Wohnungsbrand in Velbert — Brandursache geklärt

Wohnungsbrand in Velbert — Brandursache geklärt

()

Velbert, Kreis Mettmann (ots)

In Vel­bert kam es am frühen Fre­itag­mor­gen des 09.10.2020 zu einem Woh­nungs­brand an der Bons­felder Straße in Vel­bert-Nieren­hof, bei dem eine Per­son in der Woh­nung nur noch leb­los gebor­gen wer­den kon­nte.

Die aufwendi­gen Löschar­beit­en, die mit einem Großaufge­bot der Feuer­wehr bestrit­ten wor­den waren, hat­ten bis weit in den Fre­itagvor­mit­tag hinein angedauert. Der Bran­dort, eine Woh­nung im ersten Obergeschoss eines zweiein­hal­bgeschos­si­gen Wohn­haus­es, war nach Abschluss der Löschar­beit­en beschlagnahmt wor­den.


Im Rah­men ein­er Unter­suchung des Tatortes durch die Bran­d­ex­perten des Fachkom­mis­sari­ates 11 der Kreis­polizeibehörde Mettmann kon­nten nun erste Erken­nt­nisse zur ver­meintlichen Bran­dur­sache gewon­nen wer­den. Dem­nach ist ein Wärmes­tau an einem Nacht­strom­spe­ichero­fen als ver­meintliche Ursache für die Bran­den­twick­lung anzuse­hen.

Die Sach­schaden­shöhe wird durch die Bran­d­ex­perten der Polizei auf cir­ca 100.000 Euro geschätzt.

Ein Todesopfer bei Wohnungsbrand

Ein lauter Knall riss heute am frühen Mor­gen die Bewohn­er eines Mehrfam­i­lien­haus­es an der Bons­felder Straße in Vel­bert-Lan­gen­berg aus dem Schlaf. Ursache war ein Feuer im ersten Obergeschoss des zweiein­hal­bgeschos­si­gen Gebäudes. Als die ersten Kräfte der um 4.36 Uhr alarmierten Feuer­wehr am Ein­sat­zort ein­trafen, schlu­gen Flam­men und Rauch aus dem Fen­ster der betrof­fe­nen Woh­nung; alle Bewohn­er hat­ten das Haus bere­its ver­lassen. Lediglich der Mieter der Brand­woh­nung fehlte. Ein Nach­barge­bäude wurde eben­falls vor­sicht­shal­ber evakuiert.

Mehrere Trup­ps unter Atem­schutz began­nen umge­hend mit der Suche nach dem Ver­mis­sten und — unter Vor­nahme von zwei C‑Rohren — mit der Brand­bekämp­fung im Innern des Gebäudes. Da die Flam­men an der Fas­sade hochschlu­gen, wurde von außen über die Drehleit­er ein weit­eres C‑Rohr vorgenom­men, mit dem ein Über­greifen der Flam­men auf die Dachgeschoss­woh­nung und den Dachstuhl ver­hin­dert wurde. Bei den Löschar­beit­en inner­halb der Brand­woh­nung fan­den die Ein­satzkräfte kurz darauf eine tote Per­son. Ob es sich um den ver­mis­sten Mieter han­delt, ist bis­lang unklar, da es zunächst keine Hin­weise zu Iden­tität, Alter oder Geschlecht gab.

Während­dessen wur­den die Haus­be­wohn­er vom Ret­tungs­di­enst betreut und später in einem Lin­ien­bus der Wup­per­taler Stadtwerke unterge­bracht. Dieser hat­te seine Fahrt unter­brochen, da die Polizei die Bons­felder Straße zwis­chen der Kreuzung Hat­tinger Straße und Feller Straße für die Ret­tungs- und Löschar­beit­en kom­plett ges­per­rt hat­te. Betrof­fen war auch die Zufahrt zur Wodanstraße. Die Polizei leit­ete den Verkehr entsprechend um.

Im Laufe des Vor­mit­tags wurde das Todes­opfer von der Feuer­wehr aus der Brand­woh­nung gebor­gen. Das Löschen let­zter Glutnester nahm anschließend noch einige Zeit in Anspruch, da die Ein­satzkräfte dazu großflächig eine Zwis­chen­decke öff­nen mussten.

Ein­satzende war für die Feuer­wehr schließlich gegen 11 Uhr. Sie war mit zwei Wach­abteilun­gen der haup­tamtlichen Wache und vier frei­willi­gen Löschzü­gen — zwei aus Lan­gen­berg, je ein­er aus Neviges und Vel­bert-Mitte — vor Ort. Der Bran­dort wurde nach Abschluss der Löschar­beit­en von der Polizei beschlagnahmt. Sie hat Ermit­tlun­gen zur Bran­dur­sache und zu den Todesum­stän­den der aufge­fun­de­nen Per­son aufgenom­men.

Angaben zur Höhe des Sach­schadens liegen zur Zeit noch nicht vor. Die betrof­fene Woh­nung ist durch Feuer, Ruß und Rauch schw­er beschädigt, auch zwei weit­ere Woh­nun­gen in dem Gebäude wur­den als unbe­wohn­bar eingestuft. Deren Bewohn­er kon­nten bei Ver­wandten und Fre­un­den unterkom­men, die übri­gen Mieter wie auch die Bewohn­er des evakuierten Nach­barge­bäudes in ihre Woh­nun­gen zurück­kehren. Für die wenige Meter neben dem Bran­dob­jekt gele­gene Tankstelle hat­te zu kein­er Zeit eine Gefahr bestanden. Einen beson­deren Dank richt­en in die Ein­satzkräfte an die benach­barte Bäck­erei Woop, die die Feuer­wehr kurzfristig mit belegten Brötchen ver­sorgt hat­te.

Feuerwehr und Polizei im Großeinsatz bei Wohnungsbrand — Velbert

Am noch nächtlichen Fre­itag­mor­gen des 09.10.2020, gegen 04.35 Uhr, wur­den Feuer­wehr und Polizei in Vel­bert über Notruf ein Woh­nungs­brand an der Bons­felder Straße im Vel­bert­er Ort­steil Nieren­hof gemeldet.

Beim schnellen Ein­tr­e­f­fen erster Ein­satzkräfte am Bran­dort stand dort eine Woh­nung im Mehrfam­i­lien­haus mit der Nr. 87 großflächig in Flam­men. Seit­dem laufen die Maß­nah­men zur Brand­bekämp­fung. Bewohn­er des Brand­haus­es sowie eines Nach­barhaus­es wur­den in Sicher­heit gebracht — ein Lin­ien­bus der WSW wurde für deren Aufen­thalt zur Ver­fü­gung gestellt.

Eine Gefahr für eine benach­barte Tankstelle bestand nach Angaben der Feuer­wehr nicht.

Zum Frei­hal­ten der Ret­tungs- und Löschwege der Feuer­wehr wurde die Bons­felder Straße zwis­chen der Kreuzung Hat­tinger Straße und Feller Straße kom­plett ges­per­rt. Hier­durch ist auch die Zufahrt aus der Wodanstraße ges­per­rt. Die Polizei leit­et den Verkehr um. Ort­skundi­ge wur­den gebeten den Bran­dort weiträu­mig zu umfahren.

Während der Löschar­beit­en in der Brand­woh­nung wurde von der Feuer­wehr eine tote Per­son aufge­fun­den und gebor­gen. Hin­weise zu Iden­tität, Alter und Geschlecht sind aktuell noch nicht möglich.

Zum Frei­hal­ten der Ret­tungs- und Löschwege der Feuer­wehr wurde die Bons­felder Straße, zwis­chen der Kreuzung Hat­tinger Straße und Feller Straße kom­plett ges­per­rt. Aus gle­ichem Grund musste auch die nahe Zufahrt aus der Wodanstraße ges­per­rt wer­den. Die Polizei leit­et den Verkehr ab und um. Ort­skundi­ge wur­den gebeten den Bran­dort weiträu­mig zu umfahren. In Folge der Sper­run­gen zur mor­gendlichen Hauptverkehrszeit kam es zu nicht uner­he­blichen Verkehrsstörun­gen im örtlichen und überörtlichen Bere­ich. Die ein­gerichteten Straßensper­ren kon­nten erst gegen 11.00 Uhr wieder kom­plett aufge­hoben wer­den, nach­dem die Vel­bert­er Feuer­wehr ihren Großein­satz been­det hat­te.

Nach dem Ende der Löschar­beit­en wurde die Brand­woh­nung, im ersten Obergeschoss des zweiein­hal­bgeschos­si­gen Wohn­haus­es, von der Polizei beschlagnahmt, sofor­tige Maß­nah­men zur Spuren­sicherung ein­geleit­et. Bran­der­mit­tler vom Kom­mis­sari­at 11 (KK11) in Mettmann nah­men ihre Unter­suchun­gen auf. Der bis zur Unken­ntlichkeit ver­bran­nte Leich­nam wurde gebor­gen und für gerichtsmedi­zinis­che Unter­suchun­gen sowie zur zweifels­freien Iden­ti­fizierung von einem Bestat­ter abtrans­portiert.

Die sofort aufgenomme­nen Ermit­tlun­gen von Bran­d­ex­perten des KK11, unter­stützt von einem Brand­sachver­ständi­gen, dauern weit­er­hin an.

Nach dem Stand erster Ermit­tlun­gen han­delt es sich bei dem aufge­fun­de­nen Toten mit großer Wahrschein­lichkeit um den 61-jähri­gen Mieter der Woh­nung. Die genaue Ursache des Bran­des ste­ht aktuell noch nicht zweifels­frei fest.

Durch den Woh­nungs­brand wurde ins­beson­dere ein Raum der Brand­woh­nung kom­plett zer­stört. Die Brand­woh­nung, wie auch zwei Woh­nun­gen darunter und darüber, wur­den vor­erst unbe­wohn­bar. Die Stadt Vel­bert stand für die Betreu­ung und Unter­bringung betrof­fen­er Bewohner­in­nen und Bewohn­er bere­it. Diese kon­nten jedoch bei Ver­wandten und Fre­un­den unterkom­men. Die übri­gen Mieter, wie auch Bewohn­er des vor­sor­glich evakuierten Nach­barge­bäudes, kon­nten nach dem Ende der Löschar­beit­en in ihre Woh­nun­gen zurück­kehren.

Der ent­standene Gebäude- und Sach­schaden kann aktuell noch nicht genau bez­if­fert wer­den. Gefahren für eine unmit­tel­bar benach­bart liegende Tankstelle bestanden auf­grund des schnellen Ein­satzes der Feuer­wehr nicht.

Wie hil­fre­ich war dieser Beitrag?

Klicke auf die Sterne um zu bew­erten!

Es tut uns leid, dass der Beitrag für dich nicht hil­fre­ich war!

Lasse uns diesen Beitrag verbessern!

Wie kön­nen wir diesen Beitrag verbessern?

Firefighter Einsätze