Ra­tin­gen – Geld­au­to­mat im Ein­kaufs­markt ge­sprengt

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Ratingen - Geldautomat im Einkaufsmarkt gesprengt
Ratingen - Geldautomat im Einkaufsmarkt gesprengt - Symbolbild
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Ra­tin­gen (ots) -

Am nächt­li­chen Don­ners­tag­mor­gen des 22.03.2018, um 02.04 Uhr, kam es im Be­reich des Haupt­ein­gangs ei­nes gro­ßen Ein­kaufs­mark­tes an der Stra­ße Am Sand­bach in Ra­tin­gen ‑West, zur Spren­gung ei­nes Geld­au­to­ma­ten.

Wahr­schein­lich gleich meh­re­re bis­lang noch un­be­kann­te Straf­tä­ter ver­schaff­ten sich durch ge­walt­sa­mes Auf­bre­chen der ver­glas­ten Ein­gangs­schie­be­tü­ren Zu­tritt zum Markt. Dort wur­de ein Geld­au­to­mat, ver­mut­lich nach vor­he­ri­ger Ein­lei­tung brenn­ba­rer Ga­se, zur De­to­na­ti­on ge­bracht. Aus dem da­durch voll­kom­men zer­stör­ten Au­to­mat ver­schwand ein Geld­be­trag in bis­lang noch un­be­kann­ter Hö­he. Zu­sätz­lich ent­stand er­heb­li­cher Sach­scha­den in Hö­he von meh­re­ren tau­send Eu­ro am Geld­au­to­ma­ten so­wie im um­ge­ben­den Ein­gangs­be­reich des Ein­kaufs­mark­tes.

Ob­wohl zur Tat­zeit in ei­nem hin­te­ren Be­reich des Mark­tes gleich meh­re­re Mit­ar­bei­ter mit Um- und Auf­räum­ar­bei­ten be­schäf­tigt wa­ren, die vom lau­ten Ex­plo­si­ons­ge­räusch und ei­ner spür­ba­ren Druck­wel­le im Ge­bäu­de auf die Tat auf­merk­sam wur­den, konn­ten die Straf­tä­ter mit der Beu­te den­noch un­be­ob­ach­tet und un­er­kannt ent­kom­men. Auch so­fort ein­ge­lei­te­te, in­ten­si­ve Fahn­dungs­maß­nah­men der schnell alar­mier­ten Po­li­zei, führ­ten bis­her nicht zu ei­nem schnel­len Er­folg.

Ers­te bis­her er­mit­tel­te Zeu­gen ha­ben am Abend vor der Tat je­doch ei­nen ver­däch­ti­gen blau­en PKW VW Golf (Typ IV) un­mit­tel­bar vor dem Haupt­ein­gang des Ein­kaufs­mark­tes be­ob­ach­tet, in dem sich drei als süd­eu­ro­pä­isch be­schrie­be­ne Män­ner be­fan­den, die sich aus un­ge­klär­ten Grün­den lan­ge Zeit dort auf­hiel­ten. Bei der Spren­gung des Geld­au­to­ma­ten wur­den in des­sen Geld­be­häl­tern Farb­pa­tro­nen aus­ge­löst, de­ren Farb­stoff nicht nur das ge­stoh­le­ne Geld, son­dern wahr­schein­lich auch die Tä­ter beim Ab­trans­port der Beu­te mar­kier­te. Spu­ren die­ses Farb­stof­fes konn­te die Po­li­zei bis auf den Park­platz des Mark­tes fol­gen, wo sie of­fen­bar am vor­he­ri­gen Ab­stell­ort ei­nes ge­flüch­te­ten Tä­ter­fahr­zeugs en­den.

Bis­her lie­gen der Ra­tin­ger Po­li­zei noch kei­ne kon­kre­ten Hin­wei­se zu Iden­ti­tät, Her­kunft und Ver­bleib der Tä­ter oder de­ren be­nutz­tes Fahr­zeug vor. Maß­nah­men zur Spu­ren­si­che­rung am Tat­ort so­wie wei­te­re po­li­zei­li­che Er­mitt­lun­gen wur­den ver­an­lasst und dau­ern ak­tu­ell wei­ter­hin. Ein Straf­ver­fah­ren ist ein­ge­lei­tet. Sach­dien­li­che Hin­wei­se da­zu nimmt die Po­li­zei in Ra­tin­gen, Te­le­fon 021029981 – 6210, je­der­zeit ent­ge­gen.