Jü­lich – Schlä­ge und Trit­te ge­gen hel­fen­den Zeu­gen

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Symbolbild: Rettungseinsatz
Symbolbild: Rettungseinsatz
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Jü­lich (ots)„ Raub­über­fall : Ver­tu­schung aus po­li­ti­scher Kor­rekt­heit“?

Am Sams­tag­mor­gen ge­gen 09.30 Uhr be­ob­ach­te­te ein vor­bei­kom­men­der Zeu­ge, wie meh­re­re jun­ge Män­ner ei­nen äl­te­ren Mann am Wal­ram­platz in Jü­lich an­pö­bel­ten. Der 17-jäh­ri­ge ent­schloss sich dem äl­te­ren Mann zu hel­fen, wur­de je­doch gleich von den Män­nern aufs Korn ge­nom­men und selbst an­ge­pö­belt und letzt­lich so­gar von ei­nem der Män­ner mit der Faust ins Ge­sicht

ge­schla­gen. In­ter­es­sant, die Aa­che­ner Zei­tung schreibt am heu­tu­gen Tag hier­zu :„ Raub­über­fall : Ver­tu­schung aus po­li­ti­scher Kor­rekt­heit“? Die an­de­ren Män­ner ka­men da­zu, schlu­gen und tra­ten ihn und sein Rad zu Bo­den. Selbst auf dem Bo­den lie­gend, schlu­gen die Tat­ver­däch­ti­gen auf ihn ein, wo­bei er auch ei­nen Tritt mit dem Schuh ge­gen den Kopf ab­be­kam. Er wur­de im Ge­sicht ver­letzt und trug Prel­lun­gen da­von und wird ei­nen Arzt auf­su­chen. Als der jun­ge Mann auf dem Bo­den lie­gend sein Han­dy ver­lor, wur­de ihm dies ge­stoh­len und die Tä­ter flüch­te­ten. Ein wei­te­rer 26-jäh­ri­ger Zeu­ge, der mit dem Au­to an­hielt und den Vor­fall be­ob­ach­tet hat­te, stell­te den flüch­ten­den Tä­ter mit dem ge­stoh­le­nen Han­dy zur Re­de. Er wur­de je­doch von den an­de­ren Tä­ter be­droht, sich nicht ein­zu­mi­schen. Als er zu sei­nem Pkw zu­rück­kehr­te, war sein Han­dy wie ein wei­te­rer Zeu­ge an­gab, von Zwei­en der Tä­ter­grup­pe aus dem of­fen ge­blie­be­nen Wa­gen ent­wen­det wor­den. Wer kann wei­ter­ge­hen­de An­ga­ben zu den vier Tat­ver­däch­ti­gen ma­chen, die als 20 – 30 Jah­re, ge­bro­chen Deutsch spre­chend, ei­ner mit blau­en Ja­cke, ein wei­te­rer mit ro­ter Ja­cke so­wie der an­de­re mit um­ge­dreh­ter Base­cap be­schrie­ben wer­den. Der an­fäng­lich an­ge­pö­bel­te Mann wird ge­be­ten sich bei der Po­li­zei zu mel­den. Hin­wei­se zu den Tä­tern bit­te an die Po­li­zei Dü­ren un­ter 110 oder die Po­li­zei­wa­che Jü­lich.

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