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Feuerwehr Ratingen bekommt Luftunterstützung

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Ratingen (ots) – Zukünftig kann auf Flugroboter zurückgegriffen werden

Was vielleicht wie ein Aprilscherz klingt, ist keiner. Gestern Abend schwebten über der Hauptfeuer- und Rettungswache der Stadt Ratingen rätselhafte Lichter. Was einem UFO ähnelte, entpuppte ich bei näherem Hinsehen als Flugroboter, bzw. Drohne. Ausgerüstet mit Kamera, Wärmebildsucher und einem Scheinwerfer sind diese ferngesteuerten Fluggeräte in der Lage, in Bereiche vorzudringen, in denen es für die Feuerwehrangehörigen zu gefährlich oder zu unmöglich ist, zu erkunden. Die Drohne liefert Bilder, Suchergebnisse, Informationen und Fakten, die den Führungskräften helfen die richtigen Entscheidungen für ein rasches und optimales Einsatzergebnis zu treffen.

Zwei Piloten der in Meerbusch ansässigen Firma SPECTAIR waren mit ihren Fluggeräten am Dienstabend der Führungsgruppe nach Ratingen gekommen und zeigten den anwesenden Einsatzleitern das ganze Spektrum der unbemannten Helfer. So wurden innerhalb von Sekunden Personen auf einem stockdunklen Parkplatz ausfindig gemacht, ein großes Areal ausgeleuchtet und abgesucht und in einem Gebäudeteil ein Label auf einem Fass abfotografiert. Die Feuerwehr Ratingen selbst hält keine Flugroboter vor, sondern kann im Bedarfsfall auf die erfahrenen Piloten der Firma Spectair zurückgreifen. Hierfür hat die Bezirksregierung eine Ausnahmegenehmigung erteilt.

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p style=”text-align: justify;”>”Das ist eine wirkliche Innovation für uns.” so Thomas Tremmel der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Ratingen. “Wir werden ab sofort in die Lage versetzt an Orten zu sein und einen Blick auf die Lage zu haben, wie es uns vorher nie möglich war. Es ist zwar nicht zu hoffen, dass wir diese Drohnen einsetzen müssen. Die Wahrscheinlichkeit das es aber so kommt, ist relativ hoch.”




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