Jülich – Nach Unfallflucht – Widerstand

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Polizei Jülich Ensatzfahrt - Symbolbild
Polizei NRW Blaue Streifenwagen Polizei Düren 28.01.09 Foto & Copyright: Jochen Tack Fotografie Ursulastraße 9 45131 Essen www.jochentack.com
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Jülich (ots) – und versuchte Gefangenenbefreiung

Ein 30-jähriger arabischer Asylbewerber befuhr am Samstag, den 30.12.2017, gegen 12.10 Uhr, die Jülicher Straße in Richtung Jülich Welldorf. Hinter der Überführung über der Bundestraße 55 kam er nach rechts von der Fahrbahn ab,

verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam im späteren Verlauf im Feld zum Stehen. Ein anderer Verkehrsteilnehmer/ Zeuge sah den im Getreideacker stehenden Pkw und half dem Fahrzeugführer sein Fahrzeug heraus zu ziehen.

Noch vor Eintreffen der Polizei entfernte sich der Fahrer in Richtung Ortslage Welldorf. Durch anschließende Fahndungsmaßnahmen konnte der beschriebene Mietwagen in der Ortslage Welldorf vor einem Haus auf der Jülicher Straße vorgefunden werden. Da die Identität des Unfallfahrers nicht zweifelsfrei feststand und dieser den polizeilichen Maßnahmen unkooperativ gegenüberstand, wurde die vorläufige Festnahme angedroht.

Im weiteren Verlauf kam es zu Widerstandshandlungen und zudem zu einer versuchten Gefangenenbefreiung durch die anwesende Mutter, die sich anfänglich vor den Beamten aufbaute und angab, dass sie gefahren sei, was aber der Zeugenaussage entgegenstand. Nur durch Hinzuziehung von Unterstützungskräften konnte die Situation vor Ort beruhigt werden.

Der Sohn war nach Identitätsfeststellung nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Gegen ihn richten sich die Ermittlungen wegen Unfallflucht und Fahren ohne Fahrerlaubnis. Die 55-jährigen Mutter, die ohne festen Wohnsitz in Deutschland ist, wurde vorläufig festgenommen.

Nach Entscheidung der Staatsanwaltschaft wurde sie nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung wieder auf freien Fuß gesetzt.

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