Woh­nungs­brand mit einer schwer­ver­letz­ten Person

Woh­nungs­brand mit einer schwer­ver­letz­ten Person

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Hat­tin­gen (ots)

Ein Woh­nungs­brand in Blan­ken­stein führ­te am Sams­tag, den 06.11.2021, zu einem Groß­ein­satz der Hat­tin­ger Feuerwehr.

Um 14.49 Uhr wur­de eine star­ke Rauch­ent­wick­lung aus einer Woh­nung eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses in der Vid­u­m­e­stra­ße gemel­det. Es wur­de noch eine Per­son in der Woh­nung ver­mu­tet. Dies bestä­tig­te sich bei Ein­tref­fen der ers­ten Kräf­te. Ein Bewoh­ner, der das Gebäu­de noch selb­stän­dig ver­las­sen konn­te, berich­te­te über eine nicht geh­fä­hi­ge Per­son, die sich bereits im Trep­pen­raum befin­den sollte.


Sofort sind zwei Trupps unter schwe­rem Atem­schutz zur Ret­tung der älte­ren Dame in das Gebäu­de gegan­gen. Sie wur­den schnell fün­dig und konn­ten so die schwerst­ver­letz­te Frau aus dem Haus tra­gen. Ret­tungs­dienst und Not­arzt haben sich um die wei­te­re Ver­sor­gung geküm­mert. Lebens­ge­fahr konn­te zu die­sem Zeit­punkt nicht aus­ge­schlos­sen werden.

Gleich­zei­tig ging ein drit­ter Trupp unter schwe­rem Atem­schutz mit einem Strahl­rohr zur Brand­be­kämp­fung in die betrof­fe­ne Woh­nung vor. Wei­te­re Ein­satz­kräf­te erkun­de­ten die Gebäu­de­rück­sei­te und stell­ten die Was­ser­ver­sor­gung von einem Hydran­ten aus sicher.

Wäh­rend der lau­fen­den Brand­be­kämp­fung kon­trol­lier­ten wei­te­ren Kräf­te der Hat­tin­ger Feu­er­wehr die rest­li­chen drei Woh­nun­gen im Haus. Auch im Nach­bar­haus wur­de eine Woh­nung kon­trol­liert da die Hit­z­ent­wick­lung in der Brand­woh­nung sehr stark war. Außer einer Ver­rau­chung im Trep­pen­raum und dem Dach­ge­schoss gab es kei­ne wei­te­ren Scha­den­merk­ma­le. Zur Ent­rau­chung wur­de ein Hoch­leis­tungs­lüf­ter vor dem Gebäu­de in Stel­lung gebracht.

In der Brand­woh­nung waren zwei Trupps mit der Brand­be­kämp­fung und dem anschlie­ßen­den Ablö­schen von Glut­nestern beschäf­tigt. Dazu muss­ten Tei­le der Woh­nungs­ein­rich­tung ins Freie ver­bracht wer­den. Hier wur­den die­se wei­ter abgelöscht.

Auf­grund des Ver­let­zungs­mus­ters der Bewoh­ne­rin der betrof­fe­nen Woh­nung for­der­te der Not­arzt einen Ret­tungs­hub­schrau­ber an. Die­ser lan­de­te wenig spä­ter auf dem Sport­platz an der Marx­stra­ße. Die Lan­de­platz­si­che­rung über­nah­men wei­te­re Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr. Nach Abstim­mung der Not­ärz­te ent­schied man sich für einen Trans­port mit dem Ret­tungs­wa­gen in eine Bochu­mer Spezialklinik.

Ein erschöpfter Atemschutzgeräteträger nach einem anstrengenden aber erfolgreichen Einsatz. Bild: Feuerwehr Hattingen
Ein erschöpf­ter Atem­schutz­ge­rä­te­trä­ger nach einem anstren­gen­den aber erfolg­rei­chen Ein­satz.
Bild: Feu­er­wehr Hattingen

Nach­dem der Brand gelöscht und das Gebäu­de ent­raucht wur­de, konn­te die Ein­satz­stel­le nach einer abschlie­ßen­den Kon­trol­le an die Poli­zei über­ge­ben werden.

Nach dem zwei­stün­di­gen Brand­ein­satz waren die Ein­satz­kräf­te noch meh­re­re Stun­den mit der Wie­der­her­stel­lung der Ein­satz­be­reit­schaft beschäf­tigt. Hier galt es ins­be­son­de­re die Atem­schutz­ge­rä­te zu rei­ni­gen und zu befül­len. Aber auch die Schutz­aus­rüs­tung muss­te einer spe­zi­el­len Rei­ni­gung unter­zo­gen wer­den. Nicht zuletzt wur­den die Ein­satz­fahr­zeu­ge mit neu­em Schlauch­ma­te­ri­al bestückt.

Viel Arbeit nach dem eigentlichen Einsatz. Gerätschaften müssen gereinigt, geprüft und wieder einsatzbereit gemacht werden. Bild: Jens Herkströter
Viel Arbeit nach dem eigent­li­chen Ein­satz. Gerät­schaf­ten müs­sen gerei­nigt, geprüft und wie­der ein­satz­be­reit gemacht wer­den.
Bild: Jens Herkströter

Ein­ge­setzt waren die haupt­amt­li­chen Kräf­te, die Lösch­zü­ge Mit­te und Nord sowie die Schutz­ziel­ergän­zungs­ein­hei­ten aus Oberb­re­den­scheid und Nie­der­we­ni­gern. Sei­tens des Ret­tungs­diens­tes waren zwei Ret­tungs­wa­gen, ein Not­arzt­ein­satz­fahr­zeug und der Ret­tungs­hub­schrau­ber Chris­toph 8. Somit waren an die­sen Ein­satz rd. 60 Ret­tungs­kräf­te beteiligt.

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