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Jülich – Lebensgefährliches Überholmanöver

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Jülich (ots) – Polizei sucht Zeugen.

Nur dem umsichtigen Verhalten einer Autofahrerin/eines Autofahrers ist es zu verdanken, dass es am Donnerstagvormittag nicht zu einem schweren Unfall gekommen ist. Die Polizei in Jülich hat ihre Ermittlungen aufgenommen und bittet um Unterstützung.

Ein 46-jähriger Pkw-Fahrer aus Wegberg befuhr gegen 10:37 Uhr die B 55. Er hielt an der Einmündung zur L 241 an, um den vorfahrtberechtigten Querverkehr passieren zu lassen. Aus seiner Position wurde er Zeuge des gefährlichen Fahrverhaltens eines Lkw-Fahrers:

Der Lkw einer ortsansässigen Spedition fuhr auf der L 241 aus Richtung Jülich kommend in Fahrtrichtung Mersch. Unmittelbar vor der Einmündung zur B 55 setzte er zum Überholen eines in gleicher Richtung fahrenden Traktors an. Ihnen kam zu diesem Zeitpunkt aus Richtung Mersch ein schwarzer Pkw VW Polo entgegen, der nach links auf die B 55 abbiegen wollte. Nur durch eine Vollbremsung dieses Wagens wurde ein Zusammenstoß verhindert, in den vermutlich alle vier Fahrzeuge involviert worden wären.

Aufgrund der Straßenverhältnisse – die L 241 verläuft dort in einer leichten Kurve – ist der Gegenverkehr an dieser Stelle nur schwer zu erkennen. Ein Überholen ist daher nicht nur verboten, sondern auch äußerst gefährlich.

Der Polizei liegen Aufnahmen vor, auf denen die beteiligten Fahrzeuge abgebildet sind. Sie bittet nun sowohl die Fahrerin des Pkw VW sowie den Fahrer des Traktor-Gespanns, sich zu melden. Auch weitere Zeugen und der Fahrer des Lastwagens werden gebeten, Kontakt zur Polizei aufzunehmen. Der zuständige Ermittler des Verkehrskommissariats ist zur Bürodienstzeit unter der Telefonnummer 02421 949-5233 zu erreichen. Außerhalb dieser Zeit nimmt die Leitstelle unter der Nummer 02421 949-6425 Hinweise entgegen.

 




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