Erkrath — Brand in einem Nagelstudio

Erkrath — Brand in einem Nagelstudio

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Erkrath (ots) — Brand in einem Nagelstudio an der Kirchstraße

Einsatzserie am Mittwochabend forderte die Feuerwehr Erkrath — Menschenrettung über die Drehleiter

Die Feuer­wehr Erkrath wurde am Mittwochabend (22.07.2020) um 20:56 Uhr mit allen drei ehre­namtlichen Löschzü­gen sowie der haup­tamtlichen Wache und dem Ret­tungs­di­enst zu ein­er Feuer­mel­dung durch die automa­tis­che Brand­meldean­lage ein­er Asy­lun­terkun­ft an der Frei­heit­straße alarmiert. Hier kon­nte als Ursache eine böswillige Alarmierung durch einen eingeschla­ge­nen Hand­druck­melder fest­gestellt wer­den.

Noch von dieser Ein­satzstelle aus wur­den dann der Löschzug Alt-Erkrath sowie die haup­tamtliche Wache und der Ret­tungs­di­enst zu ein­er Feuer­mel­dung auf die Kirch­straße in Alt-Erkrath alarmiert. Dort sollte es in einem Nagel­stu­dio bren­nen, was sich bei Ankun­ft an der Ein­satzstelle auch bestätigte. Die Geschäft­sräume sowie der Trep­pen­raum waren stark ver­raucht. Dem Mieter ein­er Woh­nung im Dachgeschoss war der Fluchtweg über den Trep­pen­raum auf­grund der starken Ver­rauchung abgeschnit­ten und er wurde umge­hend unver­let­zt über die Drehleit­er in Sicher­heit gebracht. Auf­grund der Lage wur­den die sich noch vom vorheri­gen Ein­satz auf der Feuer- und Ret­tungswache befind­lichen Kräfte der Löschzüge Mill­rath und Trills nachge­fordert.


Durch zwei Atem­schutztrup­ps wurde über den Ein­gang an der Gebäude­vorder­seite sowie über den rück­wär­ti­gen Zugang jew­eils ein Löschrohr vorgenom­men und der Brand kon­nte schnell unter Kon­trolle gebracht und gelöscht wer­den. Um das Gebäude vom Bran­drauch zu befreien, schlossen sich umfan­gre­iche Belüf­tungs­maß­nah­men an. Ins­ge­samt mussten an der Ein­satzstelle vier Atem­schutztrup­ps einge­set­zt wer­den.

Während des laufend­en Ein­satzes wurde dann um 21:39 Uhr eine Feuer­mel­dung über die automa­tis­che Brand­meldean­lage der Asy­lun­terkun­ft am Stein­hof in Alt-Erkrath gemeldet. Dor­thin wur­den von der Ein­satzstelle Kirch­straße umge­hend freie Kräfte sowie die sich eben­falls an der Ein­satzstelle Kirch­straße befind­liche Drehleit­er der Feuer­wehr Mettmann beordert. Es kon­nte aber vor Ort schnell Ent­war­nung gegeben wer­den, da es sich um einen Fehlalarm han­delte und keine Maß­nah­men der Feuer­wehr erforder­lich waren.

Der Ein­satz an der Kirch­straße kon­nte nach den erforder­lichen Aufräu­mar­beit­en sowie der Wieder­her­stel­lung der Ein­satzbere­itschaft der Fahrzeuge erst gegen Mit­ter­nacht abgeschlossen wer­den. Die Mieter der bei­den vom Bran­drauch beauf­schlagten Woh­nun­gen über dem Bran­dob­jekt kon­nten die Nacht bei Nach­barn ver­brin­gen.

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