Kreis Dü­ren – Ge­gen­stand von Au­to­bahn­brü­cke ge­wor­fen

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Symbolbild: Die Polizei sucht dringend nach Zeugen
Symbolbild: Die Polizei sucht dringend nach Zeugen
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Kreis Dü­ren – Titz (ots) – Zu ei­ner ex­trem ge­fähr­li­chen Si­tua­ti­on kam es am Sams­tag­abend für ei­nen 74 Jah­re al­ten Au­to­fah­rer aus Her­zo­gen­rath.

Auf der Au­to­bahn 44, im Kreis Dü­ren, wur­de ihm et­was auf die Front­schei­be ge­wor­fen. Ge­gen 18:50 Uhr be­fuhr der 74-Jäh­ri­ge mit sei­nem Pkw die A 44. Er kam aus Rich­tung des Au­to­bahn­drei­ecks Ja­ckerath und war in Rich­tung Aa­chen un­ter­wegs.

Als er un­ter ei­ner Brü­cke hin­durch fuhr, be­merk­te er ei­nen lau­ten Knall – schein­bar war et­was auf sein Fahr­zeug her­un­ter ge­wor­fen wor­den. Auf der Brü­cke hiel­ten sich zu die­sem Zeit­punkt zwei Per­so­nen auf, die nicht nä­her be­schrie­ben wer­den kön­nen.

Der Her­zo­gen­ra­ther such­te die nächst­ge­le­ge­ne Po­li­zei­wa­che auf und er­stat­te­te ei­ne Straf­an­zei­ge we­gen des ge­fähr­li­chen Ein­griffs in den Stra­ßen­ver­kehr. Auch wenn am Wa­gen auf den ers­ten Blick kein Scha­den ent­stan­den ist, so hät­te der Vor­fall schwer­wie­gen­de Kon­se­quen­zen ha­ben kön­nen. Er­schreckt sich der Fah­rer ei­nes Fahr­zeugs, bremst ab­rupt ab oder weicht aus, kann der nach­fol­gen­de Ver­kehr mög­li­cher Wei­se nicht recht­zei­tig re­agie­ren. Die Fol­gen ei­nes sol­chen Ge­sche­hens sind un­vor­her­seh­bar.

Bei dem Tat­ort han­delt es sich um das Brü­cken­bau­werk un­mit­tel­bar hin­ter dem Rast­platz “Kö­nigs­tal”, et­wa zwei Ki­lo­me­ter vor der An­schluss­stel­le Titz. Zeu­gen, die zur frag­li­chen Zeit Per­so­nen auf die­ser Brü­cke wahr­ge­nom­men oder an­de­re ver­däch­ti­ge Be­ob­ach­tun­gen ge­macht ha­ben, wer­den ge­be­ten, sich bei der Po­li­zei im Dü­ren, un­ter der Te­le­fon­num­mer 02421 949‑5233, zu mel­den.

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