Ver­däch­ti­ges Fracht­stück ver­ur­sacht Großeinsatz

Ver­däch­ti­ges Fracht­stück ver­ur­sacht Großeinsatz

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Ratin­gen (ots) — West, Broich­hof­stra­ße, 06.11.2014 — Groß­ein­satz von Feu­er­wehr und Polizei

Am frü­hen Abend, des 06.11.2014, wur­de die Feu­er­wehr Ratin­gen zu einem unge­wöhn­li­chen Ein­satz in das Gewer­be­ge­biet Ratin­gen-West alar­miert. Mit­ar­bei­ter einer Im- und Export­fir­ma hat­ten rou­ti­ne­mä­ßig Über­prü­fung von Fracht­stü­cken aus als unsi­cher gel­ten­den Staa­ten vorgenommen.

Dabei lös­te ein Mess­ge­rät zur Detek­ti­on von Spreng­stof­fen Alarm aus. Dar­auf­hin wur­de umge­hend die Infor­ma­ti­on von Feu­er­wehr und Poli­zei ver­an­lasst. Auf­grund der durch Abmes­sun­gen und Gewicht theo­re­tisch mög­li­chen Men­ge an Spreng­stoff in den Ver­sand­stü­cken wur­de in Abstim­mung zwi­schen Feu­er­wehr und Poli­zei ein Absperr­ra­di­us von 300 m um das Gebäu­de fest­ge­legt in dem sich aus Sicher­heits­grün­den mit Aus­nah­me weni­ger not­wen­di­ger Ein­satz­kräf­te kei­ne Per­so­nen mehr im Frei­en auf­hal­ten durf­ten. Par­al­lel hier­zu wur­den ein Fach­be­ra­ter “Spren­gen” des Tech­ni­schen Hilfs­werk (THW), Spreng­stoff­ex­per­ten der Bun­des­po­li­zei sowie der Fach­be­ra­ter “Che­mie” der Feu­er­wehr Ratin­gen alarmiert.


Nach meh­re­ren Kon­troll­mes­sun­gen mit ver­schie­de­ner Mess­tech­nik von Feu­er­wehr und Bun­des­po­li­zei konn­te glück­li­cher­wei­se schließ­lich Ent­war­nung gege­ben wer­den. Die Spreng­stoff­sen­so­ren des Mess­ge­rä­tes der Spe­di­ti­on waren ver­mut­lich durch Aus­düns­tun­gen von fabrik­neu­en Kunst­stoff­ver­schlüs­sen an den Behäl­tern über Quer­emp­find­lich­kei­ten aus­ge­löst wor­den. Nach ca. 2 Stun­den konn­ten die umfang­rei­chen Absperr­maß­nah­men wie­der auf­ge­ho­ben wer­den. Im Ein­satz waren die Berufs­feu­er­wehr, der Lösch­zug Tie­fen­broich und der ABC-Zug sowie der Ret­tungs­dienst Ratingen.

 

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