FÜNF FREUNDE UND DAS TAL DER DINOSAURIER

FÜNF FREUNDE UND DAS TAL DER DINOSAURIER
FÜNF FREUNDE UND DAS TAL DER DINOSAURIER
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AUF IN EIN NEUES ABENTEUER MIT DEN BESTEN FREUNDEN DER WELT!

Der Titel­song des Films drückt es per­fekt aus: „Wir sind Fünf Fre­unde, wir sind genau wie ihr“. George, Julian, Dick und Anne (und natür­lich Tim­my, der Hund!) sind seit vie­len Jahrzehn­ten so kon­stant pop­ulär geblieben wie kaum andere Jugend­buch-Helden, und das hat einen Grund:

Kinder kön­nen sich mit ihnen bestens iden­ti­fizieren und find­en in ihnen ide­ale Gefährten, um span­nende Aben­teuer zu erleben.
Für die Pro­duzen­ten Andreas Ulmke-Smeaton und Ewa Karl­ström, die mit ihrer gemein­samen Pro­duk­tions­fir­ma Sam­Film schon zwis­chen 2012 und 2015 vier Kinofilme um die Fünf Fre­unde mit großem Erfolg ins Kino gebracht hat­ten, war klar, dass die beliebten Fig­uren damit noch lange nicht auserzählt sind, son­dern für ein junges Pub­likum noch viele neue Geschicht­en zu bieten haben.

Zeit also für eine Fort­führung der Serie! „Die Zuschauer sind fasziniert von den Fünf Fre­un­den, weil es dabei um uni­verselle The­men geht“, erk­lärt Ulmke-Smeaton.
„Es geht um Fre­und­schaft, um Miteinan­der und um Aben­teuer. In den Fünf-Fre­unde Geschicht­en sind die Kinder immer clev­er­er als die Erwach­se­nen, und das macht es so beson­ders.“
Die „DNA der Fünf Fre­unde“, wie Ulmke Smeaton es nen­nt, bleibt also erhal­ten: „Und das ist ja auch genau das, was die Zuschauer sehen wollen!“

Für die Regie gab es aus Sicht der Pro­duzen­ten nur einen, der in Frage kam: Mike Marzuk. Und das aus gutem Grund, wie Ulmke-Smeaton sagt: „Mike und ich sind nicht nur alte Fre­unde, wir arbeit­en auch seit über zehn Jahren sehr eng miteinan­der zusam­men. Wir wis­sen, wie wir tick­en, und ver­trauen einan­der blind. Es macht Riesenspaß mit Mike.“

Mike Marzuk selb­st, der nach den vier Fünf-Fre­unde-Fil­men zulet­zt – eben­falls für Andreas Ulmke-Smeatons und Ewa Karl­ströms Sam­Film – die Komödie VERRÜCKT NACH FIXI ins Kino gebracht hat­te, brauchte nicht lang, um sich überzeu­gen zu lassen – auch wenn er zunächst noch ein­mal in sich gehen musste, wie er berichtet: „Ich habe mich schon gefragt: Bin ich noch der Richtige für die Marke? Oder sollte man es ganz neu auf­set­zen?

Ich habe mir dann gesagt: “OK, ein Drehbuch kann ich ja schreiben. Und dann merk­te ich schon beim Schreiben, dass ich wieder richtig Lust darauf bekom­men habe …!“
Doch was für eine Geschichte sollte erzählt wer­den? Es gab zwar die Idee, das The­ma Dinosauri­er in den Mit­telpunkt zu rück­en, aber erst Marzuk entwick­elte daraus eine konkrete Sto­ry – ohne lebendi­ge Dinos zwar, aber dafür mit ein­er paläon­tol­o­gis­chen Sen­sa­tion: der Ent­deck­ung des voll­ständi­gen Skeletts ein­er bis dahin unbekan­nten Sauri­er­gat­tung!
Mike Marzuk: „Ich habe drei Kinder und weiß daher, dass Dinosauri­er ein The­ma sind. Aber man muss es für einen Kinofilm auch emo­tion­al aufladen.“ Und so geht es für die Fünf Fre­unde nicht nur darum, das Dino-Skelett zu ret­ten, son­dern auch dafür zu sor­gen, dass ihrem neuen Fre­und Mar­ty, den alle im Ort nur aus­lachen und aus­gren­zen, Gerechtigkeit wider­fährt.
ber dafür mussten zunächst ein­mal die Haup­trollen beset­zt wer­den.

DIE FÜNF FREUNDE: VIER NEWCOMER UND EIN ALTER BEKANNTER

In der Rolle der George ist in FÜNF FREUNDE UND DAS TAL DER DINOSAURIER die zwölfjährige Alle­gra Tin­nefeld zu sehen, die neben ihrer Schaus­piel­erei auch schon eine Kar­riere als Vio­lin­istin ver­fol­gt.

Sie überzeugte Mike Marzuk schon in der ersten Runde des Cast­ings, wie er berichtet: „Ich hat­te dafür extra eine Szene geschrieben, in der George ganz wütend ihren Hund vertei­digt,  da hat sie sehr authen­tisch agiert.“ 

Andreas Ulmke-Smeaton bestätigt, Alle­gra hat uns mit ihrem Spiel überzeugt, weil sie so eine Kraft hat; sie ste­ht im wahrsten Sinne des Wortes ihren Mann”.

Alle­gra Tin­nefeld selb­st war schon seit dem ersten Film Fan der Serie und hat­te sich damals schon vorgestellt, wie es wohl wäre, selb­st eines Tages dabei sein zu kön­nen.

Nun weiß sie es — und sagt: “Ich find‘s total krass, hier mitzus­pie­len!”

Als Julian wurde Mar­i­nus Hohmann beset­zt, der Marzuk in WILLKOMMEN BEI DEN HARTMANNS aufge­fall­en war – für die Rolle, die Marzuk als „Anpack­er und auch als der Ruhe­p­ol, wenn die anderen hek­tisch wer­den“ beschreibt, war der 13-Jährige sein „absoluter Julian-Liebling: Mar­i­nus ist tal­en­tiert und er hat auch die nötige Bre­it­beinigkeit mit­ge­bracht, um das glaub­würdig darzustellen.“

Das passt: Denn, wie Hohmann sagt, war er selb­st, wenn es um die Fünf Fre­unde ging, „immer Fan von Julian“.
Für Dick – die Rolle, die Mike Marzuk mit einem Augen­zwinkern den „Klugscheißer-Part“ nen­nt – fand sich Ron Antony Ren­zen­brink. Der Elfjährige hat­te mit seinem Debüt in DIE WILDEN KERLE – DIE LEGENDE LEBT auf sich aufmerk­sam gemacht, wie Ulmke-Smeaton berichtet: „Wir hat­ten dadurch an Ron gedacht, aber es war nicht von vorn­here­in eine aus­gemachte Sache.“ Im Cast­ing aber stellte sich Ren­zen­brink rasch als Ide­albe­set­zung her­aus, wie Marzuk fi ndet: „Ron ist per­fekt als Dick, weil er so eine gewisse Spitzbübigkeit hat. Er ist auch in Wirk­lichkeit der Lustige im Team.“

Auch Ulmke-Smeatons Faz­it nach dem Dreh fällt ein­deutig aus: „Er hat ein­fach eine geniale Ausstrahlung – man guckt ihm wahnsin­nig gerne zu!“

In der Rolle der Anne ist Amelie Lam­mers zu sehen. Die Zehn­jährige aus Lev­erkusen brachte schon die Erfahrung aus eini­gen Fernsehrollen und aus WENDY – DER FILM mit, als sie sich zum Cast­ing vorstellte.

Die Pro­duzen­ten und der Regis­seur waren sich einig, dass sie die Her­zlichkeit, aber auch die leichte Naiv­ität der kleinen Schwest­er von Julian und Dick wun­der­bar verkör­perte: „Amelie schaut man sehr, sehr gern zu“, sagt Mike Marzuk, und Andreas Ulmke-Smeaton bestätigt: „Amelie ist ein­fach wahnsin­nig entzück­end. Man schließt sie sofort ins Herz.“

Fehlt nur noch der fün­fte Fre­und. In der Rolle des Tim­my gibt es ein Wieder­se­hen mit Bob­by, dem Aus­tralian-Shep­herd-Rüden, der schon in FÜNF FREUNDE 3 und FÜNF FREUNDE 4 den treuen Begleit­er der Kinder verkör­pert hat­te. Bob­by, inzwis­chen 5 Jahre alt, wird nach wie vor von dem Ham­burg­er Tier­train­er Mar­co Heyse betreut. „Mit bei­den war es ein tolles Wieder­se­hen“, sagt Marzuk: „Bob­by hat sich nicht nur gut gehal­ten, der hat nochmal einen richti­gen Sprung gemacht. Er macht seine Tricks immer wieder, und so gut – er ist echt ein erstaunlich­er Hund.“

FREUNDE, WANDERSLEUTE – UND GANOVEN: DAS ERWACHSENEN-ENSEMBLE

Die Fam­i­lie Kir­rin wäre aber nicht kom­plett ohne Tante Fan­ny. Dass Bernadette Heer­wa­gen für die Rolle zusagte, war für Mike Marzuk eine ganz beson­dere Freude. „Mit ihr wollte ich schon immer drehen!“

Für Heer­wa­gen wiederum war es, wie sie sagt, die Gele­gen­heit, als Abwech­slung von ihren zahlre­ichen Kri­mi-Rollen, ein­mal in einem Film mitzus­pie­len, den sie auch ihrer Tochter zeigen kann. Mit den Fünf Fre­un­den verbindet sie ganz per­sön­liche Erin­nerun­gen: „Ich bin ein Riesen­fan und habe mich total gefreut, als ich das Ange­bot bekom­men habe, Tante Fan­ny zu spie­len, die mich seit der Kind­heit schon begleit­et. Damals hat­te ich die Enid-Bly­ton-Büch­er zuhause und auch Kas­set­ten. Es war für mich das High­light, wenn ich abends noch Fünf Fre­unde hören durfte!“
Die wohl wichtig­ste Erwach­se­nen­fig­ur im Film ist aber der junge Mann Mar­ty – er ist es schließlich, über den die Fünf Fre­unde in das Geheim­nis des Tals der Dinosauri­er einge­führt wer­den.
Mar­ty ist ein wenig selt­sam – andere Men­schen machen ihn schnell nervös. Ein Typ nicht unähn­lich der Titelfig­ur von „For­rest Gump“, ein erk­lärter Lieblings­film von Mike Marzuk.

Sein Darsteller Jacob Matschenz beschreibt Mar­ty so: „Mar­ty ist wahnsin­nig naiv. Er kann nicht lügen, ist ganz direkt. Er wird von vie­len unter­schätzt und als Trot­tel gebrand­markt. Eigentlich ist er den Kindern näher als den Erwach­se­nen.“

Für Marzuk war eines klar: Wenn Jacob Matschenz das machen würde, dann beset­zen wir ihn natür­lich!“ Ger­ade ein­mal Anfang 30, hat Matschenz schon eine beein­druck­ende Vielfalt markan­ter und inten­siv­er Kino- und Fernsehrollen gespielt – und hat die Filmemach­er nicht ent­täuscht. Andreas Ulmke-Smeaton: „Jacob ist ein wirk­lich genialer Schaus­piel­er, und er ist gle­ichzeit­ig unver­braucht und er hat etwas Frisches, Neues. Für mich ist das Beson­dere an ihm, dass er einen so überzeugt mit sein­er Schaus­pielkraft und Energie und der Rolle einen ganz eige­nen Dri­ve ver­lei­ht.“
Als Mar­tys Gegen­spiel­er Kurt Weil­er, einem ziem­lich herun­tergekomme­nen Gele­gen­heits­gauner, kon­nte Milan Peschel gewon­nen wer­den – „wun­der­bar“, wie Mike Marzuk mit einem Wort sagt. In ein­er her­aus­ra­gen­den Szene spie­len die Fünf Fre­unde und Mar­ty Weil­er einen Stre­ich und machen ihn glauben, Mag­ic Max – sein lieb­ster Com­ic-Held – spreche in Wirk­lichkeit zu ihm. „Die Kinder lieben die Szene“ sagt Marzuk, „und Milan Peschel ist wie gemacht dafür.“
Sein­er Rolle des herein­gelegten Betrügers kann Peschel aber auch ein paar pos­i­tive Züge abgewin­nen: „Ich glaube, er ist nicht ger­ade so die hell­ste Kerze auf der Torte; wenn er einem Schwächeren begeg­net, dann lässt er den das auch spüren.
Aber er hat so etwas Tap­siges; er kann einem auch ein biss­chen lei­d­tun. Ich glaube, der hat ein­fach die falschen Vor­bilder gehabt.
Es kön­nte trotz allem ein ganz guter Kerl in ihm steck­en, man müsste den nur frei­le­gen.“
Die Suche nach dem leg­endären Tal der Dinosauri­er führt die Fre­unde in die sagenum­wobene „Stein­erne Stadt“ – dor­thin gelangt man aber nicht auf eigene Faust, son­dern muss sich ein­er geführten Wan­der­tour anschließen. Die Wan­der­gruppe wollte Marzuk keines­falls bloß mit Sta­tis­ten beset­zen – schließlich muss ein­er der Wan­der­er der­jenige sein, der Mar­ty die Karte gestohlen hat, auf der sein Vater die genaue Lage des Tals notiert hat­te.

Marzuk: „Es macht natür­lich keinen Sinn, wenn das nur drei Leute sind, die da herumkrax­eln – da brauchte ich min­destens sechs, sieben. Was natür­lich alles mit Kosten ver­bun­den ist.“ Aber eben auch mit der Chance, einige Darsteller vor der Kam­era zu ver­sam­meln, mit denen Marzuk schon lange ein­mal drehen wollte.
Ange­fan­gen mit Peter Prager, der den Dino­forsch­er Pro­fes­sor Carl Her­zog verkör­pert. „Für den Pro­fes­sor hat­te ich immer Peter Prager im Kopf, und für seine junge Frau Bar­bara dachte ich als allererstes als Meli­ka Foroutan.“
Mit Manuel Cortez, der die Rolle des Pedro über­nahm, kam ein absoluter Fünf-Fre­unde-Fan ins Ensem­ble: „Als die Drehan­frage kam, hat­te ich sofort die Titelmelodie im Kopf. Aben­teuer, Schmug­gler, Gänge, ver­bor­gene Höhlen und die enge Ver­bun­den­heit der Fre­unde – es ist alles dabei, was man als Kind toll find­et. Es ist ein­fach zeit­los.“

Seine Fig­ur gab Cortez die Gele­gen­heit, komö­di­antisch zu agieren: „Pedro ist ein biss­chen blöd. Man sagt ja immer, Liebe macht blind, und das war bei Pedro der Fall. Er find­et alles lustig und toll.“
Auch Dirk Bor­chardt war davon begeis­tert, für seine Dop­pel­rolle als notorisch gut gelaunter Wan­der­führer Becky und dessen Zwill­ings­brud­er, dem mür­rischen Burg­wärter Hans, in die Vollen gehen zu kön­nen. Wie Marzuk erzählt, war es die Cas­t­erin Ste­fany Pohlmann, die ihn darauf brachte, dass Bor­chardt „auch lustig“ könne – und im Film sorgt er in der Tat durch das ern­sthafte Spie­len zweier schräger Fig­uren für reich­lich komis­che Momente.
Auch der Ex-Polizist Got­tfried Mey­er gibt eine ziem­lich komis­che Fig­ur ab. Jür­gen Tar­rach spielt ihn als gries­grämi­gen Typen, der plöt­zlich vom Liebenswahn befall­en wird und den Charmeur her­auskehrt. „Die Idee kam erst sehr spät“, sagt Marzuk, „als wir die meis­ten Erwach­se­nen schon beset­zt hat­ten.
Wir haben uns gesagt: Fra­gen wir ihn mal! Und er hat zuge­sagt.“ Tar­rach fühlte sich in der Wan­dertruppe richtig wohl: „Man muss die Kostüm­bild­ner­in sehr loben. Es ist sehr lustig, wie wir da ausse­hen in unseren Kostü­men, ger­ade in der Zusam­men­stel­lung.“
Das Ensem­ble kom­plet­tierten Dag­mar Sachse und David Baal­cke als die Wan­dergenossen Christa und Wal­ter, Alexan­der Schu­bert als nicht allzu fähiger Polizist – und schließlich Ruby O. Fee als Melanie, die reich­lich unkon­ven­tionelle Emp­fangs­dame des Hotels, in dem die Fünf Fre­unde und Tante Fan­ny lan­den.
Ruby O. Fee hat­te in Marzuks VERRÜCKT NACH FIXI mit­ge­spielt und stand nun auch gern bei seinem näch­sten Regiepro­jekt wieder zur Ver­fü­gung; wenn auch in einem extrav­a­gan­ten Out­fit: als Punk-Braut mit Haus­rat­te auf der Schul­ter.

Marzuk erk­lärt die Rolle so: „Es sollte so ein Typ wie Riff-Raff aus der ROCKY HORROR PICTURE SHOW die Tür öff­nen – genau so eine undurch­schaubare Art bringt sie mit sich.“ Andreas Ulmke- Smeaton fügt hinzu: „Ruby ist super — und ihre Ko-Darstel­lerin, die kleine Rat­te, auch. Ruby macht das zum Niederknien, weil es ein­fach authen­tisch ist. Sie sieht wirk­lich aus wie jemand aus ein­er anderen Welt.“

DIE EIGENE WELT DER FÜNF FREUNDE: DIE DREHORTE

Genau darum ging es den Filmemach­ern von Anfang an: eine eigene Welt zu schaf­fen, wie Andreas Ulmke-Smeaton sagt: „Wir wollen das Ganze zeit­los erzählen. Wir haben nach Motiv­en gesucht, die einzi­gar­tig sind, die man aber geo­graphisch nicht genau zuord­nen kann. Wir haben einen eige­nen Look, wir haben eine eigene Welt – wo die tat­säch­lich ist, wollen wir gar nicht the­ma­tisieren, son­dern ein­fach in schö­nen Bildern erzählen.“
Dazu gehörte dann eben auch, beson­dere, aber nicht allzu bekan­nte Orte zu find­en – und diese entsprechend in Szene zu set­zen.

Kam­era­mann Philip Peschlow ergänzt: „Es war eine große Her­aus­forderung, in Deutsch­land eine filmis­che Ebene zu find­en, die man so noch nicht gese­hen hat.“ Aber eben auch eine große Chance: „Meine Her­aus­forderung als Kam­era­mann bei einem Kinder­film ist es, die Kinder in eine Welt zu ent­führen, die sie so nicht ken­nen. Da machen die Fünf Fre­unde beson­ders viel Spaß, denn wir kön­nen Wel­ten kreieren, die zu einem Maße zeit- und raum­los sind. Deshalb mache ich das auch so gerne; ich darf selb­st ein biss­chen Kind und Erfind­er sein“.
Die Fels­for­ma­tion der „Zwill­ings­brüder“ fand sich in der Fränkische Schweiz, (nach­dem sich die Filmemach­er die unter­schiedlich­sten Felsen angeguckt hat­ten). In der Fränkischen Schweiz liegt auch die Bur­gru­ine Wais­chen­feld, wo nicht nur die Szenen auf der Burg gedreht wur­den: Dort war auch aus­re­ichend Platz, um die Sets für die Szenen in der unheim­lichen Pen­sion aufzubauen.

Das Schloss Thur­nau wurde für einige Außene­in­stel­lun­gen ver­wen­det, in denen das Muse­um zu sehen ist, wo die Präsen­ta­tion des Dino-Knochens stat­tfind­et. Die Wan­der­se­quenz selb­st wurde größ­ten­teils in der Säch­sis­chen Schweiz gedreht – darunter auch auf der berühmten Basteibrücke.
Ein beson­ders wichtiger Drehort war außer­dem die „Höh­le ohne Namen“ in der Fränkischen Schweiz. In dieser ver­gle­ich­sweise gut zugänglichen Karsthöh­le ent­standen die Szenen, in denen die Fünf Fre­unde das Dinosauri­erskelett ent­deck­en – das aber nicht nachträglich dig­i­tal ins Film­bild hinein­mon­tiert, son­dern als tat­säch­lich vorhan­denes physis­ches Objekt vor Ort war.
Für Mike Marzuk stand von vorhere­in fest, dass man an dieser „Titel­rolle“ des Films nicht sparen durfte: „Wir behaupten, wir haben ein ‚Tal der Dinosauri­er’ – und da kön­nen wir natür­lich nicht nur mit ein paar trau­ri­gen Knochen kom­men.“ Die Idee, das Ganze rein dig­i­tal zu bauen, wurde schnell wieder ver­wor­fen.
Stattdessen wurde das größte Einzel­req­ui­sit, mit dem Marzuk in sein­er Filmkar­riere jemals gear­beit­et hat, eigens für den Film von ein­er spezial­isierten Fir­ma in Chi­na gefer­tigt, die ähn­liche Aufträge u. a. auch für The­men­parks real­isiert.
Das ganze Gebilde aus Kun­st­stof­f­knochen, die von einem Met­allgestänge zusam­menge­hal­ten wur­den, war vom Schädel bis zur Schwanzspitze zehn Meter lang. Der kom­plette Arbeit­sprozess in Chi­na wurde doku­men­tiert und Fotos vom aktuellen Zwis­chen­stand immer wieder an die Filmemach­er geschickt.
Trotz­dem war die Erle­ichterung groß, als das Skelett bei der Liefer­ung unbeschädigt ankam – und fast sofort zum Drehen bere­it war: „Wir haben an der Farbe noch gear­beit­et und ein biss­chen Pati­na aufge­tra­gen und das Met­allgestänge noch angepasst“, berichtet Marzuk. Der Dino war bei seinem Ein­satz der einzige Darsteller, dem nicht kalt war: Beim Dreh waren es draußen 30 Grad, im Inneren der Höh­le aber nur sechs Grad, so dass Darsteller und Crew trotz des Hochsom­mer­wet­ters immer dick eingepackt mit Jacke und Mütze in die Höh­le gin­gen.

EIN DRAHTSEILAKT, NICHT NUR FÜR BOBBY: DIE DREHARBEITEN

Ende Juni 2017 ging es schließlich los. Die erste Klappe zu FÜNF FREUNDE UND DAS TAL DER DINOSAURIER fiel – für die Kinder, die teil­weise ihre ersten Kino-Haup­trollen spiel­ten, der Beginn eines großen Aben­teuers, und auch für die erwach­se­nen Schaus­piel­er kein Job wie jed­er andere. Denn für alle galt: Im Mit­telpunkt ste­hen nicht sie, son­dern die jun­gen Darsteller.
Mike Marzuk erzählt mit einem Lachen: „Ich habe jedem gesagt: Pass mal auf, ich habe vier Kinder und einen Hund am Set, die muss ich erst ein­mal in den Griff kriegen!“ Peter Prager nahm es, wie alle, gelassen und sah das Pos­i­tive: „Die Erwach­se­nen laufen eher neben­bei. Aber es ist unheim­lich inter­es­sant mit den Kindern, weil sie alle vier so ver­schieden sind.“
Die Kinder hat­ten ein langes Woch­enende inten­siv­er Drehvor­bere­itung mit Marzuk und ihrem Coach hin­ter sich – während Hund Bob­by, Darsteller des fün­ften Fre­un­des, schon früher mit dem Üben ange­fan­gen hat­te, wie sein Train­er Mar­co Heyse berichtet: „Wir haben zweiein­halb Wochen zusam­men geübt, um das Alte aufzufrischen und neue Sachen zu trainieren.“
Bob­by war von Beginn an mit ganz beson­derem Eifer dabei; Heyse erzählt: „Für ihn war das sowieso ein Riesen­aben­teuer.
Er hat sich sofort gefreut, als er wieder am Set war, alles wieder­erkan­nt hat und wusste, jet­zt gibt’s wieder sechs Wochen Aben­teuer.“
Aber bei aller Erfahrung, die Bob­by mit­brachte, durfte man ihn trotz­dem nicht über­fordern. Dazu gehörten auch regelmäßige Auszeit­en. Mike Marzuk erk­lärt: „Man muss die Kinder auch mal vom Hund tren­nen, damit er auch ein­mal zur Ruhe kommt.“ Zumal Bob­by ja einige wirk­lich anspruchsvolle Szenen zu meis­tern hat­te.
Die größte Her­aus­forderung war die Szene, in der die einges­per­rten Kinder ihn vom Burgturm abseilen, damit er Hil­fe holen kann. Der Turm war in Wirk­lichkeit zwar nicht gar so hoch, wie er im Film erscheint. „Aber trotz­dem musste der Hund sich ja wohlfühlen“, sagt Marzuk: „und auch, während er im Geschirr hing, noch auf Kom­man­do bellen oder von rechts nach links guck­en. Dafür musste er sich natür­lich total sich­er fühlen.“
Auch für die Kinder war das Zusam­men­spiel mit Bob­by ein ständi­ges High­light. Bob­by ist eben – in einem Wort — süß!
„Das war eine ganz her­zliche Beziehung“, bestätigt Heyse. Und wie Mar­i­nus Hohmann sagt, war der gesamte Dreh eine wun­der­volle Erfahrung: „Wenn man so vor der Kam­era ste­ht und es dann heißt Kam­era ab, Ton ab, Ton läuft, Klappe – das ist der Ham­mer. Das Gefühl ist unbeschreib­lich. Es ist ein­fach nur schön.“
Alle­gra Tin­nefeld, Mar­i­nus Hohmann, Ron Antony Ren­zen­brink und Amelie Lam­mers gaben alles – und kon­nten sich am Ende vor dem Lob der erwach­se­nen Kol­le­gen kaum ret­ten. Bernadette Heer­wa­gen sagt: „Es war ganz, ganz toll mit den Kindern.
Sie sind so diszi­plin­iert und so konzen­tri­ert und ver­lieren aber trotz­dem nie ihren Spaß am Spiel.“ Auch Milan Peschel hat­te „einen guten Ein­druck. Das sind neugierige Kinder. Die fra­gen viel, das ist immer ein gutes Zeichen.“ Ruby O. Fee fand: „Die sind süß und total aufgeweckt. Sie passen per­fekt in die Rollen.“
Oder, wie Dirk Bor­chardt es knapp zusam­men­fasst: „Die Kid­dies sind toll!“
Die Kinder wiederum geben das Lob zurück. Alle­gra Tin­nefeld greift Jacob Matschenz als einen von vie­len her­aus, die sie beein­druckt haben, wenn sie sagt: „Der Jacob spielt so unglaublich toll, das ist echt der Wahnsinn.“ Und Mar­i­nus Hohmann erzählt, wie gut sie sich im Ensem­ble und mit der Crew aufge­hoben fühlten: „Die Stim­mung am Set war echt lustig und entspan­nt. Am Anfang kan­nte man sich ja noch nicht so, aber jet­zt ken­nt man jedes Gesicht und man fühlt sich ein­fach ver­traut und wohl.“
Das hat auch mit dem Regis­seur zu tun, mit dem sich die Darsteller der Fre­unde vom ersten Tag an blendend ver­standen.
Ron Antony Ren­zen­brink sagt: „Er ist super­lustig und wir kön­nen uns auch kreativ aus­to­ben. Wir dür­fen ver­schiedene Dinge ein­brin­gen, die auch nicht im Drehbuch ste­hen.“ Alle­gra Tin­nefeld fügt hinzu: „Mike ist wirk­lich cool. Es macht richtig Spaß, weil er immer irgen­deinen Witz parat hat. Bei ihm kann man auch nach­fra­gen, wenn man was nicht ver­standen hat, das ist echt total entspan­nt und lock­er.“
Auch die Erwach­se­nen waren von Marzuks Regi­estil sehr ange­tan. Jacob Matschenz schätzte seine klaren Ansagen: „Er ist präzise und weiß ganz genau, was er will. Und er hat einen guten Humor.“ „Er ist in sein­er Arbeit so klar, liebevoll und warmherzig, dass es eine große Freude ist, mit ihm zusam­men­zuar­beit­en“, meint Bernadette Heer­wa­gen, und Milan Peschel ergänzt: „Mike ver­bre­it­et richtig gute Stim­mung. Er gibt einem ein unglaublich gutes Gefühl.“ Ruby O. Fee fasst zusam­men: „Er ist ein­fach so pos­i­tiv, es gibt so eine Leichtigkeit am Set. Es macht ein­fach Spaß, mit ihm zu drehen.“
Auch wenn alle den Dreh als großes Vergnü­gen erlebt haben: Den meis­ten Spaß am Set hat­te aber sich­er Bob­by. Der fühlte sich am Set, wie Mar­co Heyse berichtet, „total wohl“: „Für den Hund war es natür­lich ein Traum. Wir sind den ganzen Tag durch Wälder gelaufen, über Felsen gesprun­gen und durch Wasserpfützen gewa­tet.“
Ob Tier oder Men­sch – die pos­i­tive Stim­mung am Set hat sich auf jeden Fall auch auf den fer­ti­gen Film über­tra­gen.

WAS MACHT DEN REIZ DER FÜNF FREUNDE AUS?

Die Fünf Fre­unde sind aben­teuer­lustig und nicht bloß Geschwis­ter, son­dern echte Fre­unde – und weil sie das Herz am recht­en Fleck haben, ist es nicht bloß das Geheim­nis, das sie bei ihren Fällen anlockt, son­dern auch, Unrecht wieder gut zu machen.
Unter den ver­schiede­nen Charak­teren ist für jeden ein­er dabei, in den man sich beson­ders gut hinein­ver­set­zen kann: die uner­schrock­ene George, der Mach­er-Typ Julian, der Spaßvo­gel Dick und die eher vor­sichtige Anne. In ihren Aben­teuern wer­den Kinderträume wahr.

Ruby O. Fee kann die anhal­tende Fasz­i­na­tion der Fünf Fre­unde voll und ganz nachvol­lziehen: „Ich habe es als Kind geliebt, Detek­tiv zu spie­len, Sachen her­auszufind­en, durch Wälder zu ren­nen und Fälle zu lösen. Was jedes Kind sich erträumt oder vorstellt, das passiert in dem Film, und das ist das Span­nende daran für die Kinder. Sie kön­nten so ein Aben­teuer wirk­lich erleben.“
Dass dieses Gefühl im besten Sinne gen­er­a­tionsüber­greifend ist, bestätigt ihr 35 Jahre älter­er Kol­lege Jür­gen Tar­rach: „Das Detek­tivspie­len ist für Kinder etwas ganz Tolles. Es ist eigentlich eine Erwach­se­nen­rolle, die die Kinder annehmen. Son­st sind Kinder immer sehr abhängig von den Erwach­se­nen, aber hier dreht sich das um und sie kön­nen die Erwach­se­nen an der Nase herum­führen. Sie sind sehr selb­st­ständig, und natür­lich ist auch die Gemein­schaft der Fünf, ihre ganz beson­dere Stärke.“
Und auch bei Amelie Lam­mers, dem jüng­sten Ensem­blemit­glied, haben mehrere Gen­er­a­tio­nen die Fünf Fre­unde geliebt: „Meine Eltern und meine Oma ken­nen die Fünf Fre­unde schon von ganz früher und haben die Büch­er gele­sen. Da ist Action, Span­nung und Fre­und­schaft drin, und das gefällt jedem gut.“
Andreas Ulmke-Smeaton hat das Ziel für FÜNF FREUNDE UND DAS TAL DER DINOSAURIER schon ein­mal klar definiert: „Wenn du nach dem Film in strahlende Kinder­au­gen guckst, weißt du, dass es dir gelun­gen ist. Es ist eine große Hoff­nung, dass wir das wieder hinkriegen: dass die Kinder den Film lieben und dass er gut ankommt.“
Ron Antony Ren­zen­brink ist davon überzeugt, dass das auch klap­pen wird: „Es ist ein­fach alles dabei, was man zu einem guten Film braucht. Der Film wird cool!“

Die Geschichte des Films

Ern­sthaft – das sollen span­nende Som­mer­fe­rien sein? Tante Fan­ny (Bernadette Heer­wa­gen) schleift George (Alle­gra Tin­nefeld), Julian (Mar­i­nus Hohmann), Dick (Ron Antony Ren­zen­brink), Anne (Amelie Lam­mers) und Tim­my, den Hund, zur Hochzeit ihres Cousins (die ihnen so etwas von egal ist). Dann schafft sie es auch noch, sich auf dem Weg dor­thin total zu ver­fahren – und als es eigentlich nicht mehr schlim­mer kom­men kann, knallt es plöt­zlich unter der Motorhaube, Rauch quillt her­vor, und Fam­i­lie Kir­rin muss samt Gepäck zu Fuß weit­er.
Wenig­stens reg­net es nicht … Jeden­falls nicht gle­ich. Aber bis sie in der näch­sten Kle­in­stadt das einzige Hotel erre­icht haben, hat sie der ein­set­zende Regen völ­lig durch­nässt.
Und weil sich Tante Fan­ny gle­ich mit ein­er fet­ten Erkäl­tung ins Bett legt, sitzen sie alle für mehrere Tage fest.
Immer­hin gibt es beim Früh­stück am näch­sten Mor­gen eine inter­es­sante Über­raschung: Am Nach­bar­tisch erspäht George den berühmten Paläon­tolo­gen Pro­fes­sor Her­zog (Peter Prager) und seine Frau Bar­bara (Meli­ka Foroutan). George will ihnen auch die anderen vorstellen, aber Dick stolpert und reißt die Tis­chdecke mit dem ganzen Früh­stück herunter. Her­zog lädt sie trotz des Miss­geschicks zur Präsen­ta­tion eines neu ent­deck­ten Dinosauri­er­knochens ein.
Doch bei der Ver­anstal­tung gibt es Ärg­er: Während der Bürg­er­meis­ter und der Find­er, ein schmieriger Typ namens Kurt Weil­er (Milan Peschel), den Knochen vor­führen, kommt der junge Mann Mar­ty (Jacob Matschenz) dazu und bezichtigt Weil­er, den Knochen gestohlen zu haben. Voller Wut behauptet Mar­ty sog­ar, es gebe ein ganzes Tal voller Knochen, das sein Vater ent­deckt habe. Aber weil er nicht sagen kann, wo dieses sagen­hafte Tal liegt, glaubt ihm nie­mand, und der Ort­spolizist Inspec­tor Stiehl (Alexan­der Schu­bert) befördert ihn unsan­ft hin­aus.
Als die Fre­unde die Präsen­ta­tion ver­lassen, ist Tim­my ver­schwun­den! Sie ren­nen los und ent­deck­en ihn bei Mar­ty, der sich ger­ade laut­stark mit Weil­er stre­it­et.
Als Weil­er abge­zo­gen ist, begleit­en die Fünf Fre­unde Mar­ty in sein Häuschen im Wald, wo er nach dem Tod seines Vaters ganz allein lebt. Im Haus ist Dick sofort von den vie­len Büch­ern über Dinosauri­er fasziniert. George ent­deckt ein Foto von Mar­ty und seinem Vater. Als Mar­ty es ihr abnehmen will, fällt es zu Boden und der Rah­men zer­bricht. Dabei kommt ein Zettel zum Vorschein: eine Karte, auf der Mar­tys Vater offen­sichtlich die Koor­di­nat­en des Tals der Dinosauri­er notiert hat! Man erken­nt auch eine selt­same Fels­for­ma­tion – die „Zwill­ings­brüder“, die in der nahen Stein­er­nen Stadt liegen.

In der Nacht steigt ein Ein­brech­er bei Mar­ty ein, schlägt ihn nieder und ver­schwindet mit der Karte. Doch die Polizei glaubt Mar­ty die Geschichte nicht – also beschließen die Fünf Fre­unde, die Sache selb­st in die Hand zu nehmen, die Karte zurück­zu­holen und das Tal der Dinosauri­er zu find­en.
Ihr Hauptverdächtiger ist natür­lich Weil­er. Die Fünf Fre­unde und Mar­ty beobacht­en ihn, wie er sich vor seinem schrot­treifen Wohn­wa­gen beim Comi­cle­sen amüsiert. Mit einem fin­gierten Handyan­ruf lockt Mar­ty ihn weg, und Julian und Dick bauen eine Kam­era und einen Laut­sprech­er mit Sprachverz­er­rer in den Wohn­wa­gen ein. Als Weil­er zurück­kommt, ertönt plöt­zlich die Stimme seines lieb­sten Com­ic-Helden Mag­ic Max (in Wirk­lichkeit natür­lich Dick am Funk-Mikro), der ihn auf­fordert, den Dieb­stahl der Karte zu geste­hen. Weil­er ist völ­lig fas­sungs­los, stre­it­et aber alles ab – und er hat tat­säch­lich ein Ali­bi.
Also bleibt den Fünf Fre­un­den nichts anderes übrig, als sich ohne Karte auf den Weg zur Stein­er­nen Stadt zu machen. Das geht aber nur als Teil­nehmer ein­er Drei-Tage-Wan­derung mit Über­nach­tung in der alten Burg. Zum Glück lässt sich Tante Fan­ny, die immer noch ihre Grippe auskuri­ert, von George überzeu­gen, sie gehen zu lassen.
Und so brechen die Fünf Fre­unde unter Leitung ihres pen­e­trant fröh­lichen Anführers Becky (Dirk Bor­chardt) zur Wan­der­tour auf. Mit dabei sind noch das Geschwis­ter­paar Christa (Dag­mar Sachse) und Wal­ter (David Baal­cke), der pen­sion­ierte Kom­mis­sar Got­tfried (Jür­gen Tar­rach), Pro­fes­sor Her­zog und Bar­bara, Mar­ty und der junge Mann Pedro (Manuel Cortez). Ein­er von ihnen muss der Ein­brech­er sein – denn wer die Karte hat, hat nur diese eine Chance, ins Tal der Dinosauri­er zu gelan­gen: Es ist die let­zte Tour der Sai­son, bevor die Brücke abges­per­rt wird … Den Fre­un­den wirkt auf ein­mal jed­er verdächtig. Doch als sich Becky bei den „Zwill­ings­brüdern“ ange­blich den Fuß ver­renkt, nehmen sie ihn ins Visi­er. Und ihr Ver­dacht ver­stärkt sich noch, als sich her­ausstellt, dass er noch einen Zwill­ings­brud­er namens Hans hat, den mies gelaun­ten Ver­wal­ter der Burg – der als erstes Tim­my wieder rauss­chmeißt, weil Hunde nicht in die Schlafräume dür­fen. Also machen es sich die Fünf Fre­unde und Mar­ty, so gut es geht, in der Sche­une gemütlich, während sich die anderen im Burghof ums Lager­feuer ver­sam­meln. Während Anne und Mar­ty dort bleiben, unter­suchen Julian, Dick und George die Ruck­säcke (und wer­den dabei fast von Got­tfried, der sich für seine neue Flamme Christa nach­par­fümiert, erwis­cht). Sie find­en die Karte in Beck­ys Ruck­sack – war ja klar! – und machen ein Foto.
Am näch­sten Mor­gen brechen die Fre­unde und Mar­ty in aller Frühe auf. Sie fol­gen den Koor­di­nat­en und fan­gen an zu graben.
Sie find­en etwas – doch es sind nur die Knochen eines defin­i­tiv nicht prähis­torischen Wild­kan­inchens … Nach Stun­den verge­blich­er Suche geben sie auf. Mar­ty ist verzweifelt und geht, um erst ein­mal alleine zu sein. Auf dem Weg zurück zur Burg ver­laufen sich die Fünf Fre­unde – und George rutscht plöt­zlich in eine ver­bor­gene Felspalte hinein. Die Spalte
stellt sich als Ein­gang zu ein­er riesi­gen Höh­le her­aus. Nach und nach lassen sich alle in die Höh­le herab und find­en nach eini­gen Metern eine richtige, wenn auch ver­lassene Aus­grabungsstätte.
Dies muss das Werk von Mar­tys Vater sein! Was sich bestätigt, als sie unter all den Gerätschaften auch dessen Tage­buch find­en, in dem er von einem sen­sa­tionellen Fund schwärmt und schreibt: „Vielle­icht wird mein Sohn Mar­ty eines Tages genau­so stolz auf mich sein, wie ich es immer auf ihn gewe­sen bin.“
Aber stolz worauf? Da set­zt Dick den Gen­er­a­tor in Betrieb, und im hellen Lichtschein sehen sie ein riesiges Sauri­erskelett, das noch halb in der Höh­len­wand ver­bor­gen ist! Sie fotografieren alles und eilen zurück auf die Burg, wo sie Pro­fes­sor Her­zog alles zeigen. Doch in diesem Moment gibt sich der wirk­liche Schurke zu erken­nen, der den Plan gefasst hat, die uner­set­zlichen Dino-Knochen zu zer­mahlen, um daraus ein sünd­haft teures Medika­ment herzustellen. Mitwiss­er stören bei dieser Unternehmung nur, und so find­en sich die Fünf Fre­unde einges­per­rt in einem Tur­mz­im­mer wieder – und dem sicheren Tod aus­geliefert: Denn erst im näch­sten Früh­jahr wer­den wieder Wan­der­er auf die Burg kom­men, und bis dahin wer­den sie alle längst ver­hungert und ver­durstet sein …!
So sehr sich Julian und Dick auch abmühen: Die Tür ist zu mas­siv, um sie aufzubrechen.  Dann aber bemerkt Julian, dass ein Stromk­a­bel von unten zum Turm hoch führt. Julian klet­tert unter Lebens­ge­fahr auf den Sims, um den Strom abzuschal­ten und das Kabel zu lösen. Und nun hat Tim­my seinen großen Auftritt: einge­hüllt in ein zusam­menge­knotetes Sweat­shirt wollen die Fre­unde ihn an einem umfunk­tion­ierten Wand­hak­en ent­lang dem dün­nen Kabel abseilen. Er soll zu Mar­ty laufen und Hil­fe holen. Aber so schlau und mutig Tim­my ist: Kann er das wirk­lich schaf­fen? Und selb­st wenn es ihm gelingt: Ist er auch noch
schnell genug, um zu ver­hin­dern, dass das Lebenswerk von Mar­tys Vater für immer zer­stört wird …?

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