#gemeinsam0809 — Demo in Mönchengladbach

#gemeinsam0809 - Demo in Mönchengladbach
#gemeinsam0809 - Demo in Mönchengladbach "Stoppt die Gewalt"
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“Stoppt die Gewalt”

Am 08.09.2019 rief die Bewe­gung „Mönchenglad­bach ste­ht auf“ mit 26 weit­eren Bewe­gun­gen aus ganz Deutsch­land, unter anderem „Frauen­bünd­nis Kan­del“, zu ein­er Demo unter dem Mot­to „Stoppt die Gewalt“ in Mönchenglad­bach auf.

Anliegen der Bewe­gun­gen war ein friedlich­er Protest viel­er unter­schiedlich­er Grup­pen gegen Auswüchse von Gewalt und Krim­i­nal­ität in Deutsch­land.

Begleit­et wurde die Aktion von bekan­nten Youtu­bern, wie Carsten Jahn, Julia Juls und Lisa Licen­tia.
Bei ein­er solchen Demo, die von vie­len auch als rechts eingestuft wird, blieb es natür­lich nicht aus, dass es zu Gegen­demon­stra­tio­nen der linken Scene, zu denen auch die Grü­nen gehörten, kam. Die linken Grup­pierun­gen wur­den aber durch die stark vertrete­nen Polizeikräfte von der angemelde­ten und friedlichen Kundge­bung fer­nge­hal­ten, sodass es hier zu keinen Zusam­men­stößen und Auss­chre­itun­gen kam, außer ein­er Sitzblock­ade durch linke Aktivis­ten.

Hier die Abschlußmeldung der Polizei Mönchengladbach:

POL-MG: Friedlich­er Ver­lauf der heuti­gen Demon­stra­tio­nen in Mönchenglad­bach

Mönchenglad­bach (ots) — Heute, ab 12.00 Uhr, haben im Innen­stadt­bere­ich von Mönchenglad­bach drei angemeldete Ver­samm­lun­gen unter freiem Him­mel stattge­fun­den. Aus­ge­hend von ein­er angemelde­ten Ver­samm­lung des recht­en Spek­trums auf dem Platz der Repub­lik, melde­ten Mei­n­ungs­geg­n­er des bürg­er­lich-linken Spek­trums zwei Gegen­ver­samm­lun­gen an. Diese fan­den heute auf dem Europaplatz und auf dem Platz der Repub­lik wie geplant statt. Nach polizeilich­er Schätzung beteiligten sich an der Ver­samm­lung des recht­en Spek­trums ca. 700 Per­so­n­en und an bei­den Gegen­ver­samm­lun­gen des linken Spek­trums zusam­men eben­falls ca. 700 Per­so­n­en. Zwei der Ver­samm­lun­gen gin­gen über in bewegte Kundge­bun­gen. Diese waren die recht­sori­en­tierte Ver­samm­lung und die bürg­er­lich-links ori­en­tierte Ver­samm­lung am Europaplatz. Die Ver­samm­lung des recht­en Spek­trums zog vom Platz der Repub­lik zum Kapuzin­er­platz. Nach dor­tiger Zwis­chenkundge­bung bewegte sie sich zurück Rich­tung Aus­gang­sort und wurde plan­mäßig vom Ver­samm­lungsleit­er um 16.47 Uhr für been­det erk­lärt. Eine Gruppe von 46 linksori­en­tierten, schwarz gek­lei­de­ten Per­so­n­en unter­nahm gegen 15.00 Uhr im Bere­ich Alter Markt während der Zwis­chenkundge­bung einen Störver­such. Die Per­so­n­en hat­ten sich dort auf die Fahrbahn geset­zt, um den Zug­weg zu versper­ren. Nach Iden­titäts­fest­stel­lung und Platzver­weis wur­den diese Per­so­n­en vor Ort ent­lassen. Aus einem Tweet her­aus erfuhr die Polizei, dass sich eine Per­son bei den dor­ti­gen polizeilichen Maß­nah­men einen Arm­bruch zuge­zo­gen haben soll. Diesem Sachver­halt wird nachge­gan­gen. Die am Platz der Repub­lik verbliebene Ver­samm­lung des bürg­er­lich-linken Spek­trums wurde um 14.35 Uhr für been­det erk­lärt. Ein Großteil der Teil­nehmer schloss sich der Ver­samm­lung vom Europaplatz an. Die Ver­samm­lung des bürg­er­lich-linken Spek­trums auf dem Europaplatz zog nach dor­tiger Kundge­bung zum Bis­mar­ck­platz. Hier beantragte die Ver­samm­lungslei­t­erin vom angemelde­ten Aufzugsweg abzuwe­ichen. Nach Koop­er­a­tion mit der Polizei wurde dem stattgegeben. Daraus ergaben sich zwei neue Kundge­bung­sorte, der Son­nen­haus­platz und die Goebenstraße/Hindenburgstraße. Die Kundge­bung, die am Europaplatz ihren Aus­gang hat­te, wurde um 16.37 Uhr für been­det erk­lärt. Wegen des Ver­stoßes gegen das Ver­samm­lungs­ge­setz (Ver­mum­mungsver­bot) wer­den drei Strafver­fahren gegen recht­sori­en­tierte und sechs Strafanzeigen gegen linksori­en­tierte Ver­samm­lung­steil­nehmer ein­geleit­et. Weit­er­hin gab es zwei Strafanzeigen wegen des Ver­dacht­es der Volksver­het­zung und eine Strafanzeige wegen Ver­stoß gegen das BtMG. Ins­ge­samt zieht die Polizei eine pos­i­tive Bilanz. Ein­sat­zleit­er LPD Jörg Schalk
resümiert: “Mit starkem Kräf­teein­satz gelang es, die Mei­n­ungs­geg­n­er auf der erforder­lichen räum­lichen Dis­tanz zu hal­ten und einen friedlichen Ver­lauf der Ver­samm­lun­gen zu ermöglichen.” (wr)

OTS: Polizei Mönchenglad­bach

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