Flugstreichungen bei Air Berlin

Flugstreichungen bei Air Berlin - das sind Ihre Rechte
Flugstreichungen bei Air Berlin - das sind Ihre Rechte
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Das sind Ihre Rechte gegenüber der Fluggesellschaft Air Berlin

Pots­dam (ots) — Die Zahl ver­späteter oder gän­zlich gestrich­en­er Flüge bei Air Berlin hat in den let­zten Wochen drastisch zugenom­men. Ursache sind die wirtschaftlichen Tur­bu­len­zen bei der Fluglin­ie. Manche Streck­en wer­den deshalb oft kurzfristig gestrichen, weil sie unrentabel erscheinen.

“Die Schwierigkeit­en bei Air Berlin dür­fen nicht auf dem Rück­en der Pas­sagiere aus­ge­tra­gen wer­den. Lei­der ken­nen aber nur rund 10 Prozent der betrof­fe­nen Flug­gäste ihre Rechte bei Flu­gaus­fällen.” erk­lärt San­dra Rosen­berg, COO von refund.me.

Fluglin­ien, die einen Flug stre­ichen, müssen Pas­sagiere min­destens 2 Wochen vor dem geplanten Flug­da­tum darüber informieren. Anson­sten beste­ht unter Umstän­den ein Anspruch auf eine Aus­gle­ich­sleis­tung von bis zu 600 Euro.

“Betrof­fene Flug­gäste soll­ten alle ver­füg­baren Infor­ma­tio­nen sorgfältig doku­men­tieren, damit sie Stre­ichun­gen und Ver­schiebun­gen beweisen kön­nen. Wenn eine Fluglin­ie ihren Pas­sagieren mas­siv Zeit stiehlt, dann muss sie dafür zahlen.” sagt San­dra Rosen­berg von refund.me.

Ein Anspruch auf Entschädi­gung beste­ht, wenn weniger als 7 Tage vorher informiert wird und der Abflug mehr als eine Stunde früher oder mehr als zwei Stun­den später als geplant stat­tfind­et.

Eine Entschädi­gung gibt es auch, wenn die Fluglin­ie 14 bis 7 Tage vor dem Abflug informiert hat und der Abflug mehr als zwei Stun­den früher oder mehr als vier Stun­den später als ursprünglich geplant ankommt.

Die Fluglin­ie muss sich auf jeden Fall um eine Ersatzbe­förderung küm­mern. Sollte sie dies ver­weigern, lohnt es sich auf jeden Fall, die ent­stande­nen Mehrkosten für die Ersatzbe­förderung bei der Air­line zur Erstat­tung einzure­ichen.

Über refund.me

Als glob­aler Dien­stleis­ter unter­stützt das 2012 von der Unternehmerin Eve Büch­n­er gegrün­dete Start-up refund.me (https://refund.me/) Flug­pas­sagiere und Geschäft­sreisende bei der Durch­set­zung ihrer Entschädi­gungsansprüche für Ver­spä­tun­gen, Flu­gaus­fälle, ver­passte Anschlussflüge und Über­buchun­gen entsprechend der EU Verord­nung 261/2004.

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