Wohnungsbrand mit sieben verletzten Personen

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Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot beim Wohnungsbrand vor Ort. Foto: Feuerwehr Velbert.
Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot beim Wohnungsbrand vor Ort. Foto: Feuerwehr Velbert.
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Velbert (ots)

Am Freitag, dem 02.09.2016 kam es gegen 19:15 Uhr in Velbert-Langenberg auf der Hauptstraße zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus, bei dem sieben Personen durch Rauchgasintoxikation verletzt wurden. Die verletzten Personen

wurden in umliegende Krankenhäuser zur stationären Behandlung gebracht. Nach ersten kriminalpolizeilichen Ermittlungen war der Brand innerhalb der Erdgeschosswohnung an einem Bügelbrett ausgebrochen. Es wird derzeit von einer fahrlässigen Brandstiftung, verursacht durch die Bewohner (Vergessen das Bügeleisen auszuschalten), bzw. von einem technischem Defekt (Überlastung einer Mehrfachsteckdose mit mehreren eingesteckten Elektrogeräten) ausgegangen. Die Brandwohnung (durch Feuer) sowie die beiden anderen Wohnungen (durch Rauchgase) sind derzeit nicht bewohnbar. Vertreter der Stadt Velbert waren vor Ort und kümmerten sich um die anderweitige Unterbringung der Bewohner. Die Brandwohnung wurde beschlagnahmt; weitere Ermittlungen werden in der kommenden Woche durch das zuständige Fachkommissariat vorgenommen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Feuerwehr-Velbert: Wohnungsbrand in Langenberg

Ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus mit einer zunächst unklaren Anzahl vermißter Personen sorgte am Freitag abend für einen umfangreichen Einsatz der Feuerwehr in Langenberg. Um 19.06 Uhr hatte ein Nachbar gemeldet, daß Rauch aus dem dreigeschossigen Altbau an der Hauptstraße dringe. Kurz zuvor waren die Langenberger Löschzüge zur ihrem turnusmäßigen Übungsdienst ausgerückt, so dass der Alarm die Einsatzkräfte in ihren Fahrzeugen erreichte. Entsprechend schnell waren die Helfer an der Einsatzstelle – ein Löschfahrzeug befand sich nur 300 Meter entfernt auf der Querspange (Dr.-Hans-Karl-Glinz-Straße) und war deshalb schon nach wenigen Augenblicken vor Ort.

Wie sich schnell herausstellte, brannte es in einer der beiden Erdgeschoßwohnungen. Bewohner des Gebäudes hatten sich bereits ins Freie geflüchtet. Allerdings war völlig unklar, ob sich noch jemand im Gebäude befand. Während mehrere Trupps unter Atemschutz begannen, das komplett verrauchte Gebäude zu durchsuchen und das Feuer zu bekämpfen, machte sich im zweiten Obergeschoß ein 24-jähriger Bewohner am Fenster bemerkbar. Er hatte sich in seinem Bad aufgehalten und zunächst nichts vom Feuer mitgekommen. Der junge Mann wurde sofort mit der Drehleiter aus seiner Wohnung gerettet und vom Rettungsdienst wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung untersucht. Der Velberter wurde anschließend wie auch eine Frau und ihre drei Kinder zum Klinikum Niederberg transportiert. Zwei 46 und 21 Jahre alte Frauen aus dem Haus brachte ein Rettungswagen zum Ev. Krankenhaus Hattingen, so daß insgesamt sieben Personen wegen Verdacht einer Rauchgasvergiftung eingeliefert wurden.

Während das Feuer im Erdgeschoß nach kurzer Zeit unter Kontrolle war, arbeiteten sich die Trupps auf den Etagen weiter durch den Rauch, um nach möglichen Vermißten zu suchen. Zur Verstärkung wurden zwei Löschzüge aus Velbert-Mitte nachalarmiert – auch diese Einheiten waren gerade erst zum Übungsdienst ausgefahren und nach kurzer Zeit vor Ort. Nach gründlicher Suche stand schließlich fest, daß niemand mehr im Gebäude verblieben war.

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Foto: Feuerwehr Velbert.
Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Foto: Feuerwehr Velbert.

Zurückkehren in ihre Wohnungen konnten die Bewohner dennoch nicht: Da die angeforderten Mitarbeiter der Stadtwerke das Haus von der Strom- und Gasversorgung trennen mußten und Rauch beinahe sämtliche Räume beaufschlagt hatte, war das Gebäude unbewohnbar. Das Ordnungsamt kümmerte sich daher um die Unterbringung von mehr als einem Dutzend Hausbewohner. Nach Abschluß der Nachlöscharbeiten und Übergabe der Einsatzstelle an Ordnungsamt und Polizei war der Einsatz der Feuerwehr um 21.33 Uhr beendet. Die Hauptstraße war während der Lösch-, Rettungs- und Aufräumarbeiten zwischen Feldstraße und Dr.-Hans-Karl-Glinz-Straße vollständig gesperrt.

Erste kriminalpolizeiliche Ermittlungen ergaben inzwischen, daß das Feuer innerhalb der Erdgeschoßwohnung an einem Bügelbrett ausgebrochen war. Die Polizei geht derzeit von fahrlässiger Brandstiftung, verursacht durch die Bewohner (Vergessen das Bügeleisen auszuschalten), bzw. von einem technischen Defekt (Überlastung einer Mehrfachsteckdose mit mehreren eingesteckten Elektrogeräten) aus. Die Brandwohnung wurde beschlagnahmt; weitere Ermittlungen werden in der kommenden Woche durch das zuständige Fachkommissariat vorgenommen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens konnte bislang noch nicht beziffert werden.

Einsatzdaten: Freitag, 2. September 2016 von 19.06 bis 21.33 Uhr / Velbert-Langenberg, Hauptstraße / Alarmiert: Hauptamtliche Wache, vier freiwillige Löschzüge

Brandursache “technischer Defekt”

brandermittlungen Symbolbild
brandermittlungen Symbolbild

Mettmann (ots) – Mit unserer Pressemitteilung / ots 1609013 vom 03.09.2016 berichteten wir, parallel zu vorheriger Veröffentlichung der Feuerwehr Velbert, über einen Wohnhausbrand an der Hauptstraße im Velberter Ortsteil Langenberg. Dort war es am Freitagabend des 02.09.2016 gegen 19.15 Uhr zu einem Wohnungsbrand gekommen, der sieben verletzte Personen, hohen Sachschaden und ein unbewohnbares Mehrfamilienhaus im Langenberger Stadtkern zur Folge hatte.

Am heutigen Tage wurde der Brandort von Experten des Kommissariats 11 in Mettmann untersucht. Dabei kamen die Kriminalisten zu dem Ergebnis, dass das Feuer, wie bereits in erster Mitteilung vermutet, aus einem technischen Defekt in elektrischen Zuleitungen resultierte. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Ermittler auf mindestens 70.000,- Euro.

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