Bal­ler­mann adé, Bal­ko­ni­en olé

Bal­ler­mann adé, Bal­ko­ni­en olé

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Reprä­sen­ta­ti­ve Stu­die über Rei­se­aus­fäl­le und aktu­el­le Rei­se­plä­ne der Deut­schen in Corona-Zeiten

Köln (ots)

- 40 Pro­zent hat­ten bereits vor Aus­bruch der Coro­na-Pan­de­mie eine Rei­se geplant, die nicht statt­fin­den konnte/kann.


- Mehr als jede zwei­te Fami­lie mit Kind ist von Rei­se­aus­fäl­len betroffen.

- Nur 46 Pro­zent der Betrof­fe­nen haben bis­lang geleis­te­te Anzah­lun­gen voll­stän­dig zurückerhalten.

- 16 Pro­zent möch­ten ihre Ansprü­che durch recht­li­che Hil­fe durchsetzen.

- Die Hälf­te der Befrag­ten plant, die­sen Som­mer kom­plett zuhau­se zu verbringen.

- Jeder Fünf­te will inner­halb Deutsch­lands ver­rei­sen, 13 Pro­zent ins Ausland.

Nor­ma­ler­wei­se wür­de es in die­sen Tagen tau­sen­de Par­ty-Tou­ris­ten zum belieb­ten Sai­son Ope­ning auf Deutsch­lands belieb­tes­te Feri­en-Insel zie­hen. Spä­tes­tens mit Beginn der Som­mer­fe­ri­en ab Ende Juni wären selbst an den abge­le­gens­ten Strän­den Mal­lor­cas son­nen­hung­ri­ge Urlau­ber zu fin­den. Nor­ma­ler­wei­se. Denn die Coro­na-Kri­se hat die meis­ten Rei­se­plä­ne durch­ge­kreuzt. Nach­dem bereits alle Rei­sen in den Oster­fe­ri­en flach gefal­len sind, wagt der­zeit kaum jemand eine Pro­gno­se für die anste­hen­den Som­mer­fe­ri­en. Die Bun­des­re­gie­rung hat die welt­wei­te Rei­se­war­nung für Tou­ris­ten wegen der Coro­na­vi­rus-Pan­de­mie am Mitt­woch bis min­des­tens 14. Juni verlängert.

Wie gehen die Deut­schen mit die­ser Unge­wiss­heit nun um? Pla­nen Sie den­noch, in die­sem Som­mer zu ver­rei­sen und wel­che Rol­le spielt es dabei, ob sie in die­sem Jahr bereits von Rei­se­aus­fäl­len betrof­fen waren? Im Auf­trag von ROLAND Rechts­schutz hat You­Gov eine reprä­sen­ta­ti­ve Befra­gung durch­ge­führt, die sich mit den aktu­el­len Rei­se­pla­nun­gen der Deut­schen sowie ihren bis­he­ri­gen Erfah­run­gen in Bezug auf bereits stor­nier­te Rei­sen befasst.

Mehr als jede zwei­te Fami­lie mit Kind von Rei­se­aus­fäl­len betroffen

Vom Städ­te­trip in Stock­holm bis zum Bade­ur­laub am Bos­po­rus: Schon vor Wochen hat Coro­na den welt­wei­ten Rei­se­ver­kehr lahm­ge­legt. Laut der aktu­el­len Umfra­ge hat­ten bereits 40 Pro­zent der Deut­schen vor Aus­bruch der Pan­de­mie eine Rei­se gebucht, die bereits aus­ge­fal­len ist bzw. aller Wahr­schein­lich­keit nach aus­fal­len wird.

Beson­ders häu­fig betrof­fen: Fami­li­en mit min­des­tens einem Kind. Mehr als jede zwei­te Fami­lie (52 Pro­zent) muss­te bereits auf eine gebuch­te Rei­se ver­zich­ten oder muss dies dem­nächst tun. Von Paa­ren ohne Kin­der trifft es 43 Pro­zent und von den Allein­ste­hen­den weni­ger als ein Drit­tel (30 Prozent).

Über 20 Pro­zent rech­nen damit, kei­ne Rück­erstat­tung zu erhalten

Die­je­ni­gen, deren Rei­se bereits stor­niert wur­de, wur­den zudem gefragt, ob bereits geleis­te­te Zah­lun­gen zurück­er­stat­tet wur­den: Nur knapp jeder Zwei­te (46 Pro­zent) konn­te dies beja­hen. 31 Pro­zent haben ihr Geld zwar noch nicht zurück, rech­nen aber mit der voll­stän­di­gen Erstat­tung der Vor­ab-Kos­ten. Rund jeder Zehn­te (12 Pro­zent) geht davon aus, dass er zumin­dest teil­wei­se auf den Kos­ten sit­zen blei­ben wird und bei 11 Pro­zent der Befrag­ten steht dies sogar bereits fest.

Wei­ter­hin gaben die Befrag­ten, die von einem Rei­se­aus­fall betrof­fen sind bzw. sein wer­den, Aus­kunft über die Höhe der mög­li­cher­wei­se selbst zutra­gen­den Stor­no- bzw. Rei­se­aus­fall­kos­ten: Bei mehr als der Hälf­te (54 Pro­zent) han­delt es sich um einen Betrag von unter 500 Euro. Jeder Fünf­te muss mit 501 bis 1.000 Euro Eigen­an­teil rech­nen. Für 10 Pro­zent beläuft sich der finan­zi­el­le Scha­den durch die stor­nier­te Rei­se auf über 1.000 Euro. 15 Pro­zent der Geschä­dig­ten möch­ten es dar­auf nicht beru­hen las­sen und pla­nen, recht­li­che Hil­fe zur Klä­rung des Sach­ver­halts in Anspruch zu neh­men oder haben dies bereits getan.

Trotz erfolg­ter Stor­nie­rung: Gebeu­tel­te Rei­se­wil­li­ge wol­len im Som­mer weg

Und wie sieht es mit den Plä­nen für den Som­mer 2020 aus? Die Hälf­te aller Befrag­ten rich­tet sich auf einen Urlaub daheim ein. Immer­hin jeder Drit­te hofft, dass es mit dem Som­mer­ur­laub doch noch klappt: 21 Pro­zent der Befrag­ten möch­ten in die­sem Jahr inner­halb Deutsch­lands ver­rei­sen, 13 Pro­zent pla­nen sogar im Aus­land zu urlau­ben. Wei­te­re 19 Pro­zent sind sich noch nicht sicher.

Betrach­tet man nur die Leu­te, die in die­sem Jahr bereits von einem Rei­se­aus­fall betrof­fen war, zeigt sich: Der Rei­se­wil­le ist nach wie unge­bro­chen: 53 Pro­zent wol­len im Som­mer noch ihre Kof­fer packen, nur jeder Drit­te sieht davon ab. 14 Pro­zent sind noch unentschlossen.

Die Angst vor finan­zi­el­len Ein­bu­ßen ist bei den Rei­se­wil­li­gen kaum vor­han­den. Nur 20 Pro­zent sor­gen sich vor anfal­len­den Kos­ten, falls die geplan­te Rei­se dann doch nicht statt­fin­den kann — sie neh­men das Risi­ko jedoch in Kauf. Zwei Drit­tel füh­len sich bei Buchun­gen gut abge­si­chert und fürch­ten kei­ner­lei finan­zi­el­le Einbußen.

Wo die Coro­na-Rei­se hin­führt, ist wei­ter­hin offen. Wer der­zeit selbst von Rei­se­aus­fäl­len betrof­fen ist, fin­det auf jurpartner.de hilf­rei­che Infor­ma­tio­nen zum aktu­el­len Rei­se­rück­tritts­recht bei Pau­schal- und Indi­vi­du­al­rei­sen und bei Bedarf auch recht­li­che Unterstützung.

Reprä­sen­ta­ti­ve Stu­die über Rei­se­aus­fäl­le und aktu­el­le Rei­se­plä­ne in Coro­na-Zei­ten / © ROLAND Rechts­schutz / Die­se Gra­fik darf nur im Zusam­men­hang mit der Bericht­erstat­tung über die­se Pres­se-Infor­ma­ti­on ver­wen­det wer­den. Wei­te­rer Text über ots und www.presseportal.de/nr/82277 / Die Ver­wen­dung die­ses Bil­des ist für redak­tio­nel­le Zwe­cke hono­rar­frei. Ver­öf­fent­li­chung bit­te unter Quel­len­an­ga­be: “obs/ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs-AG”

Zur Umfra­ge

Alle Daten, soweit nicht anders ange­ge­ben, sind von der You­Gov Deutsch­land AG bereit­ge­stellt. An der aktu­el­len Befra­gung zwi­schen dem 27.04. und dem 29.04.2020 nah­men 2034 Per­so­nen teil. Die Ergeb­nis­se wur­den gewich­tet und sind reprä­sen­ta­tiv für die deut­sche Bevöl­ke­rung (Alter 18+).

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