Mit 100 km/h durch die 30er-Zone

Polizei Düren / Jülich Ensatzfahrt - Symbolbild
Polizei NRW Blaue Streifenwagen Polizei Düren 28.01.09 Foto & Copyright: Jochen Tack Fotografie Ursulastraße 9 45131 Essen www.jochentack.com
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Jülich (ots)

Unter dem Ein­fluss von Alko­hol ste­hend raste am Mon­tagabend ein Aut­o­fahrer über die Friedrich-Ebert-Straße. Als er auf sein Ver­hal­ten ange­sprochen wurde, zeigte er sich zunehmend aggres­siv — was ihm let­ztlich eine Über­nach­tung in ein­er Gewahrsam­szelle der Polizei ein­brachte.

Kurz nach 19:00 Uhr beobachteten mehrere Zeu­gen die gefährliche Fahrweise eines Aut­o­fahrers: mit geschätzten 100 Stun­denkilo­me­tern fuhr er auf der Friedrich-Ebert-Straße in Rich­tung Brock­müller­straße. Pas­san­ten, die in darauf hin­wiesen, dass er sich in ein­er 30er-Zone befand und ihn auf­forderten, langsamer zu fahren, wur­den von dem Mann aufs Übel­ste beschimpft und belei­digt, teil­weise dro­hte er ihnen sog­ar damit, sie zu über­fahren.

Gegenüber den hinzugerufe­nen Polizeibeamten ver­hielt sich der Mann, der das Fahrzeug in der Zwis­chen­zeit geparkt hat­te, eben­falls aggres­siv. Er belei­digte, bespuck­te und beschimpfte die Polizis­ten. Als diese ihm Hand­fes­seln anlegten, trat er nach einem der Beamten, ver­fehlte ihn jedoch.

Es han­delte sich um einen 22 Jahre alten Jülich­er, der offen­sichtlich unter dem Ein­fluss von Alko­hol stand. Er wurde zur Polizei­wache nach Jülich mitgenom­men. Dort wurde ihm eine Blut­probe ent­nom­men, nach­dem ein vor­ange­gan­gener Atemtest einen Wert von 1,64 Promille ergeben hat­te.

Bis zu sein­er Aus­nüchterung blieb der Jülich­er im Gewahrsam. Gegen ihn wurde eine umfan­gre­iche Strafanzeige gefer­tigt, die unter anderem den Tatvor­wurf des Wider­stands gegen Voll­streck­ungs­beamte, der Trunk­en­heit im Verkehr sowie des Fahrens ohne Fahrerlaub­nis bein­hal­tet. Da die Hal­terin des Wagens zuließ, dass ihr Lebens­ge­fährte damit fuhr, ohne im Besitz ein­er gülti­gen Fahrerlaub­nis zu sein, wurde gegen sie eben­falls eine Anzeige erstat­tet.

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