Jülich – Zim­mer­brand mit töd­li­chen Folgen

Jülich (ots)

Nach einem Zim­mer­brand am frü­hen Mitt­woch­mor­gen (21.01.2026) in der Ade­nau­er­stra­ße konn­te die Feu­er­wehr eine Bewoh­ne­rin der betrof­fe­nen Woh­nung zunächst schwer­ver­letzt ber­gen. Die Frau ver­starb wenig spä­ter in einem nahe­ge­le­ge­nen Krankenhaus.

Gegen 04:35 Uhr rück­ten Feu­er­wehr und Poli­zei zu einem Zim­mer­brand in Bour­heim aus. Eine Anwoh­ne­rin des Hau­ses hat­te star­ken Brand­ge­ruch und Qualm im Haus bemerkt. Bereits bei Ein­tref­fen der Ein­satz­kräf­te war eine star­ke Rauch­ent­wick­lung aus dem Erd­ge­schoss des Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses erkenn­bar. Der Feu­er­wehr gelang es nach Betre­ten der betrof­fe­nen Woh­nung zunächst eine bewusst­lo­se Bewoh­ne­rin aus der Woh­nung zu ret­ten und zur wei­te­ren medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung einem nahe­ge­le­ge­nen Kran­ken­haus zuzu­füh­ren. Dort ver­starb die Frau eini­ge Zeit später.

Wei­te­re Haus­be­woh­ner wur­den nicht ver­letzt. Meh­re­re Woh­nun­gen in dem Mehr­fa­mi­li­en­haus wur­den durch das Brand­er­eig­nis unbe­wohn­bar. Es ent­stand hoher Sach- und Gebäudeschaden.

Der Brand­ort wur­de im Zuge der Tat­ort­auf­nah­me beschlag­nahmt. Die Kri­mi­nal­po­li­zei hat die Ermitt­lun­gen zur Brand- bzw. Todes­ur­sa­che der Frau auf­ge­nom­men. Die Ermitt­lun­gen, auch am Brand­ort, dau­ern zur Stun­de an. Hin­wei­se auf ein Fremd­ver­schul­den lie­gen nicht vor.

Bren­nen­der Sat­tel­auf­lie­ger auf der BAB2

Helm­stedt (ots)

13.01.2026, 07:33 Uhr. BAB2, Helm­stedt Ost > Helm­stedt Zen­trum, Fahrt­rich­tung Hannover.

Gemel­det wur­de ein bren­nen­der LKW Auf­lie­ger auf der BAB2. Bereits auf Anfahrt bestä­tig­te die star­ke Rauch­ent­wick­lung den Brand. Umge­hend wur­den zu den bereits alar­mier­ten Ein­satz­kräf­ten aus Helm­stedt, Emmer­stedt und Büd­den­stedt wei­te­re Tank­lösch­fahr­zeu­ge aus Schö­nin­gen, Mari­en­tal, Süpp­lin­gen und Och­sen­dorf nachgefordert.

Im wei­te­ren Ver­lauf wur­den meh­re­ren Trupps unter Atem­schutz und Vor­nah­me meh­re­rer Lei­tun­gen zur Brand­be­kämp­fung ein­ge­setzt. Der Auf­lie­ger stand in Voll­brand und hat­te Win­deln gela­den. Das Löschen die­ser kom­pak­ten Ladung erfor­der­te inten­si­ve und zeit­rau­ben­de Lösch­maß­nah­men. Am Orts­aus­gang Helm­stedt, im Bereich der Leip­zi­ger Stra­ße / Wei­ma­rer Stra­ße wur­de eine Was­ser­ent­nah­me­stel­le ein­ge­rich­tet, um einen Pen­del­ver­kehr mit den Tank­lösch­fahr­zeu­ge ein­zu­rich­ten und so für aus­rei­chend Lösch­was­ser auf der Auto­bahn zu sorgen.

Brandeinsatz BAB2 Helmstedt
Brand­ein­satz BAB2 Helmstedt

Des Wei­te­ren wur­de die Tele­s­kop­la­der­ein­heit der Kreis­feu­er­wehr alar­miert, um das Brand­gut zu ent­la­den und abzu­lö­schen. Zusätz­lich kam die Orts­feu­er­wehr Gras­le­ben mit dem Ein­satz­leit­wa­gen sowie die Ver­pfle­gungs­ein­heit der Kreis­feu­er­wehr zum Ein­satz. Die Orts­feu­er­wehr Off­le­ben-Reins­dorf sorg­te für die Durch­füh­rung der Ein­satz­hy­gie­ne und ermög­lich­te das Wech­seln der kon­ta­mi­nier­ten Ein­satz­klei­dung. Das DRK stell­te eine Not­fall-KTW zur Ablö­sung des Regel­ret­tungs­diens­tes. Aktu­ell sind sei­tens Feu­er­wehr die Maß­nah­men beendet.

Ver­letzt wur­de nie­mand. Die Zug­ma­schi­ne wur­de durch den Fah­rer bereits vor Ein­tref­fen der Feu­er­wehr abgekoppelt.

Dau­er: ca. 6 Stun­den. Ein­satz­lei­ter: Alex­an­der Kraul.

 

Fotos: Feu­er­wehr Helmstedt

Der lei­ses­te Luxus der Alpen

Ers­ter Win­ter­weit­wan­der­weg am Hochkönig

Villach/Hochkönig (ots)

Vie­le Men­schen seh­nen sich im Win­ter nach bewuss­ter Abwechs­lung. Stil­le gewinnt dabei immer mehr an Wert. Ein neu­es Win­ter­er­leb­nis mit ver­schie­de­nen Bli­cken ins Hochkönig-Massiv.

Der Win­ter ver­liert für vie­le sei­ne Ein­deu­tig­keit. Er ist nicht mehr nur Sai­son für Pis­ten­ki­lo­me­ter, son­dern zuneh­mend ein Mög­lich­keits­raum: für Bewe­gung ohne Leis­tungs­druck, für Stil­le statt Dau­er­be­schal­lung, für Erho­lung, die aus dem eige­nen Rhyth­mus ent­steht. Je lau­ter der All­tag, des­to mehr gewinnt das Lei­se an Wert – und die Lang­sam­keit an Bedeutung.

Kei­ne Neu­erschlie­ßung, kei­ne Insze­nie­rung – nur bewusst genutz­te Infra­struk­tur: Vier Tage, drei Über­nach­tun­gen, 39 Kilo­me­ter – das sind die Eck­da­ten des Win­ter­weit­wan­der­we­ges. Das neue Ange­bot ergänzt das klas­si­sche Win­ter­an­ge­bot um eine natur­na­he, kli­ma­tisch resi­li­en­te Alter­na­ti­ve abseits der Pis­te. Gewan­dert wird auf bestehen­den, prä­pa­rier­ten Wegen zwi­schen Maria Alm und Dien­ten. Dank des mode­ra­ten Höhen­pro­fils sind die Etap­pen mit soli­der Grund­kon­di­ti­on für eine brei­te Ziel­grup­pe gut machbar.

„Jede Etap­pe eröff­net neue Bli­cke ins Hoch­kö­nig-Mas­siv und erzählt ihre eige­ne Geschich­te – von Kul­tur und Geschich­te der Orte, beson­de­ren Natur­schau­spie­len und den Men­schen der Regi­on. Zudem sind das kuli­na­ri­sche Erleb­nis und die auto­freie Fort­be­we­gung vor Ort zen­tra­le Bestand­tei­le des Kon­zepts und fest im Nach­hal­tig­keits­schwer­punkt unse­rer Regi­on ver­an­kert“, so Nico­la Woi­set­schlä­ger, Pro­dukt­ma­na­ge­rin des Tou­ris­mus­ver­ban­des Hochkönig.

Vom Luxus des Blei­bens beim Weit­wan­dern: Das Ange­bot ist als Ster­nen­wan­de­rung kon­zi­piert. Die täg­li­che Rück­kehr in die­sel­be Unter­kunft macht Kof­fer­pa­cken über­flüs­sig, stärkt die Bin­dung zur Regi­on und hält die Wert­schöp­fung vor Ort. Gleich­zei­tig bleibt mehr Zeit für tie­fe­re Erho­lung. Die Etap­pen las­sen sich je nach Wet­ter, Kon­di­ti­on oder per­sön­li­cher Vor­lie­be fle­xi­bel anpas­sen oder tauschen.

Mit dem neu­en Win­ter­weit­wan­der­an­ge­bot wird der Win­ter am Hoch­kö­nig nicht neu erfun­den, son­dern behut­sam erwei­tert. Das tou­ris­ti­sche Port­fo­lio gewinnt an Viel­falt, der alpi­ne Win­ter an zeit­ge­mä­ßer Qualität.

 

Die Etap­pen im Überblick

Etap­pe 1: Auf den Spu­ren der Wallfahrer
Gesamt­län­ge: 8,5 km | Geh­zeit: ca. 21⁄2 Stunden
Höhen­me­ter: ↑ 197 hm | ↓ 197 hm
Start/Ziel: Orts­zen­trum Maria Alm

Etap­pe 2: Maria Alm – Hinterthal
Gesamt­län­ge: 7,3 km | Geh­zeit: ca. 3 Stunden
Höhen­me­ter: ↑ 388 hm | ↓ 198 hm
Start: Orts­zen­trum Maria Alm | Ziel: Orts­zen­trum Hinterthal

Etap­pe 3: Fil­zen­sat­tel – Dienten
Gesamt­län­ge: 11,4 km | Geh­zeit: ca. 4 Stunden
Höhen­me­ter: ↑ 396 hm | ↓ 636 hm
Start: Bus­hal­te­stel­le Fil­zen­sat­tel | Ziel: Ski­zen­trum Dienten

Etap­pe 4: Über den Maria Almer Schatt­berg nach Hinterreit
Gesamt­län­ge: 11,8 km | Geh­zeit: ca. 31⁄2 Stunden
Höhen­me­ter: ↑ 236 hm | ↓ 236 hm
Start/Ziel: Orts­zen­trum Maria Alm

 

Quel­le: Öster­reichs Wan­der­dör­fer e.V.

Win­ter­freu­de im Baye­ri­schen Wald voraus

Zau­ber­haf­te Erleb­nis­se im Baye­ri­schen Wald

 

Regens­burg (ots)

Der Win­ter im Wald­ge­bir­ge Baye­ri­scher Wald ist bei jedem Wet­ter schön – mit und ohne Schnee gibt es unzäh­li­ge Mög­lich­kei­ten für unver­gess­li­che gemein­sa­me Erlebnisse

Wenn die Tem­pe­ra­tu­ren sin­ken und die ers­ten Schnee­flo­cken fal­len, ver­wan­delt sich der Baye­ri­sche Wald in eine zau­ber­haf­te Win­ter­wun­der­welt. Ob mit glit­zern­dem Neu­schnee oder bei mil­den Tem­pe­ra­tu­ren ohne wei­ße Pracht – das Grü­ne Dach Euro­pas bie­tet unzäh­li­ge Mög­lich­kei­ten, eine schö­ne gemein­sa­me Zeit zu zweit, mit der Fami­lie oder Freun­den zu verbringen.

Ein Win­ter­ur­laub im Baye­ri­schen Wald steckt bei jedem Wet­ter vol­ler guter Ideen:

Win­ter­sport für jeden Geschmack – von sanft bis actionreich

Mit über 2.000 Loi­pen­ki­lo­me­tern ist der Baye­ri­sche Wald Deutsch­lands größ­te Lang­lauf­re­gi­on und eines der schnee­si­chers­ten Ski­lang­lauf­ge­bie­te Mit­tel­eu­ro­pas. Die Aus­wahl reicht von leich­ten Fami­li­en­rou­ten bis zu anspruchs­vol­len Ska­ting-Tou­ren. Der Loi­pen­be­richt zeigt in Echt­zeit, wel­che Loi­pe gera­de gespurt wird und wie die Schnee­ver­hält­nis­se sind.

Für Abfahrts­ski-Begeis­ter­te bie­tet der Gro­ße Arber, “König des Baye­ri­schen Wal­des”, moderns­te Lift- und Gon­del­an­la­gen. Das vom Por­tal Skiresort.de als Test­sie­ger aus­ge­zeich­ne­te Ski­ge­biet punk­tet mit fami­li­en­freund­li­chen Prei­sen, einem Fun­park und der legen­dä­ren schwar­zen Welt­cup-Abfahrts­stre­cke. Beson­ders fami­li­en­freund­lich prä­sen­tiert sich auch das Ski­ge­biet Mit­ter­dorf mit dem sei­nen neu­en Ses­sel­lif­ten. Das Ski­ge­biet eig­net sich ide­al für ers­te Schwün­ge und ist auch für Ski­fah­ren­de mit Han­di­cap gut geeignet.

Win­ter­wan­dern und Schnee­schuh­tou­ren – Slow Tra­vel pur

Win­ter­wan­dern liegt im Trend. Auf geräum­ten Win­ter­wan­der­we­gen und auf pan­ora­ma­rei­chen Schnee­schuh­r­ou­ten eröff­nen sich herr­li­che Natur­ein­bli­cke und Weit­bli­cke über die Donau­ebe­ne oder die typi­schen Wald­wo­gen des Baye­ri­schen Wal­des. Schnee­schuh­wan­dern erfor­dert kei­ner­lei Vor­kennt­nis­se – rein­schlüp­fen, fest­zur­ren, los­ge­hen! Beson­ders reiz­voll sind geführ­te Schnee­schuh­tou­ren durch den Natio­nal­park Baye­ri­scher Wald oder die Eng­l­ma­rer Hüt­ten­wan­de­rung mit kuli­na­ri­schen Besonderheiten.

Well­ness und Ent­span­nung – Wohl­fühl­zeit im Waldgebirge

30 Pre­mi­um-Well­ness­ho­tels im Vier- bis Fünf-Ster­ne-Bereich haben sich dem Anspruch der Ent­span­nung ver­schrie­ben. Luxu­riö­se Well­ness­be­rei­che, wohl­tu­en­de Anwen­dun­gen und regio­na­le Spe­zia­li­tä­ten sor­gen für voll­kom­me­ne Ent­span­nung. Der Baye­ri­sche Wald zählt mit sei­nen Spit­zen­ho­tels zu den füh­ren­den Well­ness­re­gio­nen Deutsch­lands. Dazu kom­men zwölf Pre­mi­um-Erleb­nis­se, die den exklu­si­ven Urlaub mit außer­ge­wöhn­li­chen Ein­drü­cken überzuckern.

Win­ter­zau­ber auch ohne Schnee – viel­fäl­ti­ge Erleb­nis­se garantiert

Win­ter im Baye­ri­schen Wald bedeu­tet mehr als nur Win­ter­sport. Das fas­zi­nie­ren­de Glas­hand­werk kann in zahl­rei­chen Glas­hüt­ten ent­lang der Glas­stra­ße erlebt wer­den. Gäs­te kön­nen auch selbst eine Glas­ku­gel bla­sen. Der Natio­nal­park Baye­ri­scher Wald bie­tet mit sei­nen Infor­ma­ti­ons­zen­tren und Tier­frei­ge­län­den wet­ter­un­ab­hän­gi­ge Natur­er­leb­nis­se. Die Aus­stel­lung im Haus zur Wild­nis mit dem begeh­ba­ren Laub­baum ist ein High­light für die gan­ze Familie.

Ein gran­dio­ses nächt­li­ches Natur­schau­spiel bie­tet der Baye­ri­sche Wald im Ster­nen­park, der im Bereich des Natur­park- und Natio­nal­park­ge­biet soeben zer­ti­fi­ziert wur­de: Fern­ab von Licht­ver­schmut­zung eröff­net sich in den kla­ren Win­ter­näch­ten ein atem­be­rau­ben­der Blick auf den Ster­nen­him­mel. Es ist ein magi­sches Erlebnis.

Tra­di­tio­nel­le Win­ter­bräu­che – schau­rig-schön und faszinierend

Von Anfang Dezem­ber bis zum Faschings­sonn­tag leben die alten Win­ter­bräu­che auf. Dann spu­ken die Rauh­nachts­geis­ter um die Häu­ser und auf den Plät­zen. In Lam, Sankt Eng­l­mar, Boden­mais, Neu­schön­au, Wald­kir­chen oder Frau­en­au kön­nen Besu­cher haut­nah mit­er­le­ben, wie Hexen, Perch­ten und ande­re mys­ti­sche Gestal­ten den Win­ter und die Dämo­nen des alten Jah­res austreiben.

Win­tere­vents – zum Mit­fie­bern oder selbst teilnehmen

Ski­ma­ra­thon, Lang­lau­fe­vents und Biath­lon wür­zen den Win­ter im Baye­ri­schen Wald mit sport­li­chem Adre­na­lin und Wett­ei­fer. Sta­di­onat­mo­sphä­re zum Mit­fie­bern erlebt man bei den Biath­lon Jugend- und Junio­ren­welt­meis­ter­schaft oder dem IBU-Cup im Hohen­zol­lern Ski­sta­di­on am Gro­ßen Arber. In Boden­mais fin­den der Sub­aru – Ska­di Lop­pet und die Deut­sche Meis­ter­schaft im statt.

Win­ter­ur­laub für alle – bar­rie­re­frei, fami­li­en­freund­lich, nachhaltig

Win­ter­ur­laub bedeu­tet Zeit für die Fami­lie, Erho­lung und Rege­ne­ra­ti­on. Vie­le Ange­bo­te sind bar­rie­re­arm erleb­bar und so für vie­le Men­schen zugäng­lich. Der Baye­ri­sche Wald ist eine “Regi­on der kur­zen Wege” – egal wo man über­nach­tet, fin­den sich im nähe­ren Umkreis zahl­rei­che Frei­zeit­at­trak­tio­nen. Vie­le Unter­künf­te bie­ten die Aktiv-Card Baye­ri­scher Wald an. Die ist eine All-Inklu­si­ve-Gäs­te­kar­te mit kos­ten­lo­sen Leis­tun­gen, vom Ein­tritt in Frei­zeit­bä­der über Ski- und Rodel­ver­leih bis hin zu geführ­ten Touren.

Die Regi­on ist mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln gut erreich­bar und zwi­schen Orten, Win­ter­sport­ge­bie­ten und Sehens­wür­dig­kei­ten bes­tens ver­netzt. Das GUTi ist Gäs­te­kar­te und Fahr­schein in einem und schont Geld­beu­tel sowie die Umwelt.

 

Quel­le: Tou­ris­mus­ver­band Ost­bay­ern e.V.

Nord­see-See­lachs ver­liert MSC-Siegel

Eine sach­li­che Einordnung

 

Ham­burg (ots)

Der Ver­lust des MSC-Sie­gels für Nord­see-See­lachs wirft Fra­gen auf: Was steckt dahin­ter? Was bedeu­tet das für die Ein­schät­zung von Nach­hal­tig­keit? Und wie lässt sich die­se Ent­wick­lung sach­lich ein­ord­nen? Das Fisch-Infor­ma­ti­ons­zen­trum (FIZ) in Ham­burg gibt einen Über­blick – ver­ständ­lich, fak­ten­ba­siert und aus neu­tra­ler Perspektive.

Was ist passiert?

Nord­see-See­lachs darf vor­erst nicht mehr das Nach­hal­tig­keits­sie­gel des Mari­ne Ste­ward­ship Coun­cil (MSC) tra­gen. Die betrof­fe­nen Fische­rei­en aus meh­re­ren euro­päi­schen Län­dern, u.a. aus Nor­we­gen, Frank­reich, Schott­land, Däne­mark, Schwe­den und den Nie­der­lan­den sowie aus Deutsch­land, das Unter­neh­men Kut­ter­fisch-Zen­tra­le aus Cux­ha­ven, wur­den jah­re­lang erfolg­reich nach dem MSC-Stan­dard zer­ti­fi­ziert. Doch der Ver­lust des Sie­gels basiert nicht auf einer Regel­ver­let­zung der Fische­rei­en, son­dern auf Ände­run­gen in der Bio­lo­gie des Bestan­des und einer metho­di­schen Anpas­sung in der wis­sen­schaft­li­chen Bewer­tung des Bestands.

Was ist der MSC und wie funk­tio­niert das Zertifikat?

Der MSC ist eine inter­na­tio­na­le gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­ti­on, die Fische­rei­en zer­ti­fi­ziert, die Umwelt- und Nach­hal­tig­keits­stan­dards ein­hal­ten. Zer­ti­fi­zie­run­gen erfol­gen jedoch nicht durch den MSC selbst, son­dern durch unab­hän­gi­ge Prüf­stel­len (Zer­ti­fi­zie­rer), die auf Basis der jeweils aktu­el­len wis­sen­schaft­li­chen Daten und unter Anwen­dung fest­ge­leg­ter Bewer­tungs­rah­men ent­schei­den. Um das Sie­gel zu erhal­ten, muss ein Fische­rei-Unter­neh­men Bestän­de nach­hal­tig nut­zen, das Öko­sys­tem scho­nen und wirk­sam gema­nagt sein, zum Bei­spiel durch Fang­quo­ten und Kon­trol­le. Im Unter­schied zur gesetz­li­chen Fische­rei­re­gu­lie­rung, wie der Gemein­sa­men Fische­rei­po­li­tik der EU, die Min­dest­stan­dards für alle EU-Fische­rei­en setzt, geht der MSC-Stan­dard oft dar­über hin­aus und ver­langt bei­spiels­wei­se auch Vor­sor­ge­an­sät­ze bei Datenunsicherheit.

Was war die Ursa­che für den Zertifikatsverlust?

Der ICES (Inter­na­tio­nal Coun­cil for the Explo­ra­ti­on of the Sea) hat­te im Juni 2024 das Bewer­tungs­mo­dell für den See­lachs­be­stand in der Nord­see aktua­li­siert: Als Kon­se­quenz wur­de die wis­sen­schaft­lich emp­foh­le­ne Bestands­grö­ße, ober­halb der sich der Bestand lang­fris­tig ein­pen­deln soll­te (MSY), von 149.000 auf rund 180.000 Ton­nen ange­ho­ben. Auch der Ziel­wert für die fische­rei­li­che Sterb­lich­keit (F, maxi­mum sus­tainable yield), die die Basis für die Fang­quo­ten­be­rech­nun­gen dar­stellt, muss­te neu berech­net wer­den. Da die EU ihre Fang­quo­ten für 2024 aber bereits im Dezem­ber 2023 auf Basis der bis­lang gel­ten­den Ziel­sterb­lich­keit beschlos­sen hat­te, ergab sich durch die Anpas­sung der bio­lo­gi­schen Refe­renz­wer­te für den Bestand eine mini­ma­le rech­ne­ri­sche Über­schrei­tung der nach­hal­ti­gen Fang­men­ge um 1,3 Pro­zent. “Zur­zeit befin­den sich auch die aktu­el­le Bestands­grö­ße, die Bestands­ent­wick­lung und die der­zei­ti­ge Nach­wuchs­pro­duk­ti­on beim Nord­see-See­lachs im Grenz­be­reich”, erklärt Kath­rin Run­ge, Pro­gramm-Mana­ge­rin beim MSC und betont: “Die­se Kom­bi­na­ti­on aus meh­re­ren Fak­to­ren ver­an­lass­te die Gut­ach­ter, das Sie­gel zu ent­zie­hen. Wenn es nur das gering­fü­gi­ge Über­schrei­ten der nach­hal­ti­gen Fang­men­ge gewe­sen wäre, hät­te das nicht zu einer Sus­pen­die­rung geführt.”

Was sagt die Wis­sen­schaft dazu?

Die wis­sen­schaft­li­chen Grund­la­gen für eine nach­hal­ti­ge Bestands­be­wirt­schaf­tung der Fisch­be­stän­de in unse­ren Gewäs­sern lie­fert der ICES in Kopen­ha­gen. Im Rah­men der wis­sen­schaft­li­chen Fang­quo­ten­emp­feh­lun­gen gibt es immer wie­der die Not­wen­dig­keit, ver­wen­de­te Model­le und bio­lo­gi­sche Refe­renz­wer­te zu über­prü­fen. Die­se Über­prü­fun­gen füh­ren manch­mal zu kurz­fris­ti­gen und deut­li­chen Ände­run­gen in der Ein­schät­zung des Zustands von Fisch­be­stän­den, weil sich die Mee­res­öko­sys­te­me unter dem Kli­ma­wan­del hoch­dy­na­misch ver­än­dern. Abrup­te Ände­run­gen stel­len die Fische­rei selbst, aber auch die poli­ti­sche Steue­rung von Fische­rei­en und nicht zuletzt die MSC-Zer­ti­fi­zie­rung vor mas­si­ve Her­aus­for­de­run­gen, weil plötz­li­che Ände­run­gen in ihren Sys­te­men nicht ange­legt sind. Laut Dr. Gerd Kraus, Lei­ter des Thü­nen-Insti­tuts für See­fi­sche­rei in Bre­mer­ha­ven, ist die Ursa­che für den aktu­el­len Ver­lust des Sie­gels in der See­lachs­fi­sche­rei das Ergeb­nis einer sol­chen Über­prü­fung: “Die aktu­el­le Lage ist das Ergeb­nis einer metho­di­schen Neu­be­wer­tung der ver­wen­de­ten Model­le und Refe­renz­wer­te. Sie ist nicht Fol­ge eines Fehl­ver­hal­tens der Fische­rei. Auch das Fische­rei­ma­nage­ment funk­tio­niert, die Fang­quo­ten wer­den an die aktu­el­le Situa­ti­on ange­passt, damit der Bestand sich so schnell wie mög­lich wie­der auf das MSY-Niveau ent­wi­ckeln kann. Schwan­kun­gen in der Pro­duk­ti­vi­tät von Fisch­be­stän­den sind nor­mal und das Fische­rei­ma­nage­ment greift ent­spre­chend steu­ernd ein. Aus wis­sen­schaft­li­cher Sicht spricht daher vie­les dafür, die­se Fische­rei wei­ter­hin als nach­hal­tig ein­zu­stu­fen.” Eine ande­re Fra­ge ist, wie sich der Bestand künf­tig unter dem Kli­ma­wan­del wei­ter­ent­wi­ckeln wird: Laut Kraus sind die See­lach­se in den ver­gan­ge­nen Jah­ren im Schnitt leich­ter gewor­den und die Pro­duk­ti­vi­tät des Bestan­des hat sich ver­rin­gert. Ursa­che sei nicht zu viel Fische­rei, son­dern Ände­run­gen der Umwelt und ein sin­ken­des Nah­rungs­an­ge­bot: “Der Nah­rungs­man­gel führt zu indi­vi­du­el­len Gewichts­ver­lus­ten, die auf Bestands­ebe­ne die Gesamt­bio­mas­se redu­zie­ren, obwohl sich die Anzahl der See­lach­se ver­gleichs­wei­se sta­bil ent­wi­ckelt. Für uns Fische­rei­bio­lo­gen ist das ein Indiz dafür, dass sich in der Nord­see die soge­nann­te ‚car­ry­ing capa­ci­ty’ für den See­lachs­be­stand wei­ter ändert. Damit ist es sehr wahr­schein­lich, dass wir unse­re wis­sen­schaft­li­chen Ein­schät­zun­gen über die­sen Bestand sehr bald erneut revi­die­ren müs­sen – völ­lig unab­hän­gig von der Fische­rei. Auf sol­che Dyna­mi­ken müs­sen sich lei­der alle – auch der MSC – künf­tig häu­fi­ger ein­stel­len und über­le­gen, wie man dem bes­ser Rech­nung tra­gen kann.”

Was sagt der MSC?

“Die Ent­schei­dung, ob eine Fische­rei sus­pen­diert (oder auch: zer­ti­fi­ziert) wird, trifft nicht der MSC, son­dern die­se Ent­schei­dung wird wis­sen­schafts­ba­siert durch unab­hän­gi­ge Gut­ach­ter getrof­fen”, so Kath­rin Run­ge. “Vor dem Hin­ter­grund, dass sich die Fische­rei über all die Jah­re ihrer Zer­ti­fi­zie­rung immer vor­bild­lich ver­hal­ten hat, was ihre Nach­hal­tig­keit betrifft, ist die aktu­el­le Sus­pen­die­rung trau­rig und ohne Zwei­fel sehr bit­ter für die Fische­rei.” Sie habe ver­ant­wor­tungs­voll gehan­delt – und müs­se den­noch die Fol­gen und Erfor­der­nis­se, die der Kli­ma­wan­del und Ver­än­de­run­gen im Öko­sys­tem mit sich brin­gen, mit­tra­gen. Der MSC hof­fe, dass sich die Bestands­si­tua­ti­on und deren wis­sen­schaft­li­che Bewer­tung mög­lichst bald wie­der ver­bes­se­re, so dass die Fische­rei ihr Zer­ti­fi­kat zurück­er­lan­gen kön­ne. Run­ge betont: “So lan­ge wie die Gesund­heit oder die Erho­lung eines Bestan­des, wie aktu­ell beim Nord­see-See­lachs, wis­sen­schaft­lich in Fra­ge gestellt wird, ist es fol­ge­rich­tig, dass Fisch aus die­sem Bestand erst ein­mal kein MSC-Sie­gel mehr trägt.”

Was sagt die Fischerei?

Die betrof­fe­ne Fische­rei hat ver­ant­wor­tungs­voll reagiert und die Quo­te 2024 sogar erneut nicht aus­ge­schöpft. Vom ICES wur­de eine Quo­te von knapp 71.000 Ton­nen aus­ge­lobt, die Fische­rei hat knapp 53.000 Ton­nen gefischt. Rund 18.000 Ton­nen oder 25 Pro­zent der Quo­te wur­den nicht genutzt. Kai-Arne Schmidt, Geschäfts­füh­rer der Erzeu­ger­ge­mein­schaft Kut­ter­fisch: “Wir las­sen uns nicht ent­mu­ti­gen. Unser Ziel bleibt es, nach­hal­tig und nach­voll­zieh­bar zu wirt­schaf­ten – auch ohne aktu­el­les Sie­gel. Wir prü­fen der­zeit gemein­sam mit Wis­sen­schaft und Zer­ti­fi­zie­rern, wie wir die Vor­aus­set­zun­gen für eine Re-Zer­ti­fi­zie­rung schnellst­mög­lich wie­der erfül­len können.”

Was bedeu­tet das für Han­del und Verbraucher?

Der Ver­lust des MSC-Sie­gels bedeu­tet kein Ver­sa­gen der Fische­rei­po­li­tik, son­dern zeigt die Gren­zen eines Sys­tems, das wis­sen­schaft­lich kor­rekt sein will, aber in einem sich schnell ver­än­dern­den Öko­sys­tem nicht immer Schritt hal­ten kann. Gleich­zei­tig hat der Schritt hand­fes­te Aus­wir­kun­gen auf den Markt: Für den Han­del ent­fällt ein wich­ti­ges Argu­ment in der Kun­den­kom­mu­ni­ka­ti­on – das bekann­te Sie­gel. Für Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­cher wird nach­hal­ti­ger Kon­sum dadurch nicht ein­fa­cher. Zwar gibt es wei­ter­hin See­lachs aus ande­ren Her­kunfts­re­gio­nen mit Zer­ti­fi­kat, doch vie­le die­ser Pro­duk­te stam­men nicht aus regio­na­ler, deut­scher Fische­rei. Gera­de des­halb ist es beson­ders bit­ter, dass aus­ge­rech­net die letz­te bedeu­ten­de deut­sche See­lachs­fi­sche­rei ihr Nach­hal­tig­keits­prä­di­kat ver­liert. Dipl. oec. troph. Julia Stein­berg-Böthig, PR-Refe­ren­tin des Fisch-Infor­ma­ti­ons­zen­trums, sagt: “Die Zer­ti­fi­zie­rungs­lö­sung war for­mal kor­rekt, aber prak­tisch kaum nach­voll­zieh­bar. Ver­brau­cher soll­ten wis­sen: Der Nord­see-See­lachs wird nach wie vor ver­ant­wor­tungs­voll gefan­gen. Die hei­mi­sche Fische­rei zeigt, dass sie wis­sen­schaft­li­che Emp­feh­lun­gen respek­tiert – und in die­sem Fall sogar unter­bo­ten hat.”

 

Quel­le: FIZ Fisch-Infor­ma­ti­ons­zen­trum e.V.

Räum­fahr­zeu­ge über­ho­len ist erlaubt

Räum­fahr­zeu­ge über­ho­len ist erlaubt – aber gefährlich!

 

Wies­ba­den (ots)

Räum­fahr­zeu­ge sind bei Schnee, Matsch und Glatt­eis im Dau­er­ein­satz. Grund­sätz­lich dür­fen die lang­sa­men Fahr­zeu­ge über­holt wer­den. Doch wer über­holt, haf­tet in der Regel bei einem Unfall, warnt das Info­cen­ter der R+V Versicherung.

Räum­fahr­zeu­ge haben Son­der­rech­te im Stra­ßen­ver­kehr. “Arbeits­fahr­zeu­ge mit rot-wei­ßen Warn­mar­kie­run­gen dür­fen auf jeder Stra­ßen­sei­te und in alle Rich­tun­gen fah­ren. Auch Anhal­ten ist für sie über­all erlaubt”, sagt Roland Rich­ter, Ver­kehrs­exper­te bei der R+V Ver­si­che­rung. In der Nähe der gro­ßen Fahr­zeu­ge ist also beson­de­re Vor­sicht geboten.

Vor­bei­fah­ren nur auf eige­nes Risiko

Grund­sätz­lich soll­te man zu einem Räum­fahr­zeug aus­rei­chend Abstand hal­ten. “Trifft das Streu­gut ein ande­res Fahr­zeug, ist der Win­ter­dienst in der Regel nicht in der Pflicht”, betont R+V‑Experte Rich­ter. Auch wenn Räum­fahr­zeu­ge ent­ge­gen­kom­men, soll­te man mög­lichst rechts fah­ren und Abstand halten.

Hin­zu kommt: Vor dem Räum­fahr­zeug kann die Fahr­bahn noch vol­ler Schnee oder Eis sein. “Der plötz­li­che Wech­sel des Unter­grunds macht ein Über­hol­ma­nö­ver beson­ders gefähr­lich”, warnt R+V‑Experte Rich­ter. Auf Auto­bah­nen fah­ren häu­fig meh­re­re Räum­fahr­zeu­ge ver­setzt hin­ter­ein­an­der. Rechts­über­ho­len ist bis auf weni­ge Aus­nah­men ver­bo­ten. Auch beim regel­ge­rech­ten Über­ho­len gilt: Bei einem Unfall haf­tet nor­ma­ler­wei­se der­je­ni­ge, der über­holt hat. “Das gilt bei­spiels­wei­se bei einem Zusam­men­stoß mit einem Räum­fahr­zeug”, so Rich­ter weiter.

Wei­te­re Tipps des R+V‑Infocenters:

  • Wenn ein Räum­fahr­zeug ent­ge­gen­kommt, äußerst rechts fah­ren. Das ver­rin­gert das Risi­ko eines Zusammenstoßes.
  • Kommt es auf Fahr­bah­nen nur ver­ein­zelt zu Glät­te, ist die Gemein­de nicht ver­pflich­tet zu streuen.
  • Nachts besteht nur dort eine Streu­pflicht, wo mit viel Ver­kehr zu rech­nen ist.
  • Unbe­fes­tig­te Wald- und Feld­we­ge müs­sen im Win­ter nicht oder nicht voll­stän­dig geräumt und gestreut wer­den. Wer dort fährt, tut es auf eige­nes Risiko.

Quel­le: R+V‑Infocenter

Titel­bild: Mar­co Verch

Schnee und Eis: Pünkt­lich­keit am Arbeits­platz ist Pflicht !

“Unter­neh­men haben aber gute betriebs­in­ter­ne Lösun­gen gefunden”

Mün­chen (ots)

Bay­ern und Deutsch­land ste­hen eini­ge stren­ge Win­ter­ta­ge bevor. Die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. weist ange­sichts von Schnee­fäl­len, fros­ti­gen Tem­pe­ra­tu­ren und glat­ten Stra­ßen in Bay­ern dar­auf hin, dass Arbeit­neh­mer unab­hän­gig von der Wet­ter­la­ge grund­sätz­lich dafür selbst ver­ant­wort­lich sind, pünkt­lich am Arbeits­platz zu erschei­nen. “Der Win­ter friert die gel­ten­den Arbeits­pflich­ten nicht ein”, erklärt vbw Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Brossardt.

Nach bestehen­der Rechts­la­ge müs­sen sich Arbeit­neh­mer über die Wet­ter­la­ge infor­mie­ren und ent­spre­chend ihren Arbeits­weg pla­nen. Die vbw ver­weist aber dar­auf, dass die meis­ten Unter­neh­men gute betriebs­in­ter­ne Lösun­gen für den Fall ent­wi­ckelt haben, dass ein Mit­ar­bei­ten­der wegen schlech­ten Wet­ters sei­nen Dienst ver­spä­tet oder gar nicht antritt. Bros­sardt: “Der Arbeit­ge­ber bringt dem Mit­ar­bei­ter in der Regel Kulanz ent­ge­gen. Dazu muss ihn der Arbeit­neh­mer aber sofort infor­mie­ren, wenn er erkennt, dass er nicht pünkt­lich zur Arbeit kom­men kann.” Es besteht kein all­ge­mei­ner Anspruch der Arbeit­neh­mer wegen Schnee und Eis­glät­te aus dem Home­of­fice arbei­ten zu kön­nen. Ent­schei­dend sind hier die ver­trag­li­chen bzw. betrieb­li­chen Ver­ein­ba­run­gen. Vie­le Arbeit­ge­ber machen Home­of­fice bei schwie­ri­gen Wet­ter­be­din­gun­gen aber auch kurz­fris­tig mög­lich, soweit dies betrieb­lich umsetz­bar ist.

Pas­siert auf dem Weg zur Arbeit ein Unfall, so über­nimmt regel­mä­ßig die gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung die Kos­ten für die ärzt­li­che Behand­lung. Vor­aus­set­zung ist, dass der Unfall unver­schul­det war und auf dem Weg zur Arbeit pas­siert ist. Auch auf den Arbeit­ge­ber kom­men im Fall extre­mer Wet­ter­ver­hält­nis­se beson­de­re Pflich­ten zu. So trägt er das Risi­ko für einen Arbeits­aus­fall durch eine käl­te­be­ding­te Betriebs­stö­rung.

 

Quel­le:  vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V.

Jülich: Bäu­me auf Spiel­platz in Kos­lar angebohrt !

Meh­re­re Bäu­me wur­den auf Spiel­platz in Jülich-Kos­lar ange­bohrt – 6.000 € Schaden !

Am Mon­tag, 27.10.2025 wur­de fest­ge­stellt, dass im Jüli­cher Orts­teil Kos­lar städ­ti­sche Bäu­me mut­wil­lig beschä­digt wor­den sind. Auf dem Spielplatz

wur­den ein Ahorn und in der Urban-Lüt­ze­l­er-Stra­ße ein Kugel­ahorn ange­bohrt. Neben dem Öko­lo­gi­schen Scha­den beläuft sich der wirt­schaft­li­che Scha­den auf ca. 6000 €.

Die beschädigten Bäume in Koslar.
Die beschä­dig­ten Bäu­me in Koslar.

 

Die beschädigten Bäume in Koslar.
Die beschä­dig­ten Bäu­me in Koslar.

 

Die Stadt Jülich weist aus­drück­lich dar­auf hin, dass der Vor­fall zur Anzei­ge gebracht wur­de. Wer durch sach­dien­li­che Hin­wei­se zur Auf­klä­rung der Tat bei­tra­gen kann, wen­det sich bit­te unter der Ruf­num­mer 02421 949–0 an die Polizei.

Kanal­sa­nie­rung in der Bahn­hof­stra­ße in Jülich

Kanal­sa­nie­rung in der Bahn­hof­stra­ße in Jülich ab 27.10.2025!

In der Bahn­hof­stra­ße auf Höhe des Schwa­nen­tei­ches sind drin­gen­de Sanie­rungs­ar­bei­ten am Kanal not­wen­dig. Im Zuge der Arbei­ten muss der Ver­kehr auf eine Fahrt­rich­tung begrenzt wer­den. Dazu erfolgt eine Ein­bahn­stra­ßen­re­ge­lung sowohl in der Bahn­hof­stra­ße als auch in der Kartäuserstraße.

In der Bahn­hof­stra­ße bleibt die Fahrt­rich­tung von der Dr.-Weyer-Straße zur Gro­ßen Rur­stra­ße erhal­ten, wäh­rend in der Kar­täu­ser­stra­ße von der Gro­ßen Rur­stra­ße bis zur Adolf-Fischer-Stra­ße gefah­ren wer­den kann.

Die Arbei­ten sol­len am 27.10.2025 begin­nen und wer­den vor­aus­sicht­lich eine Woche andauern.

Die Lage spitzt sich ste­tig zu !

Don Alphon­so@_donalphonso  auf “X”

Wenn ein paar tau­send Arbeits­plät­ze in der Indus­trie ver­lo­ren gehen, neh­men deut­sche Medi­en das ein­fach so hin. Aber 30 Leu­te in der grü­nen Zen­tra­le? Die­se Armen! Sofort als bun­de­wei­tes The­ma brin­gen! Woher kommt die­se ver­scho­be­ne Wahrnehmung?

 

Gert Wöll­mann@Gert_Woellmann  auf “X”

Stel­len­ab­bau in Deutschland: 
Deut­sche Bahn: -30.000
ZF: -14.000
Thys­sen­krupp Steel-11.000
Volks­wa­gen:-10.040
Deut­sche Post: -8.000
Audi: -7.500
Daim­ler Truck:-5.000
DB Car­go:-5.000
Com­merz­bank:-3.900
Ford:-2.900
Bun­des­ge­schäfts­stel­le der Grü­nen: ‑30 (befris­tet)
Um nur einen klei­nen Aus­schnitt zu bie­ten, und das ist noch längst nicht das Ende der Fahnenstange.

 

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