Velbert: Drei Verletzte nach Wohnungsbrand

Symbolfoto: Feuerwehr Velbert
Symbolfoto: Feuerwehr Velbert
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Velbert (ots)

Nach­dem gle­ich mehrere aus­gelöste Rauch­melder die Aufmerk­samkeit der Bewohn­er eines acht­geschos­si­gen Mehrfam­i­lien­haus­es an der Straße “Am Kosten­berg!” auf sich gezo­gen hat­ten, alarmierten diese am späten Mittwochabend, den 22.07.2020, um 23.39 Uhr Polizei und Feuer­wehr. Als die haup­tamtliche Wache und zwei frei­willige Löschzüge Minuten später an dem Gebäude ein­trafen, schlu­gen von aussen schon gut sicht­bar mas­siv­er Rauch und Flam­men aus ein­er Woh­nung im vierten Obergeschoss.

Vor­bildliche Zeu­gen hat­ten den Brand in ein­er Woh­nung im 4. Stock eines dor­ti­gen Hochhaus­es mit acht Eta­gen, 34 Woh­nun­gen und ins­ge­samt 104 gemelde­ten Bewohn­ern bemerkt, sofort andere Haus­be­wohn­er gewarnt und den Notruf gewählt. Beim Ein­tr­e­f­fen erster Ein­satzkräfte bran­nte es in der Küche der Woh­nung im 4. Stock mit erkennbaren Flam­men und stark­er Rauchen­twick­lung.

Der größte Teil der Bewohn­er hat­te das Gebäude zu diesem Zeit­punkt schon ver­lassen oder wurde von der Polizei ins Freie geführt. Auch der Inhab­er des betrof­fe­nen Apart­ments hat­te sich bere­its selb­ständig in Sicher­heit gebracht. Der kom­plett ver­rußte 38-jährige Vel­bert­er wies Anze­ichen ein­er Rauch­gasvergif­tung auf, er wurde daher umge­hend vom Ret­tungs­di­enst erstver­sorgt, und anschließend zur weit­eren Behand­lung zum Klinikum Nieder­berg trans­portiert.

Auch zwei 18 und 66 Jahre alte Haus­be­wohner­in­nen wur­den wegen des Ver­dachts ein­er Rauch­gasvergif­tung vor­sor­glich ins Kranken­haus gebracht. Ein Bewohn­er aus dem sech­sten Obergeschoss und eine Frau aus dem acht­en Obergeschoss wur­den zudem, unter Ein­satz von Fluchthauben, von zwei Trup­ps unter Atem­schutz nach draußen geführt, weil sie den zwis­chen­zeitlich ver­raucht­en Trep­pen­raum nicht mehr passieren kon­nten.

Während­dessen bekämpften zwei Trup­ps unter Atem­schutz die Flam­men in der Brand­woh­nung mit einem C‑Rohr. Diese waren zwar nach kurz­er Zeit unter Kon­trolle gebracht, Feuer, Ruß und Rauch hat­ten das gesamte Apart­ment aber bere­its so schw­er beschädigt, dass die Woh­nung nicht mehr bewohn­bar war. Nach­dem die Feuer­wehr den Trep­pen­raum entraucht, und die über der Brand­woh­nung liegen­den Woh­nun­gen kon­trol­liert hat­te, kon­nten die Bewohn­er ins Gebäude zurück­kehren.

Nach Über­gabe der Ein­satzstelle an die Polizei, die die betrof­fene Woh­nung beschlagnahmte, und Ermit­tlun­gen zur Bran­dur­sache ein­leit­ete, kon­nte die Feuer­wehr ihren Ein­satz am Mor­gen um 1.40 Uhr been­den. Angaben zur Höhe des Sach­schadens liegen aktuell noch nicht vor.

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