Hoch­haus­brand in Ra­tin­gen – Feu­er­wehr wird mit Ge­gen­stän­den be­wor­fen

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Feuerwehr Ratingen - Brand in einem Ratinger Hochhaus - Vier Personen verletzt
Brand in einem Ratinger Hochhaus - Vier Personen verletzt
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Feu­er­wehr Ra­tin­gen (ots) -

Am frü­hen Mitt­woch­abend des 05.07.2017 ge­gen 18:56 Uhr ge­riet der Bal­kon ei­ner Woh­nung in der zwei­ten Eta­ge ei­nes 14 stö­cki­gen Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses auf der Je­na­er Stra­ße in Ra­tin­gen in Brand. Das Feu­er wei­te­te sich in der da­zu­ge­hö­ri­gen Woh­nung aus und griff auch auf den dar­über lie­gen­den Bal­kon über. Die Feu­er­wehr hat­te den Brand schnell un­ter Kon­trol­le,

so­dass ei­ne Räu­mung des ge­sam­ten Ob­jekts mit 231 Be­woh­nern nicht er­for­der­lich war. Zwei Per­so­nen wur­den leicht ver­letzt. Um wei­te­re Ver­letz­te aus­schlie­ßen zu kön­nen, muss­ten durch die Feu­er­wehr meh­re­re Woh­nun­gen ge­öff­net wer­den. Der Sach­scha­den wird auf ca. 100.000 Eu­ro ge­schätzt, in des­sen Fol­ge die be­trof­fe­ne Woh­nung nicht be­wohn­bar ist. Die kri­mi­nal­po­li­zei­li­chen Er­mitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che dau­ern an.

Noch wäh­rend der Rück­fahrt zur Wa­che wur­de die Feu­er­wehr Ra­tin­gen er­neut zu dem Brand­ob­jekt in der Je­na­er Stra­ße alar­miert. Ein Be­woh­ner hat­te bei der An­kunft in sei­nem meh­re­re Eta­gen ober­halb der Brand­woh­nung lie­gen­den Apart­ment Brand­ge­ruch und Rauch­aus­brei­tung ge­mel­det. Of­fen­sicht­lich hat­te sich in ei­nem Lüf­tungs­ab­zug des Ge­bäu­des Brand­rauch des vor­an­ge­gan­ge­nen Er­eig­nis­ses an­ge­sam­melt. Dar­auf­hin wur­den er­neut die an­lie­gen­den Woh­nun­gen be­gan­gen, in­ten­siv be­lüf­tet und auf An­samm­lun­gen des gif­ti­gen Ga­ses Koh­len­mon­oxid kon­trol­liert. Wäh­rend die­ser Maß­nah­men mel­de­te sich ein wei­te­rer Haus­be­woh­ner mit star­ken Kopf­schmer­zen nach dem Brand­er­eig­nis. Der Ver­letz­te wur­de durch den Ret­tungs­dienst in ein Kran­ken­haus trans­por­tiert. In zwei Woh­nun­gen lös­ten wäh­rend der Kon­trol­len Rauch­warn­mel­der aus und wur­den von den Feu­er­wehr­leu­ten de­ak­ti­viert.

Im Ver­lauf die­ser Ar­bei­ten wur­den Ein­satz­kräf­te aus dem Hoch­haus her­aus mit Ge­gen­stän­den be­wor­fen. An­we­sen­de Po­li­zei­kräf­te fer­tig­ten ei­ne An­zei­ge und nah­men wei­te­re Er­mitt­lun­gen auf.

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