Stolberg: 14 Menschen gerettet

Stolberg: 14 Menschen gerettet - Brand in einer Pension
14 Menschen gerettet - Brand in einer Pension
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Stolberg (ots) — Brand in einer Pension

“Notruf Feuer­wehr Stol­berg” — “… starke Rauchen­twick­lung in ein­er Pen­sion, rund zehn Men­schen sind noch im und auf dem Gebäude”.

Dieser Notruf erre­ichte die Ein­satzzen­trale der Feuer- und Ret­tungswache Stol­berg am Sam­stag­mor­gen gegen 9.40 Uhr, und löste einen größeren und inten­siv­en Ein­satz aus.

Da es sich um einen Bran­dein­satz mit der Gefahr für Men­schen­leben han­delte, wurde sofort der Löschzug der Feuerwache, der 5. Löschzug mit den Löschgrup­pen Gressenich und Werth, der 4. Löschzug (Löschgrup­pen Maus­bach, Vicht und Zweifall), der Führungs­di­enst, und Ret­tungswa­gen, sowie Notarzt zur Nideggen­er Straße nach Scheven­hütte alarmiert.

Bere­its nach weni­gen Minuten trafen die ersten Ein­satzkräfte unter Leitung von Amt­sleit­er Andreas Dovern ein, und fan­den fol­gende Lage vor: Aus einem mehrgeschos­sigem Beherber­gungs­be­trieb drang stark­er dichter Rauch; auf dem Flach­dach eines Anbaus befan­den sich ins­ge­samt 13 Per­so­n­en. Sofort wurde ein Trupp unter Atem­schutz mit Strahlrohr und Wärme­bild­kam­era zur Men­schen­ret­tung und Brand­bekämp­fung in das Gebäude beordert. Erschw­ert wurde das Vorankom­men durch die starke Rauchen­twick­lung — die Sicht war gle­ich null. Der Trupp durch­suchte alle Räum­lichkeit­en auf allen Eta­gen nach betrof­fe­nen Per­so­n­en, und schaffte mehrere Abluftöff­nun­gen auf allen Eta­gen. Gle­ichzeit­ig wur­den an dem Anbau zwei Steck­leit­ern in Stel­lung gebracht, um die Men­schen schnell­st­möglich von dem Dach zu ret­ten. Mit einem Über­druck­lüfter wurde der Rauch durch die Abluftöff­nun­gen aus dem Gebäude ent­fer­nt.

Stolberg: 14 Menschen gerettet - Brand in einer Pension
14 Men­schen gerettet — Brand in ein­er Pen­sion

Nach­dem alle Betrof­fene vom Dach geholt waren, teil­ten sie den Kräften mehrfach mit, dass kein­er mehr in dem Gebäude sei. Zeit­gle­ich erfol­gte eine erste medi­zinis­che Sich­tung der Patien­ten von Ret­tungs­di­enst und Notarzt. Auf­grund der hohen Anzahl von Betrof­fe­nen wurde noch weit­ere Ret­tungswa­gen, ein weit­er­er Notarzt, der organ­isatorische Leit­er Ret­tungs­di­enst sowie die lei­t­ende Notärztin zur Ein­satzstelle ange­fordert. Eine weit­ere Sich­tung und Behand­lung erfol­gte dann auf einem eigens ein­gerichteten Behand­lungsplatz.

Von dort kam plöt­zlich die Mel­dung, dass doch noch eine Per­son im Gebäude sein müsste. Unverzüglich wur­den zwei weit­ere Trup­ps in das Gebäude geschickt. Alle Räum­lichkeit­en in dem dreigeschos­si­gen Gebäude wur­den nochmals inten­siv abge­sucht. Im Erdgeschoss, jedoch in einem sep­a­rat­en Bere­ich, kon­nte schließlich die gesuchte männliche Per­son schlafend in seinem Zim­mer gefun­den wer­den. Er wurde sofort aus dem Gebäude geführt und dem Ret­tungs­di­enst übergeben.

Ins­ge­samt waren 14 Men­schen von dem Brand/der Rauchen­twick­lung betrof­fen. Ver­let­zt wurde jedoch glück­licher­weise nie­mand. Eine Per­son wurde sicher­heit­shal­ber zu ein­er weit­eren Unter­suchung zum Kranken­haus trans­portiert.

Der eigentlich Brand­herd, ein Bett auf einem Flur im ersten Obergeschoss, kon­nte dann zügig gelöscht wer­den.

Neben der Polizei, die das Gebäude anschließend beschlagnahmte, waren auch das städtis­che Ord­nungsamt und der stel­lvertre­tende Kreis­brand­meis­ter vor Ort. Eine Stol­berg­er Bau­un­ternehmung stellte mit Baustützen die Stand­sicher­heit ein­er Decke sich­er.

Von der Löschgruppe Gressenich verblieb eine Brand­sicher­heitswache bis gegen 14 Uhr vor Ort.

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