Jülich — Polizist bei Festnahme brutal angegriffen

Jülich — Polizist bei Festnahme brutal angegriffen

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Jülich (ots)

Beim Ver­such der Fes­t­nahme eines mit Haft­be­fehl gesucht­en Mannes, wurde am Son­ntagabend, den 18.10.2020, ein Polizeibeamter ange­grif­f­en, und schw­er verletzt.


Gegen 20:30 Uhr bemerk­te der Polizist, der in ziv­il unter­wegs war, den Gesucht­en auf der Schweiz­er Straße in Jülich. Bevor dieser in ein dor­tiges Wohn­haus gehen kon­nte, sprach der Beamte den 33-Jähri­gen an. Er wies sich als Polizeibeamter aus und erk­lärte dem Gesucht­en seine Festnahme.

Zunächst ver­suchte dieser dann zu flücht­en, der Polizist holte ihn jedoch ein, und fes­selte ihn.

Aus dem Haus, welch­es der Festgenommene kurz zuvor auf­suchen wollte, kamen in diesem Moment schein­bar Bekan­nte des Mannes hinzu, welche die Fes­t­nahme ver­hin­dern woll­ten. Eine der Per­so­n­en schlug dem Beamten dazu unver­mit­telt, und ohne Vor­war­nung, mit der Faust ins Gesicht.

Dieser set­zte daraufhin Pfef­fer­spray ein, welch­es den ersten Angreifer in die Flucht schlug. Der Festgenommene sein­er­seits nutzte die Sit­u­a­tion, um erneut wegzu­laufen. Dies gelang jedoch nicht. Eine eben­falls hinzugekommene Frau begann, auf den am Boden liegen­den Beamten einzutreten.

Auch sie kon­nte jedoch mit Reiz­gas auf Abstand gehal­ten wer­den. Bei Ein­tr­e­f­fen der zwis­chen­zeitlich alarmierten uni­formierten Beamten hat­ten sich bei­de Per­so­n­en entfernt.

Der Festgenommene wurde zur Polizei­wache nach Jülich ver­bracht. Die Ermit­tlun­gen zu den bei­den Per­so­n­en, die den Beamten angrif­f­en, dauern an.

Der Polizist wurde mit einem RTW in ein Kranken­haus gebracht, wo er sta­tionär aufgenom­men wer­den musste.

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