot ergänzt das klas­si­sche Win­ter­an­ge­bot um eine natur­na­he, kli­ma­tisch resi­li­en­te Alter­na­ti­ve abseits der Pis­te. Gewan­dert wird auf bestehen­den, prä­pa­rier­ten Wegen zwi­schen Maria Alm und Dien­ten. Dank des mode­ra­ten Höhen­pro­fils sind die Etap­pen mit soli­der Grund­kon­di­ti­on für eine brei­te Ziel­grup­pe gut machbar.

„Jede Etap­pe eröff­net neue Bli­cke ins Hoch­kö­nig-Mas­siv und erzählt ihre eige­ne Geschich­te – von Kul­tur und Geschich­te der Orte, beson­de­ren Natur­schau­spie­len und den Men­schen der Regi­on. Zudem sind das kuli­na­ri­sche Erleb­nis und die auto­freie Fort­be­we­gung vor Ort zen­tra­le Bestand­tei­le des Kon­zepts und fest im Nach­hal­tig­keits­schwer­punkt unse­rer Regi­on ver­an­kert“, so Nico­la Woi­set­schlä­ger, Pro­dukt­ma­na­ge­rin des Tou­ris­mus­ver­ban­des Hochkönig.

Vom Luxus des Blei­bens beim Weit­wan­dern: Das Ange­bot ist als Ster­nen­wan­de­rung kon­zi­piert. Die täg­li­che Rück­kehr in die­sel­be Unter­kunft macht Kof­fer­pa­cken über­flüs­sig, stärkt die Bin­dung zur Regi­on und hält die Wert­schöp­fung vor Ort. Gleich­zei­tig bleibt mehr Zeit für tie­fe­re Erho­lung. Die Etap­pen las­sen sich je nach Wet­ter, Kon­di­ti­on oder per­sön­li­cher Vor­lie­be fle­xi­bel anpas­sen oder tauschen.

Mit dem neu­en Win­ter­weit­wan­der­an­ge­bot wird der Win­ter am Hoch­kö­nig nicht neu erfun­den, son­dern behut­sam erwei­tert. Das tou­ris­ti­sche Port­fo­lio gewinnt an Viel­falt, der alpi­ne Win­ter an zeit­ge­mä­ßer Qualität.

 

Die Etap­pen im Überblick

Etap­pe 1: Auf den Spu­ren der Wallfahrer
Gesamt­län­ge: 8,5 km | Geh­zeit: ca. 21⁄2 Stunden
Höhen­me­ter: ↑ 197 hm | ↓ 197 hm
Start/Ziel: Orts­zen­trum Maria Alm

Etap­pe 2: Maria Alm – Hinterthal
Gesamt­län­ge: 7,3 km | Geh­zeit: ca. 3 Stunden
Höhen­me­ter: ↑ 388 hm | ↓ 198 hm
Start: Orts­zen­trum Maria Alm | Ziel: Orts­zen­trum Hinterthal

Etap­pe 3: Fil­zen­sat­tel – Dienten
Gesamt­län­ge: 11,4 km | Geh­zeit: ca. 4 Stunden
Höhen­me­ter: ↑ 396 hm | ↓ 636 hm
Start: Bus­hal­te­stel­le Fil­zen­sat­tel | Ziel: Ski­zen­trum Dienten

Etap­pe 4: Über den Maria Almer Schatt­berg nach Hinterreit
Gesamt­län­ge: 11,8 km | Geh­zeit: ca. 31⁄2 Stunden
Höhen­me­ter: ↑ 236 hm | ↓ 236 hm
Start/Ziel: Orts­zen­trum Maria Alm

 

Quel­le: Öster­reichs Wan­der­dör­fer e.V.

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