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FÜNF FREUNDE UND DAS TAL DER DINOSAURIER

FÜNF FREUNDE UND DAS TAL DER DINOSAURIER

FÜNF FREUNDE UND DAS TAL DER DINOSAURIER

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AUF IN EIN NEUES ABENTEUER MIT DEN BESTEN FREUNDEN DER WELT!

Der Titel­song des Films drückt es per­fekt aus: „Wir sind Fünf Freun­de, wir sind genau wie ihr“. Geor­ge, Juli­an, Dick und Anne (und natür­lich Tim­my, der Hund!) sind seit vie­len Jahr­zehn­ten so kon­stant popu­lär geblie­ben wie kaum ande­re Jugend­buch-Hel­den, und das hat einen Grund:

Kin­der kön­nen sich mit ihnen bes­tens iden­ti­fi­zie­ren und fin­den in ihnen idea­le Gefähr­ten, um span­nen­de Aben­teu­er zu erleben.
Für die Pro­du­zen­ten Andre­as Ulm­ke-Sme­aton und Ewa Karl­ström, die mit ihrer gemein­sa­men Pro­duk­ti­ons­fir­ma Sam­Film schon zwi­schen 2012 und 2015 vier Kino­fil­me um die Fünf Freun­de mit gro­ßem Erfolg ins Kino gebracht hat­ten, war klar, dass die belieb­ten Figu­ren damit noch lan­ge nicht aus­er­zählt sind, son­dern für ein jun­ges Publi­kum noch vie­le neue Geschich­ten zu bie­ten haben.


Zeit also für eine Fort­füh­rung der Serie! „Die Zuschau­er sind fas­zi­niert von den Fünf Freun­den, weil es dabei um uni­ver­sel­le The­men geht“, erklärt Ulmke-Smeaton.
„Es geht um Freund­schaft, um Mit­ein­an­der und um Aben­teu­er. In den Fünf-Freun­de Geschich­ten sind die Kin­der immer cle­ve­rer als die Erwach­se­nen, und das macht es so besonders.“
Die „DNA der Fünf Freun­de“, wie Ulm­ke Sme­aton es nennt, bleibt also erhal­ten: „Und das ist ja auch genau das, was die Zuschau­er sehen wollen!“

Für die Regie gab es aus Sicht der Pro­du­zen­ten nur einen, der in Fra­ge kam: Mike Mar­zuk. Und das aus gutem Grund, wie Ulm­ke-Sme­aton sagt: „Mike und ich sind nicht nur alte Freun­de, wir arbei­ten auch seit über zehn Jah­ren sehr eng mit­ein­an­der zusam­men. Wir wis­sen, wie wir ticken, und ver­trau­en ein­an­der blind. Es macht Rie­sen­spaß mit Mike.“

Mike Mar­zuk selbst, der nach den vier Fünf-Freun­de-Fil­men zuletzt – eben­falls für Andre­as Ulm­ke-Sme­atons und Ewa Karl­ströms Sam­Film – die Komö­die VERRÜCKT NACH FIXI ins Kino gebracht hat­te, brauch­te nicht lang, um sich über­zeu­gen zu las­sen – auch wenn er zunächst noch ein­mal in sich gehen muss­te, wie er berich­tet: „Ich habe mich schon gefragt: Bin ich noch der Rich­ti­ge für die Mar­ke? Oder soll­te man es ganz neu aufsetzen?

Ich habe mir dann gesagt: “OK, ein Dreh­buch kann ich ja schrei­ben. Und dann merk­te ich schon beim Schrei­ben, dass ich wie­der rich­tig Lust dar­auf bekom­men habe …!“
Doch was für eine Geschich­te soll­te erzählt wer­den? Es gab zwar die Idee, das The­ma Dino­sau­ri­er in den Mit­tel­punkt zu rücken, aber erst Mar­zuk ent­wi­ckel­te dar­aus eine kon­kre­te Sto­ry – ohne leben­di­ge Dinos zwar, aber dafür mit einer palä­on­to­lo­gi­schen Sen­sa­ti­on: der Ent­de­ckung des voll­stän­di­gen Ske­letts einer bis dahin unbe­kann­ten Sauriergattung!
Mike Mar­zuk: „Ich habe drei Kin­der und weiß daher, dass Dino­sau­ri­er ein The­ma sind. Aber man muss es für einen Kino­film auch emo­tio­nal auf­la­den.“ Und so geht es für die Fünf Freun­de nicht nur dar­um, das Dino-Ske­lett zu ret­ten, son­dern auch dafür zu sor­gen, dass ihrem neu­en Freund Mar­ty, den alle im Ort nur aus­la­chen und aus­gren­zen, Gerech­tig­keit widerfährt.
ber dafür muss­ten zunächst ein­mal die Haupt­rol­len besetzt werden.

DIE FÜNF FREUNDE: VIER NEWCOMER UND EIN ALTER BEKANNTER

In der Rol­le der Geor­ge ist in FÜNF FREUNDE UND DAS TAL DER DINOSAURIER die zwölf­jäh­ri­ge Alle­gra Tin­ne­feld zu sehen, die neben ihrer Schau­spie­le­rei auch schon eine Kar­rie­re als Vio­li­nis­tin verfolgt.

Sie über­zeug­te Mike Mar­zuk schon in der ers­ten Run­de des Cas­tings, wie er berich­tet: „Ich hat­te dafür extra eine Sze­ne geschrie­ben, in der Geor­ge ganz wütend ihren Hund ver­tei­digt,  da hat sie sehr authen­tisch agiert.“ 

Andre­as Ulm­ke-Sme­aton bestä­tigt, Alle­gra hat uns mit ihrem Spiel über­zeugt, weil sie so eine Kraft hat; sie steht im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes ihren Mann”.

Alle­gra Tin­ne­feld selbst war schon seit dem ers­ten Film Fan der Serie und hat­te sich damals schon vor­ge­stellt, wie es wohl wäre, selbst eines Tages dabei sein zu können.

Nun weiß sie es — und sagt: “Ich find‘s total krass, hier mitzuspielen!”

Als Juli­an wur­de Mari­nus Hoh­mann besetzt, der Mar­zuk in WILLKOMMEN BEI DEN HARTMANNS auf­ge­fal­len war – für die Rol­le, die Mar­zuk als „Anpa­cker und auch als der Ruhe­pol, wenn die ande­ren hek­tisch wer­den“ beschreibt, war der 13-Jäh­ri­ge sein „abso­lu­ter Juli­an-Lieb­ling: Mari­nus ist talen­tiert und er hat auch die nöti­ge Breit­bei­nig­keit mit­ge­bracht, um das glaub­wür­dig darzustellen.“

Das passt: Denn, wie Hoh­mann sagt, war er selbst, wenn es um die Fünf Freun­de ging, „immer Fan von Julian“.
Für Dick – die Rol­le, die Mike Mar­zuk mit einem Augen­zwin­kern den „Klug­schei­ßer-Part“ nennt – fand sich Ron Ant­o­ny Ren­zen­brink. Der Elf­jäh­ri­ge hat­te mit sei­nem Debüt in DIE WILDEN KERLE – DIE LEGENDE LEBT auf sich auf­merk­sam gemacht, wie Ulm­ke-Sme­aton berich­tet: „Wir hat­ten dadurch an Ron gedacht, aber es war nicht von vorn­her­ein eine aus­ge­mach­te Sache.“ Im Cas­ting aber stell­te sich Ren­zen­brink rasch als Ide­al­be­set­zung her­aus, wie Mar­zuk fi ndet: „Ron ist per­fekt als Dick, weil er so eine gewis­se Spitz­bü­big­keit hat. Er ist auch in Wirk­lich­keit der Lus­ti­ge im Team.“

Auch Ulm­ke-Sme­atons Fazit nach dem Dreh fällt ein­deu­tig aus: „Er hat ein­fach eine genia­le Aus­strah­lung – man guckt ihm wahn­sin­nig ger­ne zu!“

In der Rol­le der Anne ist Ame­lie Lam­mers zu sehen. Die Zehn­jäh­ri­ge aus Lever­ku­sen brach­te schon die Erfah­rung aus eini­gen Fern­seh­rol­len und aus WENDY – DER FILM mit, als sie sich zum Cas­ting vorstellte.

Die Pro­du­zen­ten und der Regis­seur waren sich einig, dass sie die Herz­lich­keit, aber auch die leich­te Nai­vi­tät der klei­nen Schwes­ter von Juli­an und Dick wun­der­bar ver­kör­per­te: „Ame­lie schaut man sehr, sehr gern zu“, sagt Mike Mar­zuk, und Andre­as Ulm­ke-Sme­aton bestä­tigt: „Ame­lie ist ein­fach wahn­sin­nig ent­zü­ckend. Man schließt sie sofort ins Herz.“

Fehlt nur noch der fünf­te Freund. In der Rol­le des Tim­my gibt es ein Wie­der­se­hen mit Bob­by, dem Aus­tra­li­an-She­pherd-Rüden, der schon in FÜNF FREUNDE 3 und FÜNF FREUNDE 4 den treu­en Beglei­ter der Kin­der ver­kör­pert hat­te. Bob­by, inzwi­schen 5 Jah­re alt, wird nach wie vor von dem Ham­bur­ger Tier­trai­ner Mar­co Heyse betreut. „Mit bei­den war es ein tol­les Wie­der­se­hen“, sagt Mar­zuk: „Bob­by hat sich nicht nur gut gehal­ten, der hat noch­mal einen rich­ti­gen Sprung gemacht. Er macht sei­ne Tricks immer wie­der, und so gut – er ist echt ein erstaun­li­cher Hund.“

FREUNDE, WANDERSLEUTE – UND GANOVEN: DAS ERWACHSENEN-ENSEMBLE

Die Fami­lie Kir­rin wäre aber nicht kom­plett ohne Tan­te Fan­ny. Dass Ber­na­det­te Heer­wa­gen für die Rol­le zusag­te, war für Mike Mar­zuk eine ganz beson­de­re Freu­de. „Mit ihr woll­te ich schon immer drehen!“

Für Heer­wa­gen wie­der­um war es, wie sie sagt, die Gele­gen­heit, als Abwechs­lung von ihren zahl­rei­chen Kri­mi-Rol­len, ein­mal in einem Film mit­zu­spie­len, den sie auch ihrer Toch­ter zei­gen kann. Mit den Fünf Freun­den ver­bin­det sie ganz per­sön­li­che Erin­ne­run­gen: „Ich bin ein Rie­sen­fan und habe mich total gefreut, als ich das Ange­bot bekom­men habe, Tan­te Fan­ny zu spie­len, die mich seit der Kind­heit schon beglei­tet. Damals hat­te ich die Enid-Bly­ton-Bücher zuhau­se und auch Kas­set­ten. Es war für mich das High­light, wenn ich abends noch Fünf Freun­de hören durfte!“
Die wohl wich­tigs­te Erwach­se­nen­fi­gur im Film ist aber der jun­ge Mann Mar­ty – er ist es schließ­lich, über den die Fünf Freun­de in das Geheim­nis des Tals der Dino­sau­ri­er ein­ge­führt werden.
Mar­ty ist ein wenig selt­sam – ande­re Men­schen machen ihn schnell ner­vös. Ein Typ nicht unähn­lich der Titel­fi­gur von „For­rest Gump“, ein erklär­ter Lieb­lings­film von Mike Marzuk.

Sein Dar­stel­ler Jacob Mat­schenz beschreibt Mar­ty so: „Mar­ty ist wahn­sin­nig naiv. Er kann nicht lügen, ist ganz direkt. Er wird von vie­len unter­schätzt und als Trot­tel gebrand­markt. Eigent­lich ist er den Kin­dern näher als den Erwachsenen.“

Für Mar­zuk war eines klar: Wenn Jacob Mat­schenz das machen wür­de, dann beset­zen wir ihn natür­lich!“ Gera­de ein­mal Anfang 30, hat Mat­schenz schon eine beein­dru­cken­de Viel­falt mar­kan­ter und inten­si­ver Kino- und Fern­seh­rol­len gespielt – und hat die Fil­me­ma­cher nicht ent­täuscht. Andre­as Ulm­ke-Sme­aton: „Jacob ist ein wirk­lich genia­ler Schau­spie­ler, und er ist gleich­zei­tig unver­braucht und er hat etwas Fri­sches, Neu­es. Für mich ist das Beson­de­re an ihm, dass er einen so über­zeugt mit sei­ner Schau­spiel­kraft und Ener­gie und der Rol­le einen ganz eige­nen Dri­ve verleiht.“
Als Mar­tys Gegen­spie­ler Kurt Wei­ler, einem ziem­lich her­un­ter­ge­kom­me­nen Gele­gen­heits­gau­ner, konn­te Milan Peschel gewon­nen wer­den – „wun­der­bar“, wie Mike Mar­zuk mit einem Wort sagt. In einer her­aus­ra­gen­den Sze­ne spie­len die Fünf Freun­de und Mar­ty Wei­ler einen Streich und machen ihn glau­ben, Magic Max – sein liebs­ter Comic-Held – spre­che in Wirk­lich­keit zu ihm. „Die Kin­der lie­ben die Sze­ne“ sagt Mar­zuk, „und Milan Peschel ist wie gemacht dafür.“
Sei­ner Rol­le des her­ein­ge­leg­ten Betrü­gers kann Peschel aber auch ein paar posi­ti­ve Züge abge­win­nen: „Ich glau­be, er ist nicht gera­de so die hells­te Ker­ze auf der Tor­te; wenn er einem Schwä­che­ren begeg­net, dann lässt er den das auch spüren.
Aber er hat so etwas Tap­si­ges; er kann einem auch ein biss­chen leid­tun. Ich glau­be, der hat ein­fach die fal­schen Vor­bil­der gehabt.
Es könn­te trotz allem ein ganz guter Kerl in ihm ste­cken, man müss­te den nur freilegen.“
Die Suche nach dem legen­dä­ren Tal der Dino­sau­ri­er führt die Freun­de in die sagen­um­wo­be­ne „Stei­ner­ne Stadt“ – dort­hin gelangt man aber nicht auf eige­ne Faust, son­dern muss sich einer geführ­ten Wan­der­tour anschlie­ßen. Die Wan­der­grup­pe woll­te Mar­zuk kei­nes­falls bloß mit Sta­tis­ten beset­zen – schließ­lich muss einer der Wan­de­rer der­je­ni­ge sein, der Mar­ty die Kar­te gestoh­len hat, auf der sein Vater die genaue Lage des Tals notiert hatte.

Mar­zuk: „Es macht natür­lich kei­nen Sinn, wenn das nur drei Leu­te sind, die da her­um­kra­xeln – da brauch­te ich min­des­tens sechs, sie­ben. Was natür­lich alles mit Kos­ten ver­bun­den ist.“ Aber eben auch mit der Chan­ce, eini­ge Dar­stel­ler vor der Kame­ra zu ver­sam­meln, mit denen Mar­zuk schon lan­ge ein­mal dre­hen wollte.
Ange­fan­gen mit Peter Pra­ger, der den Dino­for­scher Pro­fes­sor Carl Her­zog ver­kör­pert. „Für den Pro­fes­sor hat­te ich immer Peter Pra­ger im Kopf, und für sei­ne jun­ge Frau Bar­ba­ra dach­te ich als aller­ers­tes als Meli­ka Foroutan.“
Mit Manu­el Cor­tez, der die Rol­le des Pedro über­nahm, kam ein abso­lu­ter Fünf-Freun­de-Fan ins Ensem­ble: „Als die Dreh­an­fra­ge kam, hat­te ich sofort die Titel­me­lo­die im Kopf. Aben­teu­er, Schmugg­ler, Gän­ge, ver­bor­ge­ne Höh­len und die enge Ver­bun­den­heit der Freun­de – es ist alles dabei, was man als Kind toll fin­det. Es ist ein­fach zeitlos.“

Sei­ne Figur gab Cor­tez die Gele­gen­heit, komö­di­an­tisch zu agie­ren: „Pedro ist ein biss­chen blöd. Man sagt ja immer, Lie­be macht blind, und das war bei Pedro der Fall. Er fin­det alles lus­tig und toll.“
Auch Dirk Bor­chardt war davon begeis­tert, für sei­ne Dop­pel­rol­le als noto­risch gut gelaun­ter Wan­der­füh­rer Becky und des­sen Zwil­lings­bru­der, dem mür­ri­schen Burg­wär­ter Hans, in die Vol­len gehen zu kön­nen. Wie Mar­zuk erzählt, war es die Cas­te­rin Ste­fa­ny Pohl­mann, die ihn dar­auf brach­te, dass Bor­chardt „auch lus­tig“ kön­ne – und im Film sorgt er in der Tat durch das ernst­haf­te Spie­len zwei­er schrä­ger Figu­ren für reich­lich komi­sche Momente.
Auch der Ex-Poli­zist Gott­fried Mey­er gibt eine ziem­lich komi­sche Figur ab. Jür­gen Tar­r­ach spielt ihn als gries­grä­mi­gen Typen, der plötz­lich vom Lie­bens­wahn befal­len wird und den Char­meur her­aus­kehrt. „Die Idee kam erst sehr spät“, sagt Mar­zuk, „als wir die meis­ten Erwach­se­nen schon besetzt hatten.
Wir haben uns gesagt: Fra­gen wir ihn mal! Und er hat zuge­sagt.“ Tar­r­ach fühl­te sich in der Wan­der­trup­pe rich­tig wohl: „Man muss die Kos­tüm­bild­ne­rin sehr loben. Es ist sehr lus­tig, wie wir da aus­se­hen in unse­ren Kos­tü­men, gera­de in der Zusammenstellung.“
Das Ensem­ble kom­plet­tier­ten Dag­mar Sach­se und David Baalcke als die Wan­der­ge­nos­sen Chris­ta und Wal­ter, Alex­an­der Schu­bert als nicht all­zu fähi­ger Poli­zist – und schließ­lich Ruby O. Fee als Mela­nie, die reich­lich unkon­ven­tio­nel­le Emp­fangs­da­me des Hotels, in dem die Fünf Freun­de und Tan­te Fan­ny landen.
Ruby O. Fee hat­te in Mar­zu­ks VERRÜCKT NACH FIXI mit­ge­spielt und stand nun auch gern bei sei­nem nächs­ten Regie­pro­jekt wie­der zur Ver­fü­gung; wenn auch in einem extra­va­gan­ten Out­fit: als Punk-Braut mit Haus­rat­te auf der Schulter.

Mar­zuk erklärt die Rol­le so: „Es soll­te so ein Typ wie Riff-Raff aus der ROCKY HORROR PICTURE SHOW die Tür öff­nen – genau so eine undurch­schau­ba­re Art bringt sie mit sich.“ Andre­as Ulm­ke- Sme­aton fügt hin­zu: „Ruby ist super — und ihre Ko-Dar­stel­le­rin, die klei­ne Rat­te, auch. Ruby macht das zum Nie­der­knien, weil es ein­fach authen­tisch ist. Sie sieht wirk­lich aus wie jemand aus einer ande­ren Welt.“

DIE EIGENE WELT DER FÜNF FREUNDE: DIE DREHORTE

Genau dar­um ging es den Fil­me­ma­chern von Anfang an: eine eige­ne Welt zu schaf­fen, wie Andre­as Ulm­ke-Sme­aton sagt: „Wir wol­len das Gan­ze zeit­los erzäh­len. Wir haben nach Moti­ven gesucht, die ein­zig­ar­tig sind, die man aber geo­gra­phisch nicht genau zuord­nen kann. Wir haben einen eige­nen Look, wir haben eine eige­ne Welt – wo die tat­säch­lich ist, wol­len wir gar nicht the­ma­ti­sie­ren, son­dern ein­fach in schö­nen Bil­dern erzählen.“
Dazu gehör­te dann eben auch, beson­de­re, aber nicht all­zu bekann­te Orte zu fin­den – und die­se ent­spre­chend in Sze­ne zu setzen.

Kame­ra­mann Phil­ip Peschlow ergänzt: „Es war eine gro­ße Her­aus­for­de­rung, in Deutsch­land eine fil­mi­sche Ebe­ne zu fin­den, die man so noch nicht gese­hen hat.“ Aber eben auch eine gro­ße Chan­ce: „Mei­ne Her­aus­for­de­rung als Kame­ra­mann bei einem Kin­der­film ist es, die Kin­der in eine Welt zu ent­füh­ren, die sie so nicht ken­nen. Da machen die Fünf Freun­de beson­ders viel Spaß, denn wir kön­nen Wel­ten kre­ieren, die zu einem Maße zeit- und raum­los sind. Des­halb mache ich das auch so ger­ne; ich darf selbst ein biss­chen Kind und Erfin­der sein“.
Die Fels­for­ma­ti­on der „Zwil­lings­brü­der“ fand sich in der Frän­ki­sche Schweiz, (nach­dem sich die Fil­me­ma­cher die unter­schied­lichs­ten Fel­sen ange­guckt hat­ten). In der Frän­ki­schen Schweiz liegt auch die Burg­rui­ne Wai­schen­feld, wo nicht nur die Sze­nen auf der Burg gedreht wur­den: Dort war auch aus­rei­chend Platz, um die Sets für die Sze­nen in der unheim­li­chen Pen­si­on aufzubauen.

Das Schloss Thur­nau wur­de für eini­ge Außen­ein­stel­lun­gen ver­wen­det, in denen das Muse­um zu sehen ist, wo die Prä­sen­ta­ti­on des Dino-Kno­chens statt­fin­det. Die Wan­der­se­quenz selbst wur­de größ­ten­teils in der Säch­si­schen Schweiz gedreht – dar­un­ter auch auf der berühm­ten Basteibrücke.
Ein beson­ders wich­ti­ger Dreh­ort war außer­dem die „Höh­le ohne Namen“ in der Frän­ki­schen Schweiz. In die­ser ver­gleichs­wei­se gut zugäng­li­chen Karst­höh­le ent­stan­den die Sze­nen, in denen die Fünf Freun­de das Dino­sau­ri­er­ske­lett ent­de­cken – das aber nicht nach­träg­lich digi­tal ins Film­bild hin­ein­mon­tiert, son­dern als tat­säch­lich vor­han­de­nes phy­si­sches Objekt vor Ort war.
Für Mike Mar­zuk stand von vor­he­r­ein fest, dass man an die­ser „Titel­rol­le“ des Films nicht spa­ren durf­te: „Wir behaup­ten, wir haben ein ‚Tal der Dino­sau­ri­er’ – und da kön­nen wir natür­lich nicht nur mit ein paar trau­ri­gen Kno­chen kom­men.“ Die Idee, das Gan­ze rein digi­tal zu bau­en, wur­de schnell wie­der verworfen.
Statt­des­sen wur­de das größ­te Ein­zel­re­qui­sit, mit dem Mar­zuk in sei­ner Film­kar­rie­re jemals gear­bei­tet hat, eigens für den Film von einer spe­zia­li­sier­ten Fir­ma in Chi­na gefer­tigt, die ähn­li­che Auf­trä­ge u. a. auch für The­men­parks realisiert.
Das gan­ze Gebil­de aus Kunst­stoff­kno­chen, die von einem Metall­ge­stän­ge zusam­men­ge­hal­ten wur­den, war vom Schä­del bis zur Schwanz­spit­ze zehn Meter lang. Der kom­plet­te Arbeits­pro­zess in Chi­na wur­de doku­men­tiert und Fotos vom aktu­el­len Zwi­schen­stand immer wie­der an die Fil­me­ma­cher geschickt.
Trotz­dem war die Erleich­te­rung groß, als das Ske­lett bei der Lie­fe­rung unbe­schä­digt ankam – und fast sofort zum Dre­hen bereit war: „Wir haben an der Far­be noch gear­bei­tet und ein biss­chen Pati­na auf­ge­tra­gen und das Metall­ge­stän­ge noch ange­passt“, berich­tet Mar­zuk. Der Dino war bei sei­nem Ein­satz der ein­zi­ge Dar­stel­ler, dem nicht kalt war: Beim Dreh waren es drau­ßen 30 Grad, im Inne­ren der Höh­le aber nur sechs Grad, so dass Dar­stel­ler und Crew trotz des Hoch­som­mer­wet­ters immer dick ein­ge­packt mit Jacke und Müt­ze in die Höh­le gingen.

EIN DRAHTSEILAKT, NICHT NUR FÜR BOBBY: DIE DREHARBEITEN

Ende Juni 2017 ging es schließ­lich los. Die ers­te Klap­pe zu FÜNF FREUNDE UND DAS TAL DER DINOSAURIER fiel – für die Kin­der, die teil­wei­se ihre ers­ten Kino-Haupt­rol­len spiel­ten, der Beginn eines gro­ßen Aben­teu­ers, und auch für die erwach­se­nen Schau­spie­ler kein Job wie jeder ande­re. Denn für alle galt: Im Mit­tel­punkt ste­hen nicht sie, son­dern die jun­gen Darsteller.
Mike Mar­zuk erzählt mit einem Lachen: „Ich habe jedem gesagt: Pass mal auf, ich habe vier Kin­der und einen Hund am Set, die muss ich erst ein­mal in den Griff krie­gen!“ Peter Pra­ger nahm es, wie alle, gelas­sen und sah das Posi­ti­ve: „Die Erwach­se­nen lau­fen eher neben­bei. Aber es ist unheim­lich inter­es­sant mit den Kin­dern, weil sie alle vier so ver­schie­den sind.“
Die Kin­der hat­ten ein lan­ges Wochen­en­de inten­si­ver Dreh­vor­be­rei­tung mit Mar­zuk und ihrem Coach hin­ter sich – wäh­rend Hund Bob­by, Dar­stel­ler des fünf­ten Freun­des, schon frü­her mit dem Üben ange­fan­gen hat­te, wie sein Trai­ner Mar­co Heyse berich­tet: „Wir haben zwei­ein­halb Wochen zusam­men geübt, um das Alte auf­zu­fri­schen und neue Sachen zu trainieren.“
Bob­by war von Beginn an mit ganz beson­de­rem Eifer dabei; Heyse erzählt: „Für ihn war das sowie­so ein Riesenabenteuer.
Er hat sich sofort gefreut, als er wie­der am Set war, alles wie­der­erkannt hat und wuss­te, jetzt gibt’s wie­der sechs Wochen Abenteuer.“
Aber bei aller Erfah­rung, die Bob­by mit­brach­te, durf­te man ihn trotz­dem nicht über­for­dern. Dazu gehör­ten auch regel­mä­ßi­ge Aus­zei­ten. Mike Mar­zuk erklärt: „Man muss die Kin­der auch mal vom Hund tren­nen, damit er auch ein­mal zur Ruhe kommt.“ Zumal Bob­by ja eini­ge wirk­lich anspruchs­vol­le Sze­nen zu meis­tern hatte.
Die größ­te Her­aus­for­de­rung war die Sze­ne, in der die ein­ge­sperr­ten Kin­der ihn vom Burg­turm absei­len, damit er Hil­fe holen kann. Der Turm war in Wirk­lich­keit zwar nicht gar so hoch, wie er im Film erscheint. „Aber trotz­dem muss­te der Hund sich ja wohl­füh­len“, sagt Mar­zuk: „und auch, wäh­rend er im Geschirr hing, noch auf Kom­man­do bel­len oder von rechts nach links gucken. Dafür muss­te er sich natür­lich total sicher fühlen.“
Auch für die Kin­der war das Zusam­men­spiel mit Bob­by ein stän­di­ges High­light. Bob­by ist eben – in einem Wort — süß!
„Das war eine ganz herz­li­che Bezie­hung“, bestä­tigt Heyse. Und wie Mari­nus Hoh­mann sagt, war der gesam­te Dreh eine wun­der­vol­le Erfah­rung: „Wenn man so vor der Kame­ra steht und es dann heißt Kame­ra ab, Ton ab, Ton läuft, Klap­pe – das ist der Ham­mer. Das Gefühl ist unbe­schreib­lich. Es ist ein­fach nur schön.“
Alle­gra Tin­ne­feld, Mari­nus Hoh­mann, Ron Ant­o­ny Ren­zen­brink und Ame­lie Lam­mers gaben alles – und konn­ten sich am Ende vor dem Lob der erwach­se­nen Kol­le­gen kaum ret­ten. Ber­na­det­te Heer­wa­gen sagt: „Es war ganz, ganz toll mit den Kindern.
Sie sind so dis­zi­pli­niert und so kon­zen­triert und ver­lie­ren aber trotz­dem nie ihren Spaß am Spiel.“ Auch Milan Peschel hat­te „einen guten Ein­druck. Das sind neu­gie­ri­ge Kin­der. Die fra­gen viel, das ist immer ein gutes Zei­chen.“ Ruby O. Fee fand: „Die sind süß und total auf­ge­weckt. Sie pas­sen per­fekt in die Rollen.“
Oder, wie Dirk Bor­chardt es knapp zusam­men­fasst: „Die Kid­dies sind toll!“
Die Kin­der wie­der­um geben das Lob zurück. Alle­gra Tin­ne­feld greift Jacob Mat­schenz als einen von vie­len her­aus, die sie beein­druckt haben, wenn sie sagt: „Der Jacob spielt so unglaub­lich toll, das ist echt der Wahn­sinn.“ Und Mari­nus Hoh­mann erzählt, wie gut sie sich im Ensem­ble und mit der Crew auf­ge­ho­ben fühl­ten: „Die Stim­mung am Set war echt lus­tig und ent­spannt. Am Anfang kann­te man sich ja noch nicht so, aber jetzt kennt man jedes Gesicht und man fühlt sich ein­fach ver­traut und wohl.“
Das hat auch mit dem Regis­seur zu tun, mit dem sich die Dar­stel­ler der Freun­de vom ers­ten Tag an blen­dend verstanden.
Ron Ant­o­ny Ren­zen­brink sagt: „Er ist super­lus­tig und wir kön­nen uns auch krea­tiv aus­to­ben. Wir dür­fen ver­schie­de­ne Din­ge ein­brin­gen, die auch nicht im Dreh­buch ste­hen.“ Alle­gra Tin­ne­feld fügt hin­zu: „Mike ist wirk­lich cool. Es macht rich­tig Spaß, weil er immer irgend­ei­nen Witz parat hat. Bei ihm kann man auch nach­fra­gen, wenn man was nicht ver­stan­den hat, das ist echt total ent­spannt und locker.“
Auch die Erwach­se­nen waren von Mar­zu­ks Regie­stil sehr ange­tan. Jacob Mat­schenz schätz­te sei­ne kla­ren Ansa­gen: „Er ist prä­zi­se und weiß ganz genau, was er will. Und er hat einen guten Humor.“ „Er ist in sei­ner Arbeit so klar, lie­be­voll und warm­her­zig, dass es eine gro­ße Freu­de ist, mit ihm zusam­men­zu­ar­bei­ten“, meint Ber­na­det­te Heer­wa­gen, und Milan Peschel ergänzt: „Mike ver­brei­tet rich­tig gute Stim­mung. Er gibt einem ein unglaub­lich gutes Gefühl.“ Ruby O. Fee fasst zusam­men: „Er ist ein­fach so posi­tiv, es gibt so eine Leich­tig­keit am Set. Es macht ein­fach Spaß, mit ihm zu drehen.“
Auch wenn alle den Dreh als gro­ßes Ver­gnü­gen erlebt haben: Den meis­ten Spaß am Set hat­te aber sicher Bob­by. Der fühl­te sich am Set, wie Mar­co Heyse berich­tet, „total wohl“: „Für den Hund war es natür­lich ein Traum. Wir sind den gan­zen Tag durch Wäl­der gelau­fen, über Fel­sen gesprun­gen und durch Was­ser­pfüt­zen gewatet.“
Ob Tier oder Mensch – die posi­ti­ve Stim­mung am Set hat sich auf jeden Fall auch auf den fer­ti­gen Film übertragen.

WAS MACHT DEN REIZ DER FÜNF FREUNDE AUS?

Die Fünf Freun­de sind aben­teu­er­lus­tig und nicht bloß Geschwis­ter, son­dern ech­te Freun­de – und weil sie das Herz am rech­ten Fleck haben, ist es nicht bloß das Geheim­nis, das sie bei ihren Fäl­len anlockt, son­dern auch, Unrecht wie­der gut zu machen.
Unter den ver­schie­de­nen Cha­rak­te­ren ist für jeden einer dabei, in den man sich beson­ders gut hin­ein­ver­set­zen kann: die uner­schro­cke­ne Geor­ge, der Macher-Typ Juli­an, der Spaß­vo­gel Dick und die eher vor­sich­ti­ge Anne. In ihren Aben­teu­ern wer­den Kin­der­träu­me wahr.

Ruby O. Fee kann die anhal­ten­de Fas­zi­na­ti­on der Fünf Freun­de voll und ganz nach­voll­zie­hen: „Ich habe es als Kind geliebt, Detek­tiv zu spie­len, Sachen her­aus­zu­fin­den, durch Wäl­der zu ren­nen und Fäl­le zu lösen. Was jedes Kind sich erträumt oder vor­stellt, das pas­siert in dem Film, und das ist das Span­nen­de dar­an für die Kin­der. Sie könn­ten so ein Aben­teu­er wirk­lich erleben.“
Dass die­ses Gefühl im bes­ten Sin­ne genera­ti­ons­über­grei­fend ist, bestä­tigt ihr 35 Jah­re älte­rer Kol­le­ge Jür­gen Tar­r­ach: „Das Detek­tiv­spie­len ist für Kin­der etwas ganz Tol­les. Es ist eigent­lich eine Erwach­se­nen­rol­le, die die Kin­der anneh­men. Sonst sind Kin­der immer sehr abhän­gig von den Erwach­se­nen, aber hier dreht sich das um und sie kön­nen die Erwach­se­nen an der Nase her­um­füh­ren. Sie sind sehr selbst­stän­dig, und natür­lich ist auch die Gemein­schaft der Fünf, ihre ganz beson­de­re Stärke.“
Und auch bei Ame­lie Lam­mers, dem jüngs­ten Ensem­ble­mit­glied, haben meh­re­re Genera­tio­nen die Fünf Freun­de geliebt: „Mei­ne Eltern und mei­ne Oma ken­nen die Fünf Freun­de schon von ganz frü­her und haben die Bücher gele­sen. Da ist Action, Span­nung und Freund­schaft drin, und das gefällt jedem gut.“
Andre­as Ulm­ke-Sme­aton hat das Ziel für FÜNF FREUNDE UND DAS TAL DER DINOSAURIER schon ein­mal klar defi­niert: „Wenn du nach dem Film in strah­len­de Kin­der­au­gen guckst, weißt du, dass es dir gelun­gen ist. Es ist eine gro­ße Hoff­nung, dass wir das wie­der hin­krie­gen: dass die Kin­der den Film lie­ben und dass er gut ankommt.“
Ron Ant­o­ny Ren­zen­brink ist davon über­zeugt, dass das auch klap­pen wird: „Es ist ein­fach alles dabei, was man zu einem guten Film braucht. Der Film wird cool!“

Die Geschich­te des Films

Ernst­haft – das sol­len span­nen­de Som­mer­fe­ri­en sein? Tan­te Fan­ny (Ber­na­det­te Heer­wa­gen) schleift Geor­ge (Alle­gra Tin­ne­feld), Juli­an (Mari­nus Hoh­mann), Dick (Ron Ant­o­ny Ren­zen­brink), Anne (Ame­lie Lam­mers) und Tim­my, den Hund, zur Hoch­zeit ihres Cou­sins (die ihnen so etwas von egal ist). Dann schafft sie es auch noch, sich auf dem Weg dort­hin total zu ver­fah­ren – und als es eigent­lich nicht mehr schlim­mer kom­men kann, knallt es plötz­lich unter der Motor­hau­be, Rauch quillt her­vor, und Fami­lie Kir­rin muss samt Gepäck zu Fuß weiter.
Wenigs­tens reg­net es nicht … Jeden­falls nicht gleich. Aber bis sie in der nächs­ten Klein­stadt das ein­zi­ge Hotel erreicht haben, hat sie der ein­set­zen­de Regen völ­lig durchnässt.
Und weil sich Tan­te Fan­ny gleich mit einer fet­ten Erkäl­tung ins Bett legt, sit­zen sie alle für meh­re­re Tage fest.
Immer­hin gibt es beim Früh­stück am nächs­ten Mor­gen eine inter­es­san­te Über­ra­schung: Am Nach­bar­tisch erspäht Geor­ge den berühm­ten Palä­on­to­lo­gen Pro­fes­sor Her­zog (Peter Pra­ger) und sei­ne Frau Bar­ba­ra (Meli­ka Forou­tan). Geor­ge will ihnen auch die ande­ren vor­stel­len, aber Dick stol­pert und reißt die Tisch­de­cke mit dem gan­zen Früh­stück her­un­ter. Her­zog lädt sie trotz des Miss­ge­schicks zur Prä­sen­ta­ti­on eines neu ent­deck­ten Dino­sau­ri­er­kno­chens ein.
Doch bei der Ver­an­stal­tung gibt es Ärger: Wäh­rend der Bür­ger­meis­ter und der Fin­der, ein schmie­ri­ger Typ namens Kurt Wei­ler (Milan Peschel), den Kno­chen vor­füh­ren, kommt der jun­ge Mann Mar­ty (Jacob Mat­schenz) dazu und bezich­tigt Wei­ler, den Kno­chen gestoh­len zu haben. Vol­ler Wut behaup­tet Mar­ty sogar, es gebe ein gan­zes Tal vol­ler Kno­chen, das sein Vater ent­deckt habe. Aber weil er nicht sagen kann, wo die­ses sagen­haf­te Tal liegt, glaubt ihm nie­mand, und der Orts­po­li­zist Inspec­tor Stiehl (Alex­an­der Schu­bert) beför­dert ihn unsanft hinaus.
Als die Freun­de die Prä­sen­ta­ti­on ver­las­sen, ist Tim­my ver­schwun­den! Sie ren­nen los und ent­de­cken ihn bei Mar­ty, der sich gera­de laut­stark mit Wei­ler streitet.
Als Wei­ler abge­zo­gen ist, beglei­ten die Fünf Freun­de Mar­ty in sein Häus­chen im Wald, wo er nach dem Tod sei­nes Vaters ganz allein lebt. Im Haus ist Dick sofort von den vie­len Büchern über Dino­sau­ri­er fas­zi­niert. Geor­ge ent­deckt ein Foto von Mar­ty und sei­nem Vater. Als Mar­ty es ihr abneh­men will, fällt es zu Boden und der Rah­men zer­bricht. Dabei kommt ein Zet­tel zum Vor­schein: eine Kar­te, auf der Mar­tys Vater offen­sicht­lich die Koor­di­na­ten des Tals der Dino­sau­ri­er notiert hat! Man erkennt auch eine selt­sa­me Fels­for­ma­ti­on – die „Zwil­lings­brü­der“, die in der nahen Stei­ner­nen Stadt liegen.

In der Nacht steigt ein Ein­bre­cher bei Mar­ty ein, schlägt ihn nie­der und ver­schwin­det mit der Kar­te. Doch die Poli­zei glaubt Mar­ty die Geschich­te nicht – also beschlie­ßen die Fünf Freun­de, die Sache selbst in die Hand zu neh­men, die Kar­te zurück­zu­ho­len und das Tal der Dino­sau­ri­er zu finden.
Ihr Haupt­ver­däch­ti­ger ist natür­lich Wei­ler. Die Fünf Freun­de und Mar­ty beob­ach­ten ihn, wie er sich vor sei­nem schrott­rei­fen Wohn­wa­gen beim Comic­le­sen amü­siert. Mit einem fin­gier­ten Han­dy­an­ruf lockt Mar­ty ihn weg, und Juli­an und Dick bau­en eine Kame­ra und einen Laut­spre­cher mit Sprach­ver­zer­rer in den Wohn­wa­gen ein. Als Wei­ler zurück­kommt, ertönt plötz­lich die Stim­me sei­nes liebs­ten Comic-Hel­den Magic Max (in Wirk­lich­keit natür­lich Dick am Funk-Mikro), der ihn auf­for­dert, den Dieb­stahl der Kar­te zu geste­hen. Wei­ler ist völ­lig fas­sungs­los, strei­tet aber alles ab – und er hat tat­säch­lich ein Alibi.
Also bleibt den Fünf Freun­den nichts ande­res übrig, als sich ohne Kar­te auf den Weg zur Stei­ner­nen Stadt zu machen. Das geht aber nur als Teil­neh­mer einer Drei-Tage-Wan­de­rung mit Über­nach­tung in der alten Burg. Zum Glück lässt sich Tan­te Fan­ny, die immer noch ihre Grip­pe aus­ku­riert, von Geor­ge über­zeu­gen, sie gehen zu lassen.
Und so bre­chen die Fünf Freun­de unter Lei­tung ihres pene­trant fröh­li­chen Anfüh­rers Becky (Dirk Bor­chardt) zur Wan­der­tour auf. Mit dabei sind noch das Geschwis­ter­paar Chris­ta (Dag­mar Sach­se) und Wal­ter (David Baalcke), der pen­sio­nier­te Kom­mis­sar Gott­fried (Jür­gen Tar­r­ach), Pro­fes­sor Her­zog und Bar­ba­ra, Mar­ty und der jun­ge Mann Pedro (Manu­el Cor­tez). Einer von ihnen muss der Ein­bre­cher sein – denn wer die Kar­te hat, hat nur die­se eine Chan­ce, ins Tal der Dino­sau­ri­er zu gelan­gen: Es ist die letz­te Tour der Sai­son, bevor die Brü­cke abge­sperrt wird … Den Freun­den wirkt auf ein­mal jeder ver­däch­tig. Doch als sich Becky bei den „Zwil­lings­brü­dern“ angeb­lich den Fuß ver­renkt, neh­men sie ihn ins Visier. Und ihr Ver­dacht ver­stärkt sich noch, als sich her­aus­stellt, dass er noch einen Zwil­lings­bru­der namens Hans hat, den mies gelaun­ten Ver­wal­ter der Burg – der als ers­tes Tim­my wie­der raus­schmeißt, weil Hun­de nicht in die Schlaf­räu­me dür­fen. Also machen es sich die Fünf Freun­de und Mar­ty, so gut es geht, in der Scheu­ne gemüt­lich, wäh­rend sich die ande­ren im Burg­hof ums Lager­feu­er ver­sam­meln. Wäh­rend Anne und Mar­ty dort blei­ben, unter­su­chen Juli­an, Dick und Geor­ge die Ruck­sä­cke (und wer­den dabei fast von Gott­fried, der sich für sei­ne neue Flam­me Chris­ta nach­par­fü­miert, erwischt). Sie fin­den die Kar­te in Beckys Ruck­sack – war ja klar! – und machen ein Foto.
Am nächs­ten Mor­gen bre­chen die Freun­de und Mar­ty in aller Frü­he auf. Sie fol­gen den Koor­di­na­ten und fan­gen an zu graben.
Sie fin­den etwas – doch es sind nur die Kno­chen eines defi­ni­tiv nicht prä­his­to­ri­schen Wild­ka­nin­chens … Nach Stun­den ver­geb­li­cher Suche geben sie auf. Mar­ty ist ver­zwei­felt und geht, um erst ein­mal allei­ne zu sein. Auf dem Weg zurück zur Burg ver­lau­fen sich die Fünf Freun­de – und Geor­ge rutscht plötz­lich in eine ver­bor­ge­ne Fel­spal­te hin­ein. Die Spalte
stellt sich als Ein­gang zu einer rie­si­gen Höh­le her­aus. Nach und nach las­sen sich alle in die Höh­le her­ab und fin­den nach eini­gen Metern eine rich­ti­ge, wenn auch ver­las­se­ne Ausgrabungsstätte.
Dies muss das Werk von Mar­tys Vater sein! Was sich bestä­tigt, als sie unter all den Gerät­schaf­ten auch des­sen Tage­buch fin­den, in dem er von einem sen­sa­tio­nel­len Fund schwärmt und schreibt: „Viel­leicht wird mein Sohn Mar­ty eines Tages genau­so stolz auf mich sein, wie ich es immer auf ihn gewe­sen bin.“
Aber stolz wor­auf? Da setzt Dick den Gene­ra­tor in Betrieb, und im hel­len Licht­schein sehen sie ein rie­si­ges Sau­ri­er­ske­lett, das noch halb in der Höh­len­wand ver­bor­gen ist! Sie foto­gra­fie­ren alles und eilen zurück auf die Burg, wo sie Pro­fes­sor Her­zog alles zei­gen. Doch in die­sem Moment gibt sich der wirk­li­che Schur­ke zu erken­nen, der den Plan gefasst hat, die uner­setz­li­chen Dino-Kno­chen zu zer­mah­len, um dar­aus ein sünd­haft teu­res Medi­ka­ment her­zu­stel­len. Mit­wis­ser stö­ren bei die­ser Unter­neh­mung nur, und so fin­den sich die Fünf Freun­de ein­ge­sperrt in einem Turm­zim­mer wie­der – und dem siche­ren Tod aus­ge­lie­fert: Denn erst im nächs­ten Früh­jahr wer­den wie­der Wan­de­rer auf die Burg kom­men, und bis dahin wer­den sie alle längst ver­hun­gert und ver­durs­tet sein …!
So sehr sich Juli­an und Dick auch abmü­hen: Die Tür ist zu mas­siv, um sie auf­zu­bre­chen.  Dann aber bemerkt Juli­an, dass ein Strom­ka­bel von unten zum Turm hoch führt. Juli­an klet­tert unter Lebens­ge­fahr auf den Sims, um den Strom abzu­schal­ten und das Kabel zu lösen. Und nun hat Tim­my sei­nen gro­ßen Auf­tritt: ein­ge­hüllt in ein zusam­men­ge­kno­te­tes Sweat­shirt wol­len die Freun­de ihn an einem umfunk­tio­nier­ten Wand­ha­ken ent­lang dem dün­nen Kabel absei­len. Er soll zu Mar­ty lau­fen und Hil­fe holen. Aber so schlau und mutig Tim­my ist: Kann er das wirk­lich schaf­fen? Und selbst wenn es ihm gelingt: Ist er auch noch
schnell genug, um zu ver­hin­dern, dass das Lebens­werk von Mar­tys Vater für immer zer­stört wird …?

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