Ein Sturmtief hält Deutschland in Atem

Sturmtief #Friederike hält Feuerwehren in Atem
Sturmtief #Friederike hält Feuerwehren in Atem
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Sturmtief #Friederike hält Feuerwehren in Atem

Es kündigte sich schon einige Tage im Voraus an, und dann über­rollte #Friederike mit aller Macht Deutsch­land. Genau auf den Tag, 11 Jahre nach Kyrill, entwick­elte #Friederike noch weitaus höhere Windgeschwindigkeit­en als ihr Vorgänger. Eine Bilanz des Tages.

Ratingen: Sturmtief hält Feuerwehr in Atem — Eine Person verletzt

Ratin­gen (ots) — Ratin­gen-Lin­torf, Speestraße, 10:41 Uhr, 18.01.18

Um 10:41 Uhr wur­den die Berufs­feuer­wehr und der Löschzug Lin­torf zu ein­er eingek­lemmten Per­son unter einem Baum alarmiert. Beim Ein­tr­e­f­fen der ersten Kräfte war die weib­liche Per­son bere­its befre­it und kon­nte sofort vom Notarzt und einem Team eines Ret­tungswa­gen behan­delt wer­den. Sie wurde nach der Behand­lung in die BGU Duis­burg gebracht.

Derzeit laufen in Ratin­gen über 30 Sturmein­sätze, die mit Hil­fe der Frei­willi­gen Feuer­wehr, dem Garten­bauamt und dem Bauhof abgear­beit­et wer­den.

Kreis Soest — Polizei und Rettungskräfte im Dauereinsatz (Erste Bilanz)

Kreis Soest (ots) — Ab 10:45 Uhr traf das Sturmtief am Don­ner­stag auch den Kreis Soest mit voller Wucht. Bere­its eine Stunde später waren etwa 100 Ein­sätze bei der Leit­stelle der Polizei einge­gan­gen. Obwohl alle ver­füg­baren Notruf­plätze beset­zt waren, kon­nten nicht alle Anrufe unmit­tel­bar bear­beit­et wer­den. Auf zahlre­ichen Straßen kam es durch umgestürzte Bäume, Ampel­mas­ten und Verkehrss­childern zu Behin­derun­gen. In mehreren Fällen wur­den Fahrzeuge unter Bäu­men begraben. Am Hid­dingser Weg befan­den sich noch zwei Per­so­n­en im Fahrzeug. In Ense-Lüt­trin­gen wurde durch den Sturm das Dach am Anbau der Grund­schule Am Gelke zum Teil voll­ständig abge­tra­gen. Da die Gefahr bestand, dass Teile den gegenüber­liegen­den Kinder­garten beschädi­gen kön­nten, wur­den die etwa 20 Kinder in einen Bus evakuiert. Dort wur­den sie von ihren Eltern abge­holt. Durch her­ab­stürzende Dachziegel kam es an zahlre­ichen Fahrzeu­gen zu Beschädi­gun­gen in den Innen­städten. In Rüthen-Hem­mern wehte der Sturm einen Lastzug um. Der Fahrer wurde im Fahrzeug eingek­lemmt und musste befre­it wer­den. Für die Auf­nahme der Anzeigen ist die Polizei im Kreis Soest mit allen ver­füg­baren Ein­satzkräften unter­wegs und ist damit beschäftigt die Ein­sätze nach Pri­or­ität abzuar­beit­en. Die Bürg­erin­nen und Bürg­er wer­den um Ver­ständ­nis gebeten, dass nicht alle Anliegen zeit­gle­ich bear­beit­et wer­den kön­nen. (fm)

Kreis Düren — Wetterbedingte Einsätze

Kreis Düren (ots) — Das angekündigte Sturmtief brachte auch im Kreis Düren zahlre­iche Gefahren­stellen mit sich. Bis zum Mit­tag gestal­teten diese sich glück­licher­weise ohne Per­so­n­en­schaden.

Während die Mehrzahl der über 20 Ein­sätze her­ab­fal­l­ende Dachziegel, umgestürzte Bäume und ver­we­hte Verkehrsze­ichen bein­hal­teten, kam es nur in einem Fall zu einem Verkehrsun­fall: Im Bere­ich Dür­boslar war ein 3,5 t Lkw mit Plane von der Fahrbahn gewe­ht wor­den. Im angren­zen­den Ack­er kam das Fahrzeug zum Liegen. Der Fahrer wurde aber nicht ver­let­zt.

Die Polizei warnt weit­er die Bewohner­in­nen und Bewohn­er im Kreis vor dem Sturm und den damit ver­bun­de­nen Gefahren. Rech­nen Sie mit her­ab­fal­l­en­den und umher­fliegen­den Gegen­stän­den und, so sich ein daheim bleiben nicht ein­richt­en lässt: fahren sie vor­sichtig und vorauss­chauend!

Kreis Warendorf. Polizei und Feuerwehr im Kreis Warendorf im Dauereinsatz

 

Waren­dorf (ots) — Das Sturmtief Fried­er­icke mit Orkan­böen sorgt kreisweit für zahlre­iche Ein­sätze bei Polizei und den Feuer­wehren. Die Ein­satzkräfte sind pausen­los unter­wegs und kön­nen nach Ein­schätzung der Gefahren­lage nur die zur Zeit drin­gend­sten Ein­sätze abar­beit­en.

Auf den Leit­stellen der Feuer­wehr und der Polizei gehen auch zahlre­iche Hil­feer­suchen ein, die weniger gravierend sind, beispiel­sweise im Garten umgestürzte Bäume.

Die Bevölkerung wird gebeten, während des Sturms möglichst Zuhause zu bleiben und die Notrufe 110 (Polizei) und 112 (Feuer­wehr) nur bei akuten Gefahren anzu­rufen.

Lkw vom Sturm umgerissen — Zwei Verletzte

 

Köln (ots) — Am Don­ner­stagvor­mit­tag (18. Jan­u­ar) ist auf der Bun­de­sauto­bahn 555 in Höhe der Anschlussstelle Wes­sel­ing ein Lkw vom Sturm erfasst wor­den und auf alle drei Fahrstreifen gekippt. Die Feuer­wehr befre­ite den eingek­lemmten Fahrer (54) aus seinem Führerhaus. Ret­tungskräfte bracht­en ihn und seine ver­let­zte Beifahrerin (65) in ein Kranken­haus. Die A 555 ist aktuell in Fahrtrich­tung Bonn voraus­sichtlich für mehrere Stun­den kom­plett ges­per­rt.

Der 54-jährige Mann war gegen 11 Uhr mit seinem Sty­ro­por­trans­porter auf dem recht­en Fahrstreifen der A 555 in Rich­tung Bonn unter­wegs. Plöt­zlich erfasste eine kräftige Sturm­böe den Anhänger des Ges­panns seitlich, der Fahrer ver­lor die Kon­trolle, der 12-Ton­ner kippte auf die Fahrer­seite und block­ierte alle drei Fahrstreifen.

Eine Katze, die sich zum Unfal­lzeit­punkt auch im Führerhaus des Trans­porters aus dem Neckar-Oden­wald-Kreis befand, lief weg und wurde bish­er nicht mehr gese­hen. (as)

Kreis Borken — Sturmbilanz 2

 

Kreis Borken (ots) — (fr) Bis 12.45 Uhr kam es für die Polizei zu mehr als 70 Ein­sätzen in Folge des Sturmtiefs Friederike. In den meis­ten Fällen han­delt bzw. han­delte es sich um Gefahren­stellen im öffentlichen Verkehrsraum durch umge­fal­l­ene Bäume, her­ab­stürzende Dachziegel und ähn­liche Anlässe. Es kam auch zu sechs Verkehrsun­fällen in Zusam­men­hang mit dem Sturm (nach dem bish­eri­gen Stand alle­samt ohne ver­let­zte Men­schen).

Eine Per­son wurde in Vre­den von einem umstürzen­den mobilen Toi­let­ten­häuschen erfasst und leicht ver­let­zt.

Über mögliche weit­ere Vor­fälle mit Per­so­n­en­schä­den liegen noch keine Erken­nt­nisse vor. Die Bilanz der Feuer­wehr und Ret­tungs­di­en­ste ist in dieser Mel­dung nicht berück­sichtigt.

Bei der Ein­sat­zleit­stelle der Polizei ist das Notr­u­faufkom­men nach wie vor sehr hoch. Eine Ent­war­nung kann somit noch nicht gegeben wer­den.

Neben den Infor­ma­tio­nen, die über die Medi­en ver­bre­it­et wer­den, ist auch die kosten­freie NINA App des Bun­de­samtes für Bevölkerungss­chutz und Katas­tro­phen­hil­fe als gutes Warnin­stru­ment zu empfehlen. Mit dieser App geben z.B. die Feuer­wehr- und Ret­tungsleit­stellen lokale Warn­mel­dun­gen her­aus.

Witterungsbedingte Einsätze der Polizei bis 13:00 Uhr

 

Mönchenglad­bach (ots) — Heute wur­den zwis­chen 05:00 Uhr und 13:00 Uhr ins­ge­samt 44 wit­terungs­be­d­ingte Ein­sätze gezählt. Darin sind drei Verkehrsun­fälle enthal­ten, wobei es in einem Fall eine leichtver­let­zte Per­son zu verze­ich­nen gibt. Anson­sten ist bish­er kein Per­so­n­en­schaden ent­standen.

In den meis­ten Fällen han­delte es sich bei den durch den Sturm verur­sacht­en Gefahren­stellen um herum­fliegende Dachziegel, Dachziegel auf Pkw und umgestürzte Bäume.

In einem Fall lösten sich an einem Gebäude Fas­saden­teile. An einem Hochhaus auf der Memel­straße dro­hte sich das Dach zu lösen und auf der Beck­rather Straße wurde durch den Sturm ein Toi­let­ten­häuschen auf einen Pkw geweht.(jl)

Sturmschäden — B 254 — LKW umgekippt

 

Vogels­berg (ots) — Aktuell — zwei Lkw auf­grund Sturm­böen auf der B 254, zwis­chen Brauser­schwend und Reuters umgekippt. Andere Lkw-Fahrer sollen ihre Fahrzeu­gan­hänger an der Leit­planke fes­t­binden um sie vor dem Umstürzen zu bewahren. Abschlep­p­di­en­ste sind alarmiert und auf der Anfahrt.

Im Vogels­bergkreis sind mehrere Straßen durch umgestürzte Bäume ges­per­rt. Polizei, Feuer­wehren und Straßen­meis­tereien sind im Ein­satz. Beson­ders betrof­fen sind der Altkreis Als­feld und der Raum Schot­ten. Die Aut­o­fahrer wer­den um beson­dere Aufmerk­samkeit und Vor­sicht beim Durch­fahren von Waldge­bi­eten gebeten. Im Wind­park Kirtrof/Gleimenhain ist ein 150 Meter Hoher Kran durch die starken Wind­böen umgestürzt. Die Vollsper­rung auf der Bun­desstraße B254 zwis­chen Brauer­schwend und Reuters kon­nte teil­weise aufge­hoben wer­den, der Verkehr wird an der Gefahren­stelle vor­bei geleit­et. Nach bish­eri­gen Erken­nt­nis­sen ist bis zum jet­zi­gen Zeit­punkt zum Glück nie­mand ver­let­zt wor­den.

Sturmtief Frederike: Update

 

Kreis Pader­born (ots) — 12.45 Uhr Lkw umgekippt auf B68 zwis­chen Licht­e­nau und Kleinen­berg

13.10 Uhr Flughafen PAD Ter­mi­nal A evakuiert — Dach dro­ht abzuheben — Flugverkehr eingestellt

Kreis Minden-Lübbecke (ots)

Sturmtief “Friederike” hat der Polizei und der Feuer­wehr im Kreis Min­den-Lübbecke am Don­ner­stag reich­lich Arbeit beschert. Bis um 14 Uhr reg­istri­erte allein die Polizei über 50 wit­terungs­be­d­ingte Ein­sätze. Der bish­er fol­gen­schw­er­ste Anlass ereignete sich gegen 11.50 Uhr im Indus­triege­bi­et “Zu den Meer­wiesen” in Bad Oeyn­hausen-Wulfer­d­ingsen. Hier deck­te eine Wind­böe das Hal­len­dach ein­er Fir­ma zur Hälfte ab. Die Decke stürzte daraufhin teil­weise ein. Alle 15 Mitar­beit­er kon­nten sich sel­ber ins Freie ret­ten und blieben unver­let­zt. Wie hoch der ent­standene Schaden ist, ste­ht noch nicht fest.

Bei der Mehrzahl der Sturmein­sätze drehte sich vor allem um auf Straßen gestürzte Bäume. Aber auch umgewe­hte Absper­rbak­en, durch die Luft gewirbelte Schilder oder ein Tram­polin beschäftigten die Ein­satzkräfte der Polizei. Die wur­den tatkräftig durch die Feuer­wehr bei der Besei­t­i­gung der Gefahren­stellen unter­stützt. So fie­len gle­ich mehrere Bäume auf der Straße Lut­tern um. In Bad Oeyn­hausen drücke ein umge­fal­l­en­er Baum den Zaun eines Wildge­heges nieder, sodass einige Rehe davon liefen.

Der erste Ein­satz auf Grund des Sturmtiefes wurde der Polizeileit­stelle am Vor­mit­tag gegen 11.10 Uhr von der Hede­mer Straße in Lübbecke-Alswede gemeldet. Hier stürzte ein Baum auf die Fahrbahn. Danach klin­gel­ten teil­weise in Minuten­ab­stän­den die Tele­fone. Bis gegen 14 Uhr lagen den Beamten keine Hin­weise auf ver­let­zte Per­so­n­en im Kreis­ge­bi­et vor.

Baum fällt auf Oberleitung und fängt Feuer — Feuerwehr und Bundespolizei im Einsatz

 

Wit­ten (ots) — Heute Vor­mit­tag (18.Januar) ist auf­grund des Sturmtiefs “Friederike” in Wit­ten ein Baum auf die Bahn­strecke über der Bochumer Straße gefall­en und fing Feuer.

Auf­grund des Sturms “Friederike” ist bere­its durch die Deutsche Bahn AG präven­tiv der kom­plette Bah­n­verkehr in NRW eingestellt wor­den. So hat es glück­licher­weise keine Ver­let­zten gegeben, als heute Vor­mit­tag in Wit­ten ein Baum auf die Ober­leitung der Bahn­strecke an der Bochumer Straße gefall­en ist.

Auf­grund der hohen Strom­stärke, welche durch die Ober­leitung strömt, fing ein Baum Feuer. Ein Teil der Ober­leitung wurde vom Baum abgeris­sen und liegt aktuell auf dem Gehweg an ein­er Bahn­brücke.

Der Bere­ich wurde durch die Feuer­wehr und die Bun­de­spolizei großräu­mig abges­per­rt. Eine Instand­set­zung­sein­heit der DB AG ist aktuell vor Ort und hat bere­its den Strom abgeschal­tet.

Kreis Euskirchen (ots)

Das Sturmtief “Friederike” wütete auch im Kreis Euskirchen. Glück­licher­weise gab es bis zum jet­zi­gen Zeit­punkt keine Ver­let­zten.

Der Polizei im Kreis Euskirchen wur­den bis­lang 25 wit­terungs­be­d­ingte Ein­sätze gemeldet. Zu Per­so­n­en­schä­den kam es bish­er nicht. Zurzeit ist die Land­straße 234 vom Abzweig Rodert bis zum Kreisverkehr zur Land­straße 113, die Land­straße 498 in Rich­tung Scheuren und die Land­straße 204 von Mar­ma­gen nach Milzen­häuschen ges­per­rt.

Baum stürzt auf Pkw — Fahrerin schwer verletzt

 

Köln (ots) — Am Don­ner­stag­mit­tag (18. Jan­u­ar) ist während des Sturms “Friederike” in Köln-Lon­gerich ein Baum auf einen Ford Fies­ta gestürzt. Die Fahrerin (48) wurde in ihrem Fahrzeug eingek­lemmt. Ret­tungskräfte befre­it­en die Schw­erver­let­zte und fuhren sie in ein Kranken­haus.

Nach jet­zigem Ermit­tlungs­stand war die Köl­ner­in gegen 11.30 Uhr auf der Mil­itär­ringstraße in Rich­tung Köln-Ossendorf unter­wegs. In Höhe der Her­forder Straße stürzte der Baum auf die Fahrbahn und traf den Pkw. Feuer­wehrmän­ner tren­nten mit Spezial­gerät das Fahrzeug­dach ab, um die Eingeschlossene zu befreien.

Polizis­ten sper­rten die Mil­itär­ringstraße zwis­chen der Lon­gerich­er Straße und der Her­forder Straße bis cir­ca 14 Uhr. (cs)

Nordhessen: Sturmtief Friederike: Hunderte von Notrufen bei der Polizei; Anwohner sollen zuhause bleiben; Autofahrten nur wenn nötig

Kas­sel (ots) — Das Sturmtief “Friederike” sorgt zur aktuellen Stunde in ganz Nord­hessen für unzäh­lige Ein­sätze der Polizei. Hun­derte Notrufe sind bere­its seit dem frühen Mit­tag in der Leit­stelle des Polizeiprä­sid­i­ums Nord­hessen wegen Sturm­schä­den, Unfällen und Gefahren­si­t­u­a­tio­nen einge­gan­gen. Umgestürzte Bäume block­ieren Straßen im gesamten nord­hes­sis­chen Bere­ich. Zum Teil sind auch Autos zwis­chen den Block­aden eingeschlossen. Baustel­lenein­rich­tun­gen, auch auf der Auto­bahn 7 bei Kas­sel, Schilder und andere nicht befes­tigte Gegen­stände aus den Gärten der Bewohn­er fliegen umher und sor­gen für Behin­derun­gen im Straßen­verkehr. Für beson­dere Gefahren sor­gen von Däch­ern herun­ter­fal­l­ende Ziegel. Auch im Stadt­ge­bi­et Kas­sel beste­hen bere­its einige solch­er Gefahren­stellen.

Ein Verkehrsun­fall auf der A 44 im Land­kreis Kas­sel sorgt derzeit für eine Vollsper­rung. Der Anhänger eines Lastzuges stürzte im Bere­ich der Tal­brücke Bre­una infolge ein­er Wind­böe auf die Seite. Er block­iert derzeit die Fahrbahn in Rich­tung Kas­sel. Da bei den Wind­ver­hält­nis­sen kein Kran einge­set­zt wer­den kann, bleibt die A 44 in Rich­tung Kas­sel voll ges­per­rt. Mit rund zwei Stun­den muss dort noch gerech­net wer­den.

Bis­lang liegen nur Hin­weise auf Sach­schä­den vor, Infor­ma­tio­nen über Ver­let­zte nicht.

Men­schen in ganz Nord­hessen soll­ten, wenn möglich, in Gebäu­den bleiben. Türen und Fen­ster soll­ten geschlossen sein. Aut­o­fahrten, die nicht zwin­gend nötig sind, soll­ten unterbleiben. Das Hauptwind­feld von Sturmtief “Friederike” soll gegen 16 Uhr vorüberge­zo­gen sein.

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Westhessen: Unwetter sorgt für viele Einsätze

 

Wies­baden (ots) — Bere­ich Polizeiprä­sid­i­um Wes­t­hessen 18.01.2018, ab 11.00 Uhr

(ho)Die angekündigten Orkan­böen hal­ten seit etwa 11.00 Uhr Ein­satzkräfte der Feuer­wehr und der Polizei in Atem. Bis etwa gegen 14.15 Uhr reg­istri­erte die Ein­satzzen­trale beim Polizeiprä­sid­i­um Wes­t­hessen rund 70 Ein­sätze. Die einge­set­zten Polizeistreifen wur­den in den meiste Fällen zu Über­prü­fun­gen von Zeu­gen­mit­teilun­gen, zu Absperr- und Sicherungs­maß­nah­men und zur Unter­stützung von Feuer­wehrkräften einge­set­zt. Betrof­fen sind derzeit vor allem Kreis- Lan­des und Bun­desstraßen, die durch her­ab­fal­l­ende Äste und umgestürzte Bäume teil­weise kom­plett ges­per­rt sind. Betrof­fen sind unter anderem auch die B 8 zwis­chen dem Gewer­bege­bi­et Elz und dem Fest­platz Melmene­ich, die B 54 zwis­chen Bre­i­thardt und Adolf­seck sowie die B 417 zwis­chen der Abfahrt Fis­chzucht und der Plat­te. Mit weit­eren Sper­run­gen ist zu rech­nen. Nach dem bish­eri­gen Stand der Mit­teilun­gen kamen bei dem Unwet­ter noch keine Per­so­n­en zu Schaden. Es wur­den jedoch mehrere Fahrzeuge durch umgestürzte Verkehrsze­ichen, Bäume und andere herum­fliegende Gegen­stände wie Bauzäune und Pla­nen beschädigt. So stürzte beispiel­sweise in Schmit­ten in der Wiegerstraße ein Baum auf min­destens 5 Fahrzeuge die dabei erhe­blich beschädigt wur­den. Die Wind­böen waren teil­weise so heftig, dass in Bad Hom­burg (Bom­mer­sheimer Weg) Altk­lei­der­con­tain­er und in Kro­n­berg (Danziger Weg) ein Motor­rad auf die Fahrbah­nen gewe­ht wur­den. Feuer­wehr und Polizei rat­en derzeit drin­gend dazu, zu Hause zu bleiben und Fen­ster und Türen geschlossen zu hal­ten. Hal­ten Sie Abstand von Gebäu­den (her­ab­fal­l­ende Dachziegel) und Baugerüsten und mei­den Sie unbe­d­ingt Waldge­bi­ete. Ver­mei­den Sie soweit möglich den Aufen­thalt im Freien. Streifen der Polizei und die Feuer­wehren befind­en sich im Ein­satz zur Schadens­be­sei­t­i­gung und bei Über­prü­fungs­maß­nah­men.

Kreis Lippe. Zahlreiche Straßen gesperrt.

 

Lippe (ots) — Viel Arbeit beschert der Orkan “Friederike” den lip­pis­chen Ein­satzkräften zur Stunde. Zahlre­iche Straßen mussten oder müssen ges­per­rt wer­den, da Bäume bere­its umgestürzt sind oder aber dro­hen umzustürzen. Das bet­rifft nicht nur die Neben­streck­en son­dern auch Haupt- und Bun­desstraßen wie die B1 oder aber die B 252. Teil­weise wur­den Däch­er abgedeckt, so dass Dachziegel eine Gefahr für Men­schen wur­den. Aber auch andere Gegen­stände kön­nen bei dem Orkan durch die Luft geschleud­ert wer­den. Die Polizei rät drin­gend: Bleiben Sie in ihren Häusern oder Woh­nun­gen und mei­den Sie unbe­d­ingt Wälder sowie Baum­re­iche Straßen und Wege!

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Westhessen: Unwetter sorgt für viele Einsätze

 

Bad Hom­burg v.d. Höhe (ots) — Bere­ich Polizeiprä­sid­i­um Wes­t­hessen 18.01.2018, ab 11.00 Uhr

(ho)Die angekündigten Orkan­böen hal­ten seit etwa 11.00 Uhr Ein­satzkräfte der Feuer­wehr und der Polizei in Atem. Bis etwa gegen 14.15 Uhr reg­istri­erte die Ein­satzzen­trale beim Polizeiprä­sid­i­um Wes­t­hessen rund 70 Ein­sätze. Die einge­set­zten Polizeistreifen wur­den in den meiste Fällen zu Über­prü­fun­gen von Zeu­gen­mit­teilun­gen, zu Absperr- und Sicherungs­maß­nah­men und zur Unter­stützung von Feuer­wehrkräften einge­set­zt. Betrof­fen sind derzeit vor allem Kreis- Lan­des und Bun­desstraßen, die durch her­ab­fal­l­ende Äste und umgestürzte Bäume teil­weise kom­plett ges­per­rt sind. Betrof­fen sind unter anderem auch die B 8 zwis­chen dem Gewer­bege­bi­et Elz und dem Fest­platz Melmene­ich, die B 54 zwis­chen Bre­i­thardt und Adolf­seck sowie die B 417 zwis­chen der Abfahrt Fis­chzucht und der Plat­te. Mit weit­eren Sper­run­gen ist zu rech­nen. Nach dem bish­eri­gen Stand der Mit­teilun­gen kamen bei dem Unwet­ter noch keine Per­so­n­en zu Schaden. Es wur­den jedoch mehrere Fahrzeuge durch umgestürzte Verkehrsze­ichen, Bäume und andere herum­fliegende Gegen­stände wie Bauzäune und Pla­nen beschädigt. So stürzte beispiel­sweise in Schmit­ten in der Wiegerstraße ein Baum auf min­destens 5 Fahrzeuge die dabei erhe­blich beschädigt wur­den. Die Wind­böen waren teil­weise so heftig, dass in Bad Hom­burg (Bom­mer­sheimer Weg) Altk­lei­der­con­tain­er und in Kro­n­berg (Danziger Weg) ein Motor­rad auf die Fahrbah­nen gewe­ht wur­den. Feuer­wehr und Polizei rat­en derzeit drin­gend dazu, zu Hause zu bleiben und Fen­ster und Türen geschlossen zu hal­ten. Hal­ten Sie Abstand von Gebäu­den (her­ab­fal­l­ende Dachziegel) und Baugerüsten und mei­den Sie unbe­d­ingt Waldge­bi­ete. Ver­mei­den Sie soweit möglich den Aufen­thalt im Freien. Streifen der Polizei und die Feuer­wehren befind­en sich im Ein­satz zur Schadens­be­sei­t­i­gung und bei Über­prü­fungs­maß­nah­men.

 

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Westhessen: Unwetter sorgt für viele Einsätze

 

Lim­burg (ots) — Bere­ich Polizeiprä­sid­i­um Wes­t­hessen 18.01.2018, ab 11.00 Uhr

(ho)Die angekündigten Orkan­böen hal­ten seit etwa 11.00 Uhr Ein­satzkräfte der Feuer­wehr und der Polizei in Atem. Bis etwa gegen 14.15 Uhr reg­istri­erte die Ein­satzzen­trale beim Polizeiprä­sid­i­um Wes­t­hessen rund 70 Ein­sätze. Die einge­set­zten Polizeistreifen wur­den in den meiste Fällen zu Über­prü­fun­gen von Zeu­gen­mit­teilun­gen, zu Absperr- und Sicherungs­maß­nah­men und zur Unter­stützung von Feuer­wehrkräften einge­set­zt. Betrof­fen sind derzeit vor allem Kreis- Lan­des und Bun­desstraßen, die durch her­ab­fal­l­ende Äste und umgestürzte Bäume teil­weise kom­plett ges­per­rt sind. Betrof­fen sind unter anderem auch die B 8 zwis­chen dem Gewer­bege­bi­et Elz und dem Fest­platz Melmene­ich, die B 54 zwis­chen Bre­i­thardt und Adolf­seck sowie die B 417 zwis­chen der Abfahrt Fis­chzucht und der Plat­te. Mit weit­eren Sper­run­gen ist zu rech­nen. Nach dem bish­eri­gen Stand der Mit­teilun­gen kamen bei dem Unwet­ter noch keine Per­so­n­en zu Schaden. Es wur­den jedoch mehrere Fahrzeuge durch umgestürzte Verkehrsze­ichen, Bäume und andere herum­fliegende Gegen­stände wie Bauzäune und Pla­nen beschädigt. So stürzte beispiel­sweise in Schmit­ten in der Wiegerstraße ein Baum auf min­destens 5 Fahrzeuge die dabei erhe­blich beschädigt wur­den. Die Wind­böen waren teil­weise so heftig, dass in Bad Hom­burg (Bom­mer­sheimer Weg) Altk­lei­der­con­tain­er und in Kro­n­berg (Danziger Weg) ein Motor­rad auf die Fahrbah­nen gewe­ht wur­den. Feuer­wehr und Polizei rat­en derzeit drin­gend dazu, zu Hause zu bleiben und Fen­ster und Türen geschlossen zu hal­ten. Hal­ten Sie Abstand von Gebäu­den (her­ab­fal­l­ende Dachziegel) und Baugerüsten und mei­den Sie unbe­d­ingt Waldge­bi­ete. Ver­mei­den Sie soweit möglich den Aufen­thalt im Freien. Streifen der Polizei und die Feuer­wehren befind­en sich im Ein­satz zur Schadens­be­sei­t­i­gung und bei Über­prü­fungs­maß­nah­men.

Bückeburg/Bad Eilsen/Nienstädt/Obernkirchen (ots) — (ma)

So viel vor­weg, die Polizei Bücke­burg und die Polizeis­ta­tio­nen Nien­städt, Obernkirchen und Bad Eilsen haben alle Beamten im Ein­satz, um “Friederike” die Stirn zu bieten.

Neben mehreren kleinen Ein­sätzen waren die Beamten in Evesen, Eveser Straße, wo die Anwohn­er eine große umgestürzte Tanne kurzentschlossen gle­ich zer­sägten.

An der Baustelle Bücke­burg, Herderstr./Ecke Schul­straße lösten sich Bauteile vom aufgestell­ten Baugerüst, die auf den Gehweg bzw. Straße fie­len.

Große Prob­leme bere­it­et der Ein­satz am Julia­nen­weg in Bücke­burg. Dort stürzten von einem Pri­vat­grund­stück bis­lang zwei Bäume um und zer­störten eine Straßen­later­ne unter sich. Der Bauhof ist bemüht den Strom abzuschal­ten, um die Arbeit­er bei der Besei­t­i­gung der Bäume nicht zu gefährden. Zwei Pkw wur­den ver­mut­lich leicht beschädigt. Die Fahrzeughal­ter hat­ten Glück, die Bäume ver­fehlten die Fahrzeuge nur knapp. Derzeit ist der Julianenweg/Ecke Pet­zer Straße/Maschstr. ges­per­rt.

In Krain­hagen lag auf der Winternstraße/Forststr. eine Kiefer quer über der Fahrbahn. Der Bauhof wurde zur Besei­t­i­gung einge­set­zt. Nicht weit davon ent­fer­nt sind im Bere­ich “Süße Mut­ter” Mel­dun­gen einge­gan­gen, dass min­destens ein Baum umgestürzt ist.

Auf der Scheier Straße in Bücke­burg waren die Beamten und Anwohn­er damit beschäftigt ein Blech­dach mit Holzkon­truk­tion von der Fahrbahn zu tra­gen. Mit sechs Per­so­n­en wurde das Dach von ein­er ehe­ma­li­gen Tankstelle von der Straße ent­fer­nt.

Ziem­lich kri­tisch ist derzeit der Bere­ich der Bun­desstraße 65, ins­beson­dere zwis­chen der Bun­desstraße 482 und Bücke­burg aus Fahrtrich­tung Min­den. Dort sind bere­its mehrere Bäume umgestürzt, die schon zu Gefährdun­gen der Ein­satzkräfte geführt haben. Momen­tan wird mit der Polizei Min­den gek­lärt, ob der gesamte Teil­bere­ich ges­per­rt wird. Auch auf der Rich­tungs­fahrbahn Min­den dro­hen Bäume umzuknick­en. Die Beamten sind mit der Feuer­wehr vor Ort und wer­den kurzfristig über die Maß­nah­men entschei­den.

Essen (ots) — 45117 E‑Stadtgebiete / 45468 MH-Stadtgebiete:

Sturmtief Friederike löst in den Städten Essen und Mül­heim an der Ruhr eine Vielzahl von Ein­sätzen aus. Seit heute Mor­gen sind die Ein­satzkräfte der Polizei rund um die Uhr im Ein­satz, um her­ab­fal­l­ende Ziegel, umge­fal­l­ene Müll­ton­nen, umgestürzte Bäume oder herum­fliegende Verkehrsze­ichen abzu­sich­ern. Aber auch umgestürzte Baustel­len­toi­let­ten, ein­geris­sene Pla­nen und umge­fal­l­enes Absper­r­ma­te­r­i­al stören den Verkehrs­fluss nicht uner­he­blich. Bis­lang melde­ten die Bürg­erin­nen und Bürg­er Sachbeschädi­gun­gen an gepark­ten Fahrzeu­gen durch her­ab­fal­l­ende Ziegel, umgestürzte Bäume oder herumwe­hen­der Äste. Die Polizei warnt: Ver­lassen Sie bewaldete Gebi­ete, sich­ern Sie größere Gegen­stände ab, schließen Sie Fen­ster und Türen und bleiben Sie vor­sicht­shal­ber zu Hause. Die Polizei Essen informiert über Face­book und Twit­ter über den aktuellen Sach­stand. (ChWi)

Seit heute Mor­gen 5 Uhr melde­ten sich viele Bürg­erin­nen und Bürg­er beim Notruf der Polizei und schilderten ver­schieden­ste Gefahren­si­t­u­a­tio­nen, aus­gelöst durch das Sturmtief Friederike. Bis 13 Uhr zählte die Polizei über 460 wit­terungs­be­d­ingte Ein­sätze, davon 28 Verkehrsun­fälle. Ins­beson­dere umgestürzte Bäume, umher­fliegende Gegen­stände oder her­ab­fal­l­ende Ziegel störten den Verkehr erhe­blich, sodass einige Straßen zeitweise ges­per­rt wer­den mussten. Eine Sper­rmaß­nahme auf der Hans-Böck­ler-Straße in Höhe Frohn­hauser Straße dauert noch an, bis eine Fach­fir­ma die dor­tige Gefahren­stelle beseit­igt hat. Während des Sturmhöhep­unk­ts in der Zeit von 10 Uhr bis 13 Uhr erre­icht­en die Leit­stelle der Polizei sekündlich neue Notrufe. Um die Menge an Ein­sätzen schnell­st­möglich abar­beit­en zu kön­nen, verblieben Beamtin­nen und Beamte der Früh­schicht zunächst länger im Dienst. Seit 13 Uhr hat sich die Anzahl der Notrufe spür­bar ver­ringert. (ChWi)

Rhein-Kreis Neuss (ots) -

Am Don­ner­stag (18.1.) war die Polizei im Rhein-Kreis Neuss im Dauere­in­satz. Seit den Mor­gen­stun­den ging auf­grund des Sturms eine Vielzahl von Anrufen bei der Leit­stelle der Polizei an der Jülich­er Land­straße ein. Die meis­ten Anrufer berichteten von umgestürzten Bäu­men, umher­fliegen­den Verkehrss­childern oder umge­fal­l­enen Müll­ton­nen.

In Rom­mer­skirchen wurde gegen 11:45 Uhr ein umgekippter Lkw gemeldet. Nach ersten Erken­nt­nis­sen war der Lkw samt Anhänger auf der B 59 unter­wegs und bog auf die B 477 ab. In der Kurve wurde der Lkw von ein­er Wind­böe erfasst und kippte auf die linke Fahrzeug­seite. Ret­tungskräfte halfen dem unver­let­zten Fahrer aus sein­er Kabine. Am Lkw ent­stand Sach­schaden. Ein Abschlep­pun­ternehmen ent­fer­nte das Gefährt von der Örtlichkeit. Die B 477 musste für die Dauer der Bergung ges­per­rt wer­den. (Stand: 18.01.2018, 14:30 Uhr)

Kreis Borken — Sturmbilanz 3

 

Kreis Borken (ots) — (fr) Die aktuelle Gefahren­lage durch das Sturmtief Friederike ist deut­lich zurück­ge­gan­gen.

Den­noch gibt es weit­ere Ein­sätze infolge des Sturms, da nun ent­standene Schä­den und Gefahren­stellen (z.B. ver­drehte Ampeln, ver­bo­gene Schranken, vom Umfall­en bedro­hte Bäume etc.) gemeldet wer­den.

Nach der bish­eri­gen Auswer­tung kam es bis 15.00 Uhr für die Polizei zu ca. 175 sturmbe­d­ingten Ein­sätzen, haupt­säch­lich han­delte es sich um Gefahren­stellen durch umgestürzte Bäume, her­ab­fal­l­ende Dachziegel, abgedeck­te Däch­er etc., aber auch um Verkehrsun­fälle.

Bei den wit­terungs­be­d­ingten Verkehrsun­fällen wur­den zwei Per­so­n­en leicht und eine schw­er ver­let­zt (gegen 12.20 Uhr kippte auf der B 70 in Höhe Vre­den-Lün­ten ein Lkw um. Der Fahrer wurde im Führerhaus eingek­lemmt und schw­er ver­let­zt. Die B 70 musste bis ca. 14.30 Uhr ges­per­rt wer­den).

Kreisweit kam es zu 16 Straßensper­run­gen und die zuständi­gen Kom­munen sper­rten auf­grund der Gefahren­lage zudem einzelne Gebi­ete (z.B. Bocholter Stadt­wald, Gescher­er Innen­stadt).

Märkischer Kreis (ots)

Im Laufe des Mor­gens begann das Sturmtief “Friederike” ihre ersten Vor­boten auch in den Märkischen Kreis zu entsenden. Auf teils schneeglat­ten Straßen kam es im Kreis­ge­bi­et zu vere­inzel­ten Gefahren­stellen bei denen die ersten Bäume auf Straßen fie­len.

Mit Erre­ichen der ersten Orkan­böen gegen 11 Uhr standen auch die Notruftele­fone der Ein­sat­zleit­stelle der Polizei nicht mehr still. Hier­bei han­delte es sich glück­licher­weise fast auss­chließlich um soge­nan­nte Gefahren­stellen. Dazu zählten auf die Fahrbahn gefal­l­ene Bäume oder Baustel­lenein­rich­tun­gen, umher­fliegende Müll­ton­nen oder son­stige Gegen­stände (Schilder, Wer­betafeln, Schirme u.ä,), die in der Folge teils Sach­schä­den verur­sacht­en.

Ins­ge­samt waren zwis­chen 8 und 15 Uhr mehr als 100 Ein­sätze zu verze­ich­nen. Darunter elf Verkehrsun­fälle mit Sach­schä­den, über 80 Gefahren­stellen sowie elf Hil­feer­suchen. Verteilt auf die Stadt­ge­bi­ete waren dies:

Alte­na (0 Verkehrsun­fälle / 3 Gefahren­stellen / 1 Hil­feer­suchen)

- Balve (1/3/0)
- Halver (0/4/0)
- Hemer (0/5/0)
- Her­scheid (0/1/0)
- Iser­lohn (4/36/3)
- Kier­spe (0/1/0)
- Lüden­scheid (2/7/4)
- Mein­erzha­gen (0/1/1)
- Menden (2/10/0)
- Nachrodt-Wib­ling­w­erde (0/3/0)
- Neuen­rade (1/0/0)
- Plet­ten­berg (1/2/1)
- Schalksmüh­le (0/2/1)
- Wer­dohl (0/3/0)
 

Durch pro­fes­sion­ale Zusam­me­nar­beit ins­beson­dere mit den Feuer­wehren, den Ord­nungsämtern, dem ein­gerichteten Krisen­stab des Kreis­es und Straßen NRW wur­den Gefahren­stellen beseit­igt, Straßen ges­per­rt, Unfälle aufgenom­men und Hil­feer­suchen abgear­beit­et.

Die Polizeibeamtin­nen und ‑beamten aller Direk­tio­nen arbeit­eten am heuti­gen Tag Hand in Hand, um die ange­fal­l­enen Ein­sätze bis zum Abebben des Sturmes gegen 15 Uhr zu bewälti­gen.

Die Polizei lobt das beson­ders vor­bildliche Ver­hal­ten der Bürg­erin­nen und Bürg­er des Märkischen Kreis­es. Im Ergeb­nis gab es bish­er (Stand 15 Uhr) nur eine ver­let­zte Per­son zu verze­ich­nen.

In Halver — zwis­chen Sticht und Ehring­hausen — geri­et gegen 13.30 Uhr ein Klein-LKW ver­mut­lich durch eine Wind­böe von der Fahrbahn ab und fiel auf die Seite. Der Fahrer kon­nte sich nicht aus eigen­er Kraft befreien. Er wurde leicht ver­let­zt gebor­gen.

Zur Stunde (Stand 15.15 Uhr) sind noch etwa zwanzig wit­terungs­be­d­ingte Ein­sätze abzuar­beit­en. Ins­ge­samt ist jedoch eine Entspan­nung der Lage zu beobacht­en.

 

Sturmtief “Friederike” sorgt für zahlreiche Einsätze der Bundespolizei

 

Essen — Mül­heim — Dort­mund — Wit­ten (ots) — Heute Mor­gen (18.Januar) war die Bun­de­spolizei auf­grund des Sturmtiefs “Friederike” und dadurch resul­tieren­der Störun­gen im Bah­n­verkehr im Ein­satz.

In Essen Dell­wig war die S9 wegen eines Ober­leitungss­chadens aus­ge­fall­en. Die Ober­leitung musste geerdet wer­den, so dass die Reisenden evakuiert wer­den kon­nten.

Gegen 11:00 Uhr dro­ht­en durch heftige Sturm­böen, teile der Dachkon­struk­tion am Haupt­bahn­hof Essen auf den Bahn­hofsvor­platz zu stürzen. Ein­satzkräfte der Bun­de­spolizei sper­rten daraufhin den Nord- und Südaus­gang.

Wenig später wurde der Bun­de­spolizei eine Explo­sion an ein­er Ober­leitung in Mülheim/Ruhr gemeldet. Eine Streife der Bun­de­spolizei fand in der Bahn­strecke ca. 600 Meter vom Haupt­bahn­hof ent­fer­nt, eine abgeris­sene Ober­leitung vor. Ein Instand­set­zungstrupp der DB AG begann umge­hend mit den Repara­turen.

Wieder in Essen Dell­wig stützten kurz drauf Baume in die Ober­leitung der Bahn­strecke und fin­gen Feuer. Kräfte der Bun­de­spolizei und der Feuer­wehr waren im Ein­satz.

Auch in Wit­ten stürzte ein Baum auf die Bahn­strecke nahe der Bochumer Straße. Auf­grund der hohen Strom­stärke, welche durch die Ober­leitung strömt, fing auch dort ein Baum Feuer. Ein Teil der Ober­leitung wurde vom Baum abgeris­sen und lag auf dem Gehweg an ein­er Bahn­brücke. Der Bere­ich wurde durch die Feuer­wehr und die Bun­de­spolizei großräu­mig abges­per­rt. Eine Instand­set­zung­sein­heit der DB AG war vor Ort schal­tete den Strom ab und begann mit den Reparat­u­rar­beit­en.

Kurz nach Mit­tag mussten auch in Dort­mund die Nord- und Südaus­gänge durch Bun­de­spolizis­ten vor­läu­fig ges­per­rt wer­den. Auch dort dro­ht­en Teile des Daches herun­terz­u­fall­en.

Schwalm-Eder-Kreis: Sturmschäden im gesamten Schwalm-Eder-Kreis — Straßensperrungen an vielen Stellen

 

Homberg (ots) — Schwalm-Eder-Kreis Sturm­schä­den im gesamten Kreis Durch das Sturmtief Friederike, welch­es im Moment auch über den Schwalm-Eder-Kreis zieht, wur­den schon zahlre­iche Schä­den verur­sacht. Bäume sind umge­fall­en, Dachziegeln von Däch­ern herun­tergewe­ht und ver­schiedene Gegen­stände herumge­wor­fen. Im gesamten Kreis­ge­bi­et sind Bäume auf Straßen gefall­en und behin­dern dadurch den Straßen­verkehr. Ins­beson­dere im Bere­ich von Waldge­bi­eten mussten Streck­en ges­per­rt wer­den. Auf­grund der hohen Anzahl an ges­per­rten Streck­en kön­nen diese teil­weise nur noch mit Absper­rband ges­per­rt wer­den. Verkehrsteil­nehmer wer­den gebeten diese Absper­run­gen zu befol­gen und nicht in abges­per­rte Bere­iche here­inz­u­fahren. Einige Straßensper­run­gen wer­den ver­mut­lich bis mor­gen Vor­mit­tag Bestand haben.

StädteRegion Aachen (ots)

Nach­dem Sturm “Friederike” gegen 15 Uhr so langsam die Luft auszuge­hen scheint, zählt die Polizei in der StädteRe­gion knapp 100 sturmbe­d­ingte Ein­sätze. Das Gute vor­weg: Nach derzeit­igem Ken­nt­nis­stand der Polizei wurde nie­mand ver­let­zt.

Umgestürzte Bäume, die auf Autos fie­len, her­ab­fal­l­ende Äste, herum­fliegen­der Müll und Baustel­len­ab­sicherun­gen, hin­un­ter­stürzende Dach­p­fan­nen, Fas­saden­teile und Plakatwände, die umher­flo­gen, waren die meis­ten Ein­satzan­lässe zu denen die Polizei gerufen wurde. Wir sicherten an solchen Stellen den Verkehr für die Feuer­wehr ab, damit die geord­net ihre Arbeit machen kon­nten.

Vielfach war es so, dass die Wehren uns riefen, wenn es galt Straßen zu sper­ren oder den Verkehr abzuleit­en. Von daher wer­den die Ein­satz­zahlen der Feuer­wehren wesentlich höher sein. Her­vorzuheben ist dabei die sehr gute Zusam­me­nar­beit von Polizei und Feuer­wehr in den einzel­nen Kom­munen. Dies zeigt sich beson­ders an solchen Tagen.

Ein­satz­zahlen für Aachen (44), für den Nord­kreis (22), den Süd­kreis (24). (pk)

Duisburg: Stadtgebiet: 230 sturmbedingte Einsätze bis 13 Uhr

 

Duis­burg (ots) — Bis 13 Uhr rück­te die Polizei am Don­ner­stag (18. Jan­u­ar) zu 230 sturmbe­d­ingten Ein­sätzen aus. In den meis­ten Fällen waren die Anlässe umgestürzte Bäume, umge­fal­l­ene Schilder und Bauzäune. Lose Dachziegel, Äste und ver­we­hte Anhänger und LKW gehörten eben­so dazu, wie weggewe­hte Ladeluken von Rhein­schif­f­en. Die Polizis­ten sind noch immer zu wet­terbe­d­ingten Ein­sätzen unter­wegs.

Kreis Steinfurt, zahlreiche Einsätze

 

Ste­in­furt (ots) — Bei der Polizei im Kreis Ste­in­furt gin­gen am Mittwoch (18.01.2018) zahlre­iche Anrufe ein, die einen Bezug zum Sturm hat­ten. Neben Gefahren­stellen, wur­den auch Ampel­störun­gen, herun­ter­hän­gende Strom­leitun­gen und mehrere Verkehrsun­fälle gemeldet. Bis um 15.30 Uhr wur­den etwa 170 der­ar­tige Anrufe reg­istri­ert. Viele Gefahren­stellen hat­ten sich durch umgestürzte Bäume oder Äste auf der Fahrbahn ergeben. Zudem waren Bauzäune, Absper­run­gen umgestürzt und ins­beson­dere Dachziegel herun­terge­fall­en. Während der Aufräu­mar­beit­en mussten wieder­holt Straßen­ab­schnitte ges­per­rt wer­den. In Zusam­me­nar­beit mit der Feuer­wehr und anderen Helfern wur­den die Ein­sätze bewältigt. Dabei musste oft um Ver­ständ­nis dafür gebeten wer­den, dass ein Ein­satz­fahrzeug nicht immer sofort vor Ort sein kon­nte. Derzeit (15.30 Uhr) gehen die anlass­be­zo­ge­nen Anrufe zurück.

Sturm in der Wetterau — Bilanz 15.50 Uhr für die Polizei

 

Fried­berg (ots) — Viele Anrufe gin­gen auf­grund des Sturms heute in der Mit­tagszeit bei der Polizei ein. Vor allem von umge­fal­l­enen Bäu­men berichteten die Mit­teil­er. Aber auch umge­fal­l­ene Verkehrss­childer wur­den beispiel­sweise gemeldet. In eini­gen Fällen legten die Bürg­erin­nen und Bürg­er selb­st Hand an und stell­ten beispiel­sweise umge­fal­l­ene Warn­back­en wieder auf oder legten her­abge­fal­l­ene Äste von der Fahrbahn. Meis­tens kamen die Straßen­meis­tereien und die Feuer­wehren zum Ein­satz, an die die Polizei die Mel­dun­gen zuständigkeit­shal­ber weit­er­gab. Die Ein­satzkräfte der Polizei unter­stützen damit vor allem bei der Koor­di­na­tion der anfal­l­en­den Arbeit­en und bei der Über­prü­fung von mit­geteil­ten Sachver­hal­ten, legten selb­stver­ständlich aber auch selb­st Hand an, um die Verkehr­swege für die Bürg­erin­nen und Bürg­er frei zu hal­ten.

Bäume versper­rten beispiel­sweise die Forsthausstraße zwis­chen Ble­ichen­bach und Bergheim, die Bun­desstraße zwis­chen Ged­ern und Burkhards, die Land­straße zwis­chen Bergheim und Gelnhaar, die Land­straße zwis­chen Blofeld und Dauern­heim, die Land­straße zwis­chen Ulfa und Gonter­skirchen, die Land­straße zwis­chen Ged­ern und Wen­ings, die Land­straße zwis­chen Ranstadt und Nid­da, die Kreis­straße zwis­chen Lange­hain-Ziegen­berg und Wiesen­tal und die Win­ter­ste­in­straße in Bad Nauheim.

Verkehrss­childer stellte die Polizei beispiel­sweise in Massen­heim wieder auf. Die Plane eines LKW galt es auf der Auto­bahn 5 bei Ober-Mörlen einz­u­fan­gen, ein Tram­polin in der Johann-Sebas­t­ian-Bach-Straße in Butzbach einz­u­fan­gen und die Reparatur ein­er beschädigten Ampel auf der Bun­desstraße bei Ste­in­furth zu ver­an­lassen.

Glück­licher­weise wurde nach bish­erigem Sach­stand nie­mand ver­let­zt.

Diepholz (ots) — Sturmtief “Friederike” verursacht Sachschäden +++

 

Das Unwet­ter hat am Nach­mit­tag des 18.01.2018 beson­ders im Süden des Land­kreis­es Diepholz diverse Sach­schä­den angerichtet. Im Minu­ten­takt ergin­gen ab 12:50 Uhr die Anrufe bei Polizei und Feuer­wehr, welche unter Mith­il­fe der örtlichen Bauhöfe im Dauere­in­satz waren, um die Gefahren­stellen zu beseit­i­gen.

Diverse umgeknick­te Bäume block­ierten vorüberge­hend die Straßen, in Barn­storf machte sich ein vor dem Bahn­hof abgestell­ter Bauwa­gen selb­st­ständig, in Wagen­feld wurde ein Gewächshaus auf die Sulinger Straße gewe­ht.

Auf der B 51 zwis­chen Diepholz und Lem­bruch wurde gegen 13:50 Uhr der Anhänger eines fahren­den LKW umgewe­ht, auch die Zug­mas­chine dro­hte zweitweise, umzukip­pen. Ver­let­zt wurde nie­mand. Die Straße musste für bei­de Fahrtrich­tun­gen kom­plett ges­per­rt wer­den. Der Bergungsar­beit­en dauern noch an.

Die Wet­ter­lage hat­te sich gegen 15:00 Uhr beruhigt.

Kreis Wesel — Sturmtief Friederike tobte durch den Kreis Wesel
Mindestens 297 Polizeieinsätze bis 14.00 Uhr

 

Kreis Wesel (ots) — Auf den Tag genau, 11 Jahre nach dem Orkan Kyrill, wirbelte heute das Sturmtief Friederike durch den Kreis Wesel. Gegen 10.00 Uhr nahm Friederike so langsam Fahrt auf und löste bis 14.00 Uhr im gesamten Kreis­ge­bi­et min­destens 297 Ein­sätze aus. In den meis­ten Fällen mussten Polizeibeamte für umgestürzte Bäume und Strom­mas­ten aus­rück­en, aber auch herun­ter­fal­l­ende Dachziegel, abgeris­sene Stromk­a­bel und aus­ge­fal­l­ene Ampeln gehörten zum Ein­satzreper­toire.

In Alpen musste die Xan­ten­er Straße in Höhe der Leucht wegen mehrerer umgestürzter Bäume zeitweise voll ges­per­rt wer­den und die Ampelan­lage Xan­ten­er Straße / Wesel­er Straße fiel auf­grund des Sturms kom­plett aus.

Im nahegele­ge­nen Xan­ten — Birten waren mehrere Bäume in eine Strom­leitung gefall­en und lösten so einen weiträu­mi­gen Stro­maus­fall im Bere­ich der Schul­straße aus.

In Rhein­berg pfiff Friederike der­art heftig um die Spitze eines Turms an der Kam­per Straße, dass die Fen­ster­scheiben zer­brachen und auf die Straße fie­len. Glück­licher­weise ver­let­zte sich nie­mand.

Wenige Kilo­me­ter weit­er in Moers, stürzte ein Baum an der Krefelder Straße auf ein fahren­des Auto und klemmte den Fahrer in seinem Fahrzeug ein. Die Feuer­wehr musste der schw­er, aber nicht lebens­ge­fährlich, ver­let­zten 56-jähri­gen Duis­burg­er aus seinem Auto befreien.

Auf der anderen Rhein­seite in Dinslak­en, wirbelte das Sturmtief mehrere Dachziegel vom Dach des Finan­zamtes an der Schiller­straße. Die herun­ter­fal­l­en­den Dachziegel beschädigten mehrere gepark­te Autos und Polizeibamte musste den Bere­ich wegen der tief­fliegen­den Dachziegel über einen län­geren Zeitraum absper­ren.

Aktuell hal­ten Polizeibeamte in Ham­minkeln eine Herde Wasser­büf­fel in Schach. An der Krechtinger Straße stürzte ein Baum in einen Wei­deza­un, weshalb bei der dort eingepfer­cht­en Herde kurzfristig die Hoff­nung auf Frei­heit keimte.

Die Polizei im Kreis Wesel bewältigte ins­ge­samt min­destens 297 Ein­sätze, die als Gefahren­stellen im Zusam­men­hang mit Sturmtief Friederike aufliefen:

Dinslak­en: 60 Ein­sätze
Voerde: 24 Ein­sätze
Hünxe: 24 Ein­sätze
Schermbeck: 11 Ein­sätze
Wesel: 48 Ein­sätze
Ham­minkeln: 18 Ein­sätze
Moers: 48 Ein­sätze
Neukirchen-Vluyn: 9 Ein­sätze
Kamp-Lint­fort: 10 Ein­sätze
Xan­ten: 4 Ein­sätze
Alpen: 6 Ein­sätze
Sons­beck: 3 Ein­sätze
Rhein­berg: 32 Ein­sätze

Kreis Unna — Erste polizeiliche Bilanz nach Friederike — 4 Leichtverletzte nach Sturmtief

 

Kreis Unna (ots) — Teil­weise über 160 Ein­sätze hat­te die Leit­stelle der Kreis­polizei zur Haupt­stur­mzeit auf ihrem Tableau. Nach ein­er ersten Bilanz kam es zwis­chen 05.00 und 13.00 Uhr durch “Friederike” zu 15 Verkehrsun­fällen mit Sach- und 3 mit Per­so­n­en­schaden. Bei denen wur­den 3 Per­so­n­en leichtver­let­zt. Am Röhrberg in Bönen kippte ein LKW um, eine Frau wurde dabei leicht ver­let­zt. In Schw­erte, auf dem Holzen­er Weg fiel ein Baum auf den PKW ein­er 71-jähri­gen Frau. Die wurde ins Kranken­haus gebracht. Der geschätzte Schaden lag bei etwa 15000EUR. Ein 74 jähriger Holzwicked­er fuhr gegen 10.40 Uhr auf der Massen­er Straße als plöt­zlich, etwa 150 Meter südlich der Goethes­traße, ein Baum auf seinen PKW fiel. Der Fahrer kon­nte sich selb­st­ständig aus dem Fahrzeug befreien, wurde aber leicht ver­let­zt zur Behand­lung in ein Kranken­haus gebracht. Der Sach­schaden wird auf etwa 6000 Euro geschätzt. In Selm, auf der Bork­er Straße wurde bei dem Sturz eines Baumes auf einen PKW eine Per­son ver­let­zt. In allen Kom­munen des Kreis­es kam es zu Schä­den, weil Bäume umstürzten. In Unna waren zeitweise die Friedrich-Ebert-Straße und der Verkehrsring durch diese block­iert. In Bergka­men wur­den durch den Sturm Däch­er abgedeckt, in Kamen-Meth­ler wehte ein Altk­lei­der-Con­tain­er auf die Fahrbahn. In Frön­den­berg-Ost­büren kippte der Giebel eines Neubaus um, ein daneben ste­hen­der Kran wack­elte zwar beden­klich, blieb jedoch ste­hen. In Strick­herdicke, auf der Unnaer Straße wurde ein Anhänger durch den Wind umge­wor­fen. Er fiel auf einen Zaun. Gefahr bestand auch durch umher­fliegende Gegen­stände, die nicht gut genug gesichert waren. In mehreren Städten flo­gen Tram­po­line durch die Gegend. Auch zur Abhol­ung bere­it gelegte Wei­h­nachts­bäume macht­en sich selb­st­ständig und verur­sacht­en Schä­den. Ab 14.00 Uhr schwächte sich der Wind etwas ab und die Ein­satz­zahlen gin­gen zurück.

Tief “Friederike”: Schnee lässt in Quickborn Äste fallen und Bäume umstürzen

 

Pin­neberg (ots) — Tief “Friederike”: Schnee lässt in Quick­born Äste fall­en und Bäume umstürzen Datum: Don­ner­stag, 18. Jan­u­ar 2018 +++ Ein­sat­zorte: ver­schiedene in Quick­born und Elmshorn +++ Ein­satz: TH K / THDRZF (Tech­nis­che Hil­feleis­tung klein­er Stan­dard / Objekt dro­ht zu fall­en)

Quickborn/Elmshorn — Mit Schnee hat das Tief “Friederike” den Kreis Pin­neberg erre­icht. Und weil die weiße Pracht sehr nass und schw­er daher kam, haben mehrere Bäume die Last nicht hal­ten kön­nen. Es brachen Äste her­aus oder die Bäume stürzten gle­ich ganz um. Um diese Schä­den zu beseit­i­gen, sind seit dem Vor­mit­tag mehrere Frei­willige Feuer­wehren im Ein­satz. Die Leit­stelle West in Elmshorn zählte bis 15 Uhr 26 Ein­sätze. Die meis­ten davon ent­fie­len auf das Quick­borner Stadt­ge­bi­et. Dort und auch in Elmshorn sind die ehre­namtlichen Helfer aktuell immer noch mit mehreren Fahrzeu­gen im Ein­satz. Per­so­n­en wur­den nach jet­zigem Ken­nt­nis­stand nicht ver­let­zt.

Kreis Segeberg — Polizeieinsätze aufgrund der vorherrschenden Witterung

 

Bad Sege­berg (ots) — Auf­grund der derzeit­i­gen Wit­terung und der anhal­tenden Schneefälle ist es bis zum frühen Nach­mit­tag im Kreis Sege­berg zu ca. 50 Verkehrsun­fällen gekom­men.

In den meis­ten Fällen blieb es bei Blech­schä­den. Vere­inzel­nd wur­den einige Verkehrsteil­nehmer leicht ver­let­zt. Erken­nt­nisse über schwere Ver­let­zun­gen liegen zu jet­zigem Zeit­punkt nicht vor.

Am Vor­mit­tag kam es auf der BAB 21 auf­grund der Straßen­ver­hält­nisse zu mehreren Verkehrs­be­hin­derun­gen. Im Bere­ich der Anschlussstelle Sege­berg Nord hat­ten LKW Prob­leme bei der Auf- und Abfahrt von der Auto­bahn.

Zwis­chen Negern­bö­tel und Ham­dorf kam gegen 12:00 Uhr ein Lin­ien­bus nach rechts von der Fahrbahn ab und geri­et in den Straßen­graben. Die Fahrgäste mussten mit Hil­fe der Feuer­wehr aus dem Bus geholt wer­den. Einige Fahrgäste ver­let­zten sich bei dem Unfall leicht.

Ein weit­er­er Lin­ien­bus verun­fallte um 11:50 Uhr bei Trap­penkamp, in dem west­lichen Kreisel der Auto­bahn­brücke über die BAB 21. Auch hier kam der Bus nach rechts von der Fahrbahn ab und kol­li­dierte mit der Außen­schutz­planke. Nach jet­zigem Erken­nt­nis­stand blieben die sechs Fahrgäste unver­let­zt.

Ins­ge­samt ist mit weit­eren Behin­derun­gen zu rechen.

Die Polizei fordert die Verkehrsteil­nehmer auf, ihre Fahrweise den Wit­terungs­be­din­gun­gen anzu­passen.

Auch rät die Polizei den Bürg­ern Wälder oder ähn­liche Baumbestände zu mei­den. Wegen der Schnee­last sind bere­its diverse Äste abge­rochen und herun­terge­fall­en.

Schneebedingte Einsätze durch Orkantief “Friedericke”

 

Lübeck (ots) — Mit Beginn des Schnee­treibens in Lübeck kam es seit dem späten Vor­mit­tag zu ein­er erhöht­en Anzahl wet­terbe­d­ingter Ein­sätze. Ins­beson­dere die Sper­rung von wichti­gen Verkehr­swe­gen wie des Her­ren­tun­nels der Kiel­er Straße und der zeitweili­gen Sper­rung der Erik-War­burg-Brücke durch liegen gebliebene LKW behin­derten den Verkehr, so dass dieser in Teilen der Innen­stadt gän­zlich zum Erliegen kam.

Die Feuer­wehr war gezwun­gen, den Kranken­trans­port einzustellen, um die im Stadt­ge­bi­et verteil­ten Ein­satz­fahrzeuge für die Not­fall­ret­tung freizuhal­ten. Seit ca. 15:00 Uhr kon­nte diese Maß­nahme wieder aufge­hoben wer­den, so dass gegen­wär­tig nur noch Fer­n­trans­porte von der Ein­stel­lung betrof­fen sind.

Bis zum frühen Nach­mit­tag musste die Feuer­wehr Lübeck zu ca. 50 wit­terungs­be­d­ingten Unfällen und umgestürzten Bäu­men, welche durch die Schnee­last auf Straßen, Bah­n­gleise und Häuser gedrückt wur­den, aus­rück­en.

Im Bere­ich des Ret­tungs­di­en­stes kam es bis­lang auf­grund der glat­ten Gehwege zu ca. 20 Stürzen, die medi­zinisch betreut wer­den mussten.

Die Feuer­wehr Lübeck befind­et sich bis auf weit­eres mit den 4 Feuerwachen der Berufs­feuer­wehr und zzt. 10 Frei­willi­gen Feuer­wehren im Dauere­in­satz. Mit ein­er wet­terbe­d­ingten Ent­las­tung wird früh­estens zu den Abend­stun­den gerech­net.

Kreis Viersen: Sturmtief Friederike wütete auch im Kreis Viersen — eine Bilanz

 

Kreis Viersen (ots) — Zu bis­lang 100 Gefahren­stellen musste die Polizei kreisweit aus­rück­en. In den meis­ten Fällen han­delte es sich um Unter­stützun­gen für die Feuer­wehr, da umgestürzte Bäume Straßen block­ierten, die die Polizei absper­rte. Bis­lang drei wit­terungs­be­d­ingte Verkehrsun­fälle reg­istri­erte die Polizei: In Viersen-Boisheim stürzte auf der Schaager Straße ein Baum auf ein Auto. Dadurch wur­den drei Insassen, darunter ein Kind, schw­er ver­let­zt. In Schwalm­tal-Amern waren auf der Straße Franken­müh­le durch umgestürzte Bäume gle­ich mehrere Autos betrof­fen. Dabei wurde eine Per­son im Auto eingek­lemmt, die dadurch leicht ver­let­zt wurde. In Tönisvorst-St. Tönis fiel auf dem Maysweg ein Baum auf die Motorhaube eines Autos. Hier wurde nie­mand ver­let­zt. Auf­grund der Vielzahl von weit­eren Ein­sätzen kön­nen zu diesem Zeit­punkt keine näheren Angaben zu den Verkehrsun­fällen gemacht wer­den. Friederike scheint sich beruhigt zu haben. Die Notrufe der Polizei waren während der Hoch­phase zeitweilig über­lastet. Für die Zukun­ft bit­tet die Polizei darum, nur wirk­liche Gefahren­stellen über Notruf zu melden. Dazu gehört nicht der für Men­schen unge­fährliche, umgestürzte Baum im eige­nen Garten.

Sturmtief “Friederike” sorgt für zahlreiche Notrufe — Polizei verstärkt Personal der Einsatzleitstelle — 224 Beamte erledigten 350 Einsätze in der Stadt Münster und auf den Autobahnen

 

Mün­ster (ots) — Das in Mün­ster wütende Sturmtief “Friederike” hat allein in der Zeit von 12:00 bis 14:00 Uhr für rund 300 einge­hende Notrufe bei der Polizei gesorgt. Die Ein­sat­zleit­stelle wurde ver­stärkt, um alle Anrufe ent­ge­gen­nehmen zu kön­nen. 224 Beamte waren in der Stadt Mün­ster und auf den Auto­bah­nen im Ein­satz. Haupt­säch­lich mussten sie sich um Straßensper­run­gen und Unfälle küm­mern, die durch umgestürzte Lkw oder abgeknick­te Bäume verur­sacht wur­den.

130 Ein­sätze waren auf den Auto­bah­nen des Mün­ster­lan­des erforder­lich. Die Auto­bah­nen 1 und 31 mussten zeitweise kom­plett ges­per­rt wer­den. 24 Mal rück­ten die Beamten der Auto­bah­n­polizei aus, um Verkehrsze­ichen und Autoteile von der Fahrbahn zu räu­men, sich in 26 Fällen um Bäume und Äste auf der Fahrbahn zu küm­mern, 4 Lkws wur­den durch Wind­böen aufgeschaukelt und kippten um.

Auf der Auto­bahn 30 ragte eine Hochspan­nungsleitung in die Fahrbahn. Nach­dem der Strom abgeschal­tet wurde, kon­nte die Leitung gekappt und die Fahrbahn wieder freigegeben wer­den.

Bei 16 Unfällen ent­stand über­wiegend Sach­schaden, in 3 Fällen ver­let­zten sich Aut­o­fahrer leicht.

Für das Stadt­ge­bi­et nahm die Ein­sat­zleit­stelle 220 Anrufe ent­ge­gen. Umgestürzte Bäume, umher­we­hende Pla­nen, Verkehrss­childer oder Baustel­len­teile lösten über­wiegend den Ein­satz der Polizei aus. Von Däch­ern stürzende Ziegel und Fas­saden­teile ver­an­lassten 17 Notrufe. In 3 Ober­leitun­gen verfin­gen sich Bäume. Die Beamten nah­men 15 Unfälle auf, bei denen sich glück­licher­weise nie­mand ver­let­zte.

Betrof­fen waren vor allem die West­falen­straße, Wesel­er Straße, Wilk­inghege, Not­te­brock, Hafen­straße und die Amels­büren­er Straße. Polizis­ten sper­rten sie für die Dauer der notwendi­gen Aufräu­mar­beit­en.

Das Sturmtief Friederike hin­ter­lässt nach ersten Schätzun­gen in Mün­ster und auf den mün­ster­ländis­chen Auto­bah­nen Schä­den in Höhe von mehreren 100.000 Euro.

Orkantief Friederieke — bisher 61 Einsätze für die Feuerwehr Herdecke (Erstmeldung)

Herdecke (ots) — Mit hohen Windgeschwindigkeit­en zog das Sturmtief Friederieke am heuti­gen Don­ner­stag, den 18. Jan­u­ar 2018, auch über Herdecke. Die erste Mel­dung erre­ichte die Frei­willige Feuer­wehr um 9:52 Uhr. Seit­dem ste­ht das Tele­fon nicht still. Bis 16:00 Uhr wur­den ins­ge­samt 61 Ein­sätze im Stadt­ge­bi­et abgear­beit­et. Dabei han­delte es sich über­wiegend um umgestürzte Bäume und Schä­den an Däch­ern. In der Neuen Bach­straße sowie in der Müh­len­straße lösten sich Teile der Flachdäch­er. Die Straßen mussten hier zeitweise für den Verkehr ges­per­rt wer­den. Stel­len­weise stürzten Bäume auf Gebäude. Per­so­n­en kamen bish­er nicht zu Schaden. Es ent­stand an Gebäu­den jedoch teils erhe­blich­er Sach­schaden.

Die Frei­willige Feuer­wehr hat Vol­lalarm aus­gelöst und ist mit 52 Feuer­wehrleuten im Ein­satz. Das Tech­nis­che Hil­f­swerk Wetter/Herdecke ist mit zwei Bergungs­grup­pen sowie einem LKW-Kran und 22 Kräften in Herdecke aktiv. Zudem unter­stützen zahlre­iche Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­er der Tech­nis­chen Betriebe und der Ver­wal­tung die Ein­sätze der Feuer­wehr.

Die Ein­satzzen­trale in der Feuerwache ist mit vier Ein­satzkräften fest beset­zt und disponiert die Ein­sätze. Ein regelmäßiger Aus­tausch mit der Leit­stelle EN, in der die Notrufe wieder auflaufen, find­et statt. Zeitweise mussten auf­grund des Aus­falls der Notrufnum­mer 112 durch einen tech­nis­chen Defekt tele­fonis­che Mel­dun­gen der Bevölkerung auch in der Herdeck­er Ein­satzzen­trale angenom­men wer­den.

Der Deutsche Wet­ter­di­enst hat das Sturmtief Friederieke mit ein­er Warn­mel­dung für Herdecke bis 18 Uhr vorherge­sagt. Zurzeit schwächt sich der Sturm etwas ab. Es ist jedoch derzeit noch nicht mit ein­er Ent­war­nung zu rech­nen, da zwis­chen­zeitlich immer wieder Böen in Orkanstärke zu erwarten sind. Das Abar­beit­en an den vie­len Ein­satzstellen wird die Feuer­wehrleute noch bis in die Abend­stun­den beschäfti­gen. Die Feuer­wehr fordert die Bürg­er weit­er auf, möglichst in Gebäu­den zu bleiben und warnt ein­dringlich davor, Waldge­bi­ete zu betreten; es beste­ht Lebens­ge­fahr!

Oberbergischer Kreis (ots)

Sturmtief Friederike hat im Ober­ber­gis­chen deut­liche Spuren hin­ter­lassen. Vielerorts sind Straßen durch umgestürzte Bäume block­iert und mussten ges­per­rt wer­den, da eine Räu­mung für die Ret­tungskräfte zu gefährlich ist. Wann die ges­per­rten Streck­en wieder freigegeben wer­den, ist zurzeit noch nicht abse­hbar — sie wer­den in den aller­meis­ten Fällen zumin­d­est bis mor­gen andauern. Stand 16.00 Uhr sind der Polizei 59 Gefahren­stellen gemeldet wor­den. Zumeist han­delte es sich um umgestürzte Bäume, aber auch umher­fliegen­den Gegen­stände waren darunter.

Die Polizei musste zu elf sturmbe­d­ingten Verkehrsun­fällen aus­rück­en, die in den meis­ten Fällen lediglich Sach­schä­den nach sich zogen. In Gum­mers­bach-Waldesruh wurde gegen 12.30 Uhr der Renault Twingo ein­er 62-jähri­gen Gum­mers­bacherin während der Fahrt auf der L 323 von einem umstürzen­den Baum getrof­fen. Die Frau musste in das Gum­mers­bach­er Kranken­haus ein­geliefert wer­den; den Schaden an dem PKW schätzt die Polizei auf etwa 8.000 Euro. Von den hefti­gen Winden von der Straße gewe­ht wurde in Hück­eswa­gen-Wegerhof eine Aut­o­fahrerin aus Hück­eswa­gen. Die 30-Jährige war mit einem VW Crafter gegen 14.25 Uhr in den Straßen­graben gedrückt wor­den und zog sich hier­bei leichte Ver­let­zun­gen zu. Ein Kranken­wa­gen brachte die Frau in ein Kranken­haus, den Schaden an dem Wagen schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro. Gle­ich vier gepark­te Fahrzeuge beschädigte gegen 13.30 Uhr ein umstürzen­der Baum auf der Hüt­ten­bergstraße in Marien­hei­de. Hier geht die Polizei von einem Schaden in Höhe von etwa 30.000 Euro aus.

Hattingen (ots)

Die Hat­tinger Feuer­wehr ist seit heute Vor­mit­tag mit der Abar­beitung der sturmbe­d­ingten Ein­sat­zla­gen beschäftigt. Zur Koor­di­na­tion der Ein­sätze wurde auf der Hauptwache eine tech­nis­che Ein­sat­zleitung unter Beteili­gung des Tech­nis­chen Hil­f­swerks sowie des Fach­bere­ichs Ord­nung ein­gerichtet.

Das Stadt­ge­bi­et wurde in ins­ge­samt vier Ein­satz­ab­schnitte unter Leitung der jew­eili­gen Löschzugführer ein­gerichtet. Die Feuer­wehr Hat­tin­gen wurde in “Gesam­ta­larm” ver­set­zt. Zum jet­zi­gen Zeit­punkt wur­den bere­its 100 Ein­sätze abgear­beit­et. Rd. 25 weit­ere ste­hen derzeit noch zur Erledi­gung an. Die Abar­beitung erfol­gt hier nach Pri­or­ität der Gefahren. Das Ein­satzspek­trum reicht von umgestürzten Bäu­men über Baugerüste bis hinzu losen Dach- und Fas­saden­teilen. Gle­ichzeit­ig wer­den die laufend­en, nicht wet­terbe­d­ingten Regelein­sätze im Brand­schutz und Ret­tungs­di­enst abgear­beit­et.

Zusam­men mit dem THW sind derzeit 130 Kräfte am Gesamtein­satz beteiligt. Der Grund­schutz wird durch die haup­tamtlichen Kräfte weit­er­hin aufrecht gehal­ten.

Bed­ingt durch mehrere umgestürzte Bäume ist die Schu­len­bergstraße voll­ständig ges­per­rt. Per­so­n­en­schä­den sind derzeit glück­licher­weise nicht zu verze­ich­nen.

Kreis Paderborn (ots)

Wie von den Wet­ter­di­en­sten angekündigt hat das Sturmtief am Don­ner­stagvor­mit­tag auch den Kreis Pader­born erre­icht. Zwis­chen 10.00 Uhr und 11.00 Uhr legte der Wind heftig zu. Ab 11.00 Uhr standen die Notru­fleitun­gen der Ein­sat­zleit­stelle nicht mehr still. Im Minu­ten­takt nah­men die Ein­satzbear­beit­er Gefahren­stellen und andere Hil­fer­ufe ent­ge­gen. Über 140 Sturmbe­d­ingte Ein­sätze (Stand 17:30 Uhr) und 23 Verkehrsun­fälle mussten Polizistin­nen und Polizis­ten auf den Straßen im Kreis­ge­bi­et bewälti­gen. Der mit Abstand häu­fig­ste Ein­satz­grund waren Dutzende umgekippte Bäume, die zahlre­iche Straßen innerorts und beson­ders außer­halb der Orte block­ierten. Einige Autos wur­den unter Bäu­men begraben. In den Städten und Dör­fern deck­te der Sturm rei­hen­weise die Däch­er ab. In der Pader­borner Innen­stadt mussten Teile der Fußgänger­zo­nen ges­per­rt wer­den. Zwis­chen Licht­e­nau und Kleinen­berg kippte ein Last­wa­gen um. Glück­licher­weise wurde — soweit bis­lang bekan­nt — nie­mand ver­let­zt. Im Pader­borner Haupt­bahn­hof “stran­dete” nach der Aus­set­zung des Bah­n­verkehrs um 11.50 Uhr ein ICE mit mehreren hun­dert Fahrgästen. Gegen 13.00 Uhr wurde das Ter­mi­nal A am Pader­borner Flughafen geräumt und der Park­platz vor dem Ter­mi­nal ges­per­rt, da sich Teile des Daches gelöst hat­ten. Der Flughafen­be­trieb lief im Ter­mi­nal B weit­er. Die Sper­run­gen wur­den gegen 16.30 Uhr wieder aufge­hoben.

Gegen 14.00 Uhr kam es in Pader­born zu einem Verkehrsun­fall mit zwei Ver­let­zten. Ein 19-jähriger Ford-Focus-Fahrer fuhr auf der Ben­hauser Straße stadtein­wärts und beab­sichtigte am Berlin­er Ring nach links abzu­biegen. Da der Ring wegen Sturm­schä­den ges­per­rt war, zog der junge Fahrer wieder nach rechts und kol­li­dierte mit einem Mer­cedes, der von einem 68-Jähri­gen gefahren wurde. Anschließend prallte der Ford frontal gegen einen Ampel­mast. Der 19-jährige zog sich Ver­let­zun­gen zu und musste mit einem Ret­tungswa­gen in ein Kranken­haus gebracht wer­den. Der Mer­cedes­fahrer erlitt leichte Ver­let­zun­gen, musste aber nicht ins Hos­pi­tal. Die Autos mussten abgeschleppt wer­den. Der Sach­schaden liegt bei etwa 10.000 Euro. Während des Sturms ereigneten sich 22 weit­ere Verkehrsun­fälle mit Sach­schä­den. Ab 16.00 Uhr ließ der Wind deut­lich nach. Einige ges­per­rte Straßen kon­nten wieder frei gegeben wer­den. Auf weit­eren Streck­en dauern die Aufräu­mar­beit­en der Feuer­wehren zurzeit an. Ver­mut­lich kön­nen heute nicht alle Straßen geräumt wer­den oder weit­ere Sicherungs­maß­nah­men müssen erfol­gen, bevor die Sper­run­gen aufge­hoben wer­den.

Bilanz der Feuerwehr Ratingen — Sturmtief “Friederike”

Ratin­gen (ots) — Ratin­gen, Stadt­ge­bi­et, 18.01.18
Bis zum jet­zi­gen Zeit­punkt musste die Feuer­wehr Ratin­gen neben dem Tages­geschäft bis 17:30 Uhr 83 sturmbe­d­ingte Ein­sätze fahren. Der größte Teil der Ein­sätze betraf umgestürzte Bäume oder Bäume die dro­ht­en umz­u­fall­en und Bauteile, die der Sturm gelöst hat­te.
Her­aus­ra­gende Ein­sätze waren der Ein­satz in Ratin­gen-Lin­torf, bei dem eine Pas­san­tin von einem umstürzen­den Baum ver­let­zt wurde. Sie war bei Ein­tr­e­f­fen der Feuer­wehr bere­its befre­it, wurde von Notarzt und Ret­tungs­di­enst ver­sorgt und dann in die BGU Duis­burg gebracht.
Bei mehreren Ein­sätzen wur­den Häuser durch umstürzende Bäume beschädigt. In einem Fall fiel ein Baum auf einen Gas­tank, der glück­licher­weise dicht blieb.
Derzeit laufen noch zwei Ein­sätze, ein­er an der Straße Berg­er­schule. Hier muss ein riesiger Nadel­baum, der auf ein Haus­dach gefall­en ist, Stück für Stück abge­tra­gen und beseit­igt wer­den.
Im Anger­tal an der Kick­e­nau versper­ren große, umgestürzte Buchen den Weg. Hier sind eben­falls starke Ein­heit­en der Feuer­wehr tätig, um die Zuwe­gun­gen zu den Anliegern frei zuschnei­den.
Die Feuer­wehr Ratin­gen, die auf ihrer Face­book­seite einen Livet­ick­er betrieb, war mit Unter­stützung des Garte­namtes und dem Bauhof mit ca. 165 Ein­satzkräften mit der Schadens­be­sei­t­i­gung beschäftigt. Neben der Berufs­feuer­wehr waren fast alle Ein­heit­en der Frei­willi­gen Feuer­wehr im Ein­satz. (J. Neu­mann)

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